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Das Klima-Placebo

„Es gibt bekanntlich eingebildete und eingeredete Krankheiten. Dies sind zwar medizinisch keine wirklichen Krankheiten, sie können aber zu tatsächlichen Krankheiten werden, wenn man lange und intensiv genug daran glaubt. Häufig führen Scheinmedikamente, Placebos, zur Heilung!

Alle von der Regierung gemachten wie geplanten Pakete zum Klimaschutz sind als Placebos zu werten, die zudem noch fälschlicherweise einem eingebildeten Patienten, dem Klima, verabreicht werden und nicht dem Wetter, denn nur diesem ist der Mensch ausgesetzt, ja ausgeliefert. Ich halte alle Staatssekretär- wie Ministerrunden, die sich anmaßen, über Fragen des Klimaschutzes zu reden, für inkompetent, solange sie nicht zwischen Wetter und Klima differenzieren können und damit Ursache und "Wirkung" vertauschen. Klima ist und bleibt ein statistisch errechnetes Konstrukt. Man versteht darunter das „mittlere Wettergeschehen“ über eine Zeitspanne von 30 Jahren. Doch das Wetter orientiert sich nicht an dem „Mittel“, es bestimmt das Mittel, das Klima.

Schon Friedrich Engels warnte in seiner „Dialektik der Natur“ (1882) vor der Gefahr, reine Gedankenschöpfungen oder Abstraktionen als körperlich existierende Dinge anzusehen. „Klima“ ist solch eine Abstraktion wie „Obst“. So wenig wie man „Obst“ essen kann, so kann man „Klima“ messen und spüren. So wie man nur Äpfel, Birnen, Kirschen,… essen kann, so kann man nur das Wetter in seiner Variationsvielfalt spüren und messen. Aus dem Wetter wird das Klima berechnet! Doch wenn auch das Gespenst „Klimakatastrophe“ dank unendlicher Wiederholung als reale globale Bedrohung wahrgenommen wird, es bleibt als akademisches Gedankenkonstrukt nur ein eingebildetes Gespenst.

Wo bleibt im „Jahr der Geisteswissenschaften“ der klärende Hinweis an die Politik, dass nach Engels das Klima „nichts Sinnlich-Existierendes“ ist, sondern ein „verwirrendes Element“. Wenn es Klima als solches nicht gibt, dann laufen alle Bemühungen, den Klimawandel zu stoppen, ins Leere, mögen die CO2-Abgaben auch bis ins Astronomische gesteigert werden.“

Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Meteorologe  

 

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