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Liebe Wetterwahrheitswächter, mitstreitende Klimarealisten,einige werden sich erinnern: im Zusammenhang mit
einer Rahmstorfschen Schmähschrift gegen die seriöse Klimawissenschaft und den
darin namentlich genannten Herren Malberg und Dittrich hatte ich an Herrn Rahmstorf
geschrieben (wie übrigens auch Herr Lüdecke). Rahmstorf ließ mir empfehlen,
sein neues Buch zu lesen, um dann weiter zu sehen. Das ist geschehen und ich
habe wieder an Rahmstorf geschrieben. (Nachstehend). Die in dieser Mail
entwickelten Gedanken sind nicht neu - und wurden in unserer Runde von
verschiedener Seite wiederholt vorgetragen. Eventuell nimmt der ein oder andere
noch mal dazu Stellung. beste Grüße J. Roesicke auf meine Fragen aus einer früheren Mail Ihren
Kollegen und unseren gemeinsamen Freund Dr. A. Becker gebeten hatten mir zu
empfehlen Ihr Buch zu lesen, habe ich das getan. Allerdings sind die Fragen
nach der Funktionsweise und Existenz des sog. "Treibhauseffektes"
darin nicht nur nicht beantwortet, sondern es ist geradezu die enorme
Fragwürdigkeit, ja Unmöglichkeit dieses Postulates aus Ihren Texten deutlich
geworden. Hierzu möglichst kurz: Die Frage, woher der Globus für die Erwärmung zu
Lande, zu Wasser und in der Luft die erforderliche Energie bezieht - wobei die
Sonne gemäß dem Postulat ausgeschlossen ist - bleibt nach wie vor offen. Die
einzige Energiequelle für den Globus ist die Sonne! Sie erwähnen völlig korrekt
den Erhaltungsatz der Energie (S. 13 Ihres Buches) und das Gleichgewicht zwischen
der von der Sonne eingestrahlten und der vom Globus ausgestrahlten Energie,
(S.12). Soweit die Sonne als wechselnd starke Energiequelle
wirkt, ist folgender Text verständlich: Zitat: "Würde (...) mehr absorbiert als
abgestrahlt, würde das Klima wärmer, (...), bis die dadurch zunehmende
Wärmestrahlung die ankommende Strahlung wieder ausgleicht und sich ein neues
Gleichgewicht einstellt." Zitat Ende. Das "neue Gleichgewicht" ist demnach
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl mehr (von der Sonne) ein- als auch mehr (von
der Erde) abgestrahlt wird. Okay. Und weiter dazu passend: Zitat: "Die Oberfläche strahlt (...) Wärme ab
- je höher die Temperatur, desto mehr." Zitat Ende. Auch okay. Damit bemühen Sie dem Sinne nach das
Stefan-Boltzmannsche Gesetz.. Wichtig ist an dieser Stelle nochmals die
Feststellung, daß das Treibhauspostulat OHNE! zusätzliche Energieeinstrahlung
von der Sonne erhoben wird. (also im Gegensatz zum vorzitierten Ablauf). D.h.: vor und nach der Installation des
Treibhauseffektes bleibt unverändert das "gleiche Gleichgewicht"
bestehen; aber die Temperatur soll trotzdem erhöht sein? Es ist keine
physikalische Gesetzmäßigkeit bekannt und je beobachtet worden, die so etwas -
eine Erwärmung ohne Energiezufuhr - erlaubt. Dieses Postulat verstößt gegen das
Gesetz von Stefan&Boltzmann sowie eklatant gegen den ersten Hauptsatz der
Thermodynamik und ist somit als Erklärung für den "Treibhauseffekt"
unbrauchbar. Zur Erinnerung an das Physikbuch: Einstrahlung
gleich Ausstrahlung, (E=A) sobald Strahlungsgleichgewicht erreicht ist. Dann
ist der Energie-Inhalt (Q) zu jedem Zeitpunkt im abstrahierten System
"Erde + Atmosphäre=Globus" im Gleichgewicht zur Sonne und in sich selbst
konstant. Die Dimension von Q ist Temperatur mal Masse (Q=T x M); und Q=const.
(Q-Teilmengen sind additiv.) Ab S. 30 Ihres Buches wird der
"Treibhauseffekt" behandelt und Sie gehen folgerichtig über auf das
Subsystem "Erde/Atmosphäre", in welchem dieser Effekt veranstaltet
werden soll. Während im System Sonne/Globus die Energieübertragung
nur durch Strahlung erfolgt, geschieht das im System Erde/Atmosphäre zusätzlich
durch Wärmeleitung/Konvektion. Für die Wärmeübertragung oder für den
Wärmeinhalt ist diese Unterscheidung völlig belanglos; für Energie- bzw.
Wärmeübergänge sind lediglich Potentialdifferenzen erforderlich, die fallend
exponentiell abgebaut werden - bis zum Gleichgewichtszustand
(Temperaturausgleich). Um diesem Erklärungsdilemma (Verstoß gegen den
ersten Hauptsatz) zu entkommen, bietet Ihr Buch (so meine subjektive
Wahrnehmung) zwei Textstellen: Die erste sagt: Ja, der Energieinhalt bleibt im
Globus gleich, aber es bilden sich (durch den Treibhauseffekt) neue Potentialdifferenzen
der Art, daß es irgendwo wärmer wird, dafür aber anderswo kälter. Das deuten
Sie an auf S.40. Zitat: "So fangen Treibhausgase die Wärme vor
allem in Bodennähe ein und kühlen die obere Atmosphäre." Zitat Ende. "In Bodennähe" meint wahrscheinlich: die
(untere) Troposphäre. Nach dem Treibhauspostulat "heizt" die
Troposphäre die Erde auf; denn sie absorbiert die Abstrahlung nur aus Richtung
Erde, die ihrerseits mit der Zustrahlung von der Sonne im Gleichgewicht steht.
D.h.: Die Aufheiz-Energie nimmt die Troposphäre (gemäß diesem Postulat) nicht
von der Erde oder aus der Sonne, die keine zusätzliche Energie liefert, sondern
aus der Stratosphäre. Denn von der Erde kann sie nicht genommen werden, die muß
gemäß Treibhauspostulat wärmer werden, also Energie aufnehmen. Allein schon die vergleichsweise winzigen
Energiemengen, die in der Stratosphäre gespeichert sind: sehr geringe Masse,
sehr niedrige Temperaturen, noch dazu Wärmetransport von kalt nach warm, ...
das soll die Troposphäre erwärmen? plus die Ozeane? plus das Land? plus die Gletscher
und die Polkappen zum Schmelzen bringen usw... ? Darüber hinaus folgt daraus die Schaffung eines unwahrscheinlicheren
Zustandes zu Lasten eines wahrscheinlicheren und somit eine Verringerung der Entropie. Das wiederum erforderte
apparativen Aufwand und Arbeit; also zusätzliche Energie. Da diese per
definitionem nicht von der Sonne zu haben ist, müßte sie aus dem System selbst
(Erde+Atmosphäre =Globus) kommen, was Kühlung bedeutet ....und eben NICHT
Erwärmung; also von Treibhaus keine Spur. Und: einen Verstoß gegen den 2.
Hauptsatz. Außerdem kann ein strahlender Körper (aktiver
Strahler, hier die Erde) niemals einen passiven Strahler (hier die Atmosphäre)
über den Gleichgewichtszustand und über seine eigene Temperatur hinaus
erwärmen, um dann wieder selbst von dem nun angeblich überhöht erwärmten Körper
rückerwärmt werden. Das aber wäre die Voraussetzung einer postulierten Gegenstrahlung
mit Energietransport Richtung Erde. Also: Es kann keine Energie von der Troposphäre zur
Erde fließen, gleichgültig ob durch Strahlung oder durch Wärmeleitung. Es ist
geradezu abenteuerlich, daß das ein Bestandteil des
"Treibhauseffektes" sein soll. Die zweite Textstelle, S. 31, nimmt ebenfalls die
"zusätzliche Energie" aus dem "Treibhausgas", also aus der
Atmosphäre. Zitat: "(...) kommt an der (Erd)-oberfläche
mehr Strahlung an als ohne Treibhausgase: nämlich nicht nur die
Sonnenstrahlung, sondern zusätzlich die von den Treibhausgasen abgestrahlte
Wärmestrahlung." Zitat Ende. Das ist nun wirklich die Machart eines plumpen
Taschenspieler-Tricks; denn: woher hat das "Treibhausgas" diese "zusätzliche
Energie"? Sehr einfach: sie ist von der Erde übernommen worden, und die
Erde hat sie von der Sonne, aber nicht "zusätzlich"; denn die Sonne
gibt im Treibhausmodell keine "zusätzliche" Energie. D.h.: Diese Energie ist im System bereits enthalten
und eingependelt im Gleichgewicht zwischen Erde und Atmosphäre, wird aber im
Treibhauspostulat trotzdem "zusätzlich" berechnet. Die Abstrahlung
von der Erde, die in gleicher Größenordnung subtrahiert werden muß, fällt dabei
unter den Tisch. So könnte billig Energie aus dem Nichts erzeugt werden,
"nachhaltig" - ein perfektes Perpetuum Mobile! Werfen wir in diesem Zusammenhang einen Blick auf
das mit "Energiebilanz" bezeichnete Bild auf S. 32; siehe Anlage. Hier
ist der Eintrag mit 168 auf die Erdoberfläche (unten links) plus Eintrag in die
Atmosphäre mit 67 (168+67=235) im Gleichgewicht mit dem Austrag (rechts oben zu
sehen) jedenfalls zahlenmäßig richtig dargestellt: E=A=235. Daran ist selbst nach dem Treibhauspostulat nicht
zu rütteln; A=E ist unveränderlich! Damit ist Q=const. im Globus vorgegeben! Die Energiezu- und -abfuhr - also der
Energietransport - vollzieht sich zwischen Sonne (aktiver Strahler) und Erde (passiver
Strahler) nur mittels Strahlung, also nur durch eine von zwei
Übertragungsmöglichkeiten von Energie/Wärme, welche da sind: Strahlung und
Wärmeleitung. Das Energie- und Wärmegleichgewicht zwischen Erde und Atmosphäre
baut demgegenüber auf Strahlung plus Wärmeleitung/Konvektion auf. Das hat
jedoch für die Energieströme, -gleichgewichte und -inhalte keinerlei Bedeutung;
der Wärmeinhalt, die Temperatur hängt nicht ab von der Art der
Energieübertragung! - Insofern kennt weder die Chemie noch die Physik so etwas
wie "Treibhausgase"; das und "Treibhauseffekt" sind politisch-propagandistische
Termini. Auch die Rückkoppelungseffekte durch z.B. H2O-Gas (wird in Ihrem Buch
nicht erwähnt/behauptet) sind damit gegenstandslos. Ohnehin kommt für den Energietransport durch
Strahlung im System Erde/Atmosphäre nur eine extrem geringe Masse infrage (der CO2-Anteil
in der Atmosphäre und soweit überhaupt durch Strahlung vollzogen) und dementsprechend
eine geringe Energiemenge. Energie ist der Masse proportional; E=M x C². Im abstrahierten Modell (Erde/Atmosphäre) besteht
bereits (seit: ...der Herr schuf Himmel und Erde...) Energiefluß-Gleichgewicht
und somit fließt netto nichts. Fließströme sind im Gleichgewicht fiktive
Ströme; gedacht zum besseren Verständnis, zur Veranschaulichung. Solch ein Gleichgewichtsstrom ist im Bild auf S. 32
dargestellt (Mitte, untere Hälfte) mit den Zahlen "24" für
Konvektion, und "78" für Verdampfung und Kondensation. Es sind keine
Richtungspfeile für Ein- und Ausströmung angegeben, was Gleichgewicht
symbolisiert. Das ist okay, denn sonst würde die Zahl 235 als Bilanz für Ein
und Ausstrahlung, was gleich sein muß, nicht stimmen. Schaut man weiter rechts zur unteren Ecke des Bildes,
so sieht man eine breite, mächtige Strahlung; im Treibhausjargon als Rück- oder
Gegenstrahlung bezeichnet, mit dem Wert 324 auf die Erde treffen. Das ist - Herr
Rahmstorf - Ihr Treibhaus; also die aus dem Hut gezauberte
"zusätzliche" Energie, "zusätzlich" zur Sonnenenergie von
der Erde aufgenommen; (aber im gleichen Augenblick von ihr abgegeben.) Ins Auge sticht der Wahnsinn, daß diese
Zusatzenergie zur Sonneneinstrahlung auf dem Bild fast doppelt so hoch
beziffert wird, wie die Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche allein;
nämlich 324 : 168. Auf diese Groteske und auf die eher verwirrenden Dimensionen
(Watt/m², die über Energiemengen rein gar nichts aussagen) gehe ich hier nicht weiter
ein; auch nicht auf einige kleine zahlenmäßige Unkorrektheiten dieser gesamten
"Bilanz". Wichtig ist hingegen der linke der beiden Ströme, der mit
den Werten 390 oder 350 erdauswärts weist. Er taucht aber in der Bilanz nicht
auf; die ist A=E=235. Insofern ist das Bild sogar korrekt und führt das gesamte
Treibhauspostulat ad absurdum. Denn dieser Upstream muß mit dem rechts daneben
abgebildeten Downstream verrechnet werden; eigentlich heben sich diese Ströme
auf, (Gleichgewicht; Kreisverkehr) und es wird deutlich, daß - wie im Bild richtig dargestellt - die "zusätzliche
Energie" nicht existiert bzw. hinzugeschwindelt werden muß, um das
Treibhauspostulat zu begründen. In einer Bilanz wie hier angegeben, können
diese beiden gegenläufigen Ströme vollkommen weggelassen werden; oder so dargestellt
werden wie in Bildmitte die Konvektion und Verdampfung ohne Richtungspfeile,
also nur umlaufend. Die Folgerung: Ihr Buch zeigt auf, daß es einen
"Treibhauseffekt" nicht gibt. Danke für die Aufklärung. Dazu folgendes: Was wird durch das
Treibhauspostulat geändert im System? Wenig! Auf jeden Fall keine
Energiezufuhr. Statt dessen eine sehr geringe Zufuhr von Masse in die Atmosphäre;
nämlich C-Atome. Keine CO2-Moleküle, denn der O2-Anteil ist in der Atmosphäre
schon enthalten und geht auf die C-Atome über! Damit ändert sich die stoffliche
Eigenschaft "c" der Atmosphäre, ihre Masse und somit auch ihre
Wärmekapazität W = c x m. (c ist die spez. Wärme; m die Masse; bei Gasen in
Gramm-Mol). Das ergibt bei vorgegebener Energiemenge Q folgende
Beziehung/Änderung: Q = c x T°K x m. c-CO2 ist etwa um 1/5 größer als c-Luft. Man
erkennt leicht, daß jede Zuführung von Masse und/oder die Erhöhung der
spezifischen Wärme des zugefügten Stoffes eine Abkühlung (in der Gleichung eine
Verringerung von T) bedeutet (da Q=const.); im vorliegenden Treibhaus-Modell
zwar extrem gering, aber auf keinen Fall eine Erwärmung. Also auch aus Sicht der Wissenschaft, der
Thermodynamik, gibt es keinen "Treibhauseffekt". Diese Wissenschaft,
die zuständig ist für Wärme und Energietransport, wird in Ihrem Buch - sehr
geehrter Herr Rahmstorf - fast völlig ausgeblendet, das ist das entscheidende
Manko. Was sagen Sie zu alledem, Herr Rahmstorf? Ich bitte
um Antwort; gegebenenfalls über unseren Freund Herrn Alfred Becker. Ich erlaube mir, diese Mail einigen anderen
Interessierten zuzuleiten. (Auch Ihre erwartete Reaktion) freundliche Grüße J. Roesicke |
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