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Die besondere Art von Generationenkonflikt in Deutschland

Vater und Sohn machen wieder Schlagzeilen, und der Sohn ist Ankläger, obwohl sein Vater verhandlungsunfähig ist. Ich meine Walter Jens und seinen SohnTilman. Ankläger seines Vaters war er schon einmal. Damals schrieb ich dem Vater:

"20. Dezember 2003

Sehr geehrter Professor Jens,

bei Ihrem Auftritt mit Ihrem Sohn neulich in "aspekte", wußte ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Ich habe mich für ein bißchen Schadenfreude entschieden, weil Sie sich in Ihre Armsünderrolle selbst begeben haben. Schließlich ist Ihr Sohn in seiner Haltung das Produkt einer Umgebung, in der es in diesem Fall offensichtlich keinen Bruch zwischen Elternhaus und Zeitgeist gab.

Was Ihre Mitgliedschaft in der NSDAP betrifft, so kann ich Ihr mögliches Nichtwissen bestätigen. Ich war, als ich 18 Jahre alt wurde, im Arbeitsdienst und weiß daher auch nicht, ob ich zu Hause in die Liste der Parteimitglieder aufgenommen worden bin. Anders als Sie jedoch, bekenne ich freimütig, daß ich gerne Parteimitglied geworden wäre, weil ich das für eine Bestätigung des Erwachsenseins gehalten habe, so, wie ich mit der Vollendung des 18. Lebensjahres in jede, auch nicht jugendfreie Kinovorstellung gehen konnte. Wer 1933, wie ich, acht Jahre alt war, lebte so selbstverständlich im Zeitgeist des Nationsozialismus' wie die Kinder der 68er und diese selbst heute in dem nun schon 30 Jahre herrschenden Zeitgeist der anderen Art des Sozialismus' leben. Ich fürchte, letzteren kann auch nie mehr klar werden, daß rote und braune Sozialisten Glaubensbrüder und als solche verfeindet sind so wie Katholiken, Protestanten, Orthodoxe etc. Christen und schiitische und sunnitische etc. Moslems. Sie, unsere Kinder, Herr Jens, sind schon, anders als wir 1945, zu alt dazu. Die Hoffnung müssen wir also auf unsere Enkel setzen.

Was ich aber sagen wollte, ist meine Nutzanwendung aus dieser Erkenntnis. Zunächst könnten Sie und ich und alle in unserem Alter aus der Erfahrung die Instrumente erkennen, deren sich beide gleichermaßen bedienen. Die heißen in der schlimmsten Form Gewalt und in den subtileren Abstufungen propagandistische Gehirnwäsche unter trickreicher Ausschaltung von Aufklärung. Die Geborgenheit der Gemeinschaft wird bis hin zur Komplizenschaft angeboten; beide Brüder sind jeweils in ihrem Kreis des anderen "Genosse". Musik spielt dabei auch eine große Rolle. Eigentlich ist unvorstellbar, welchen Unsinn wir damals mit Pathos gesungen haben, vom Marschieren im Takt unter Absingen von Liedern abgesehen. Musik ist ein Zaubermittel im Guten wie im Bösen. Ich bin sensibel geworden und schrecke bei jedem dieser und möglicherweise hier nicht aufgezählten Versuche der Vereinnahmung zurück.

Als ich 1968 trotz Schwur, niemals einer Partei angehören zu wollen, meineidig wurde und in die FDP eintrat, um endlich der großen Freiheit, aber in Selbstdisziplin, zum Durchbruch zu verhelfen, ging ich den Drahtziehern hinter den Kulissen nun als Erwachsene auf den Leim - aber nicht lange. Ich erkannte relativ schnell, daß hier Kommunisten am Werk waren, die mit denselben Mitteln arbeiteten, wie ich sie aus der Zeit der Nationalsozialisten kannte: Pathos, pervertierter Gemeinschaftsgeist, Gewalt. Die Philosophie dazu lieferten Menschen, die Wissenschaftler, nämlich solche des Geistes, heißen, deren Botschaften Menschen mit gebrochenen Biographien auf den Plan gerufen haben. Ihnen und den ewigen Mitläufern ist wohl der Niedergang unseres erstaunlichen Volkes zuzuschreiben.

Ich bin immer noch in der FDP und mahne innerparteiliche Demokratie an, um den auch dort eingekehrten, bei manchen gar nicht einmal versteckten roten Sozialismus beim Namen zu nennen und so zu bekämpfen.

Hätte Ihr Sohn, lieber Herr Jens, sein Interview mit mir geführt, hätten meine Antworten auf seine Fragen ihn sicherlich erstaunt - zumindest - und ihm vielleicht ganz neue Perspektiven eröffnet.

Ihre, weil Sie begreifende, Hannelore Mohringer"

Der Brief blieb unbeantwortet

Es ist ja nicht nur Walter Jens, der seine mögliche Begeisterung in jungen Jahren für den Nationalsozialismus verschwieg und von heute auf morgen zum begeisterten Sozialisten der anderen Art wurde:
"Siegfried Lenz, Peter Wappnewsky, Dieter Hildebrandt, Günther Grass. Sie schwiegen alle aus gutem Grund. Ein wichtiger Teil der Gruppe 47 spiegelte mehr Anfang als tatsächlich war" schreibt Nils Köhler heute (14. Februar 2009) in großer Aufmachtung unter dem Titel 'Der alte Mann und das Meer' auf Seite 3 des SÜDKURIER. Ob auch Jürgen Habermas in diese Riege gehört, kann Joachim Fest, wie er es in seinem Buch 'Ich nicht' behauptet hat, nicht mehr beweisen, weil er tot ist. Darum darf ich ihn nicht dazuzählen. Es sind ja auch nur ein paar Namen unter Tausenden, gar Millionen, die im Angesicht der zutage getretenen Schrecken bei Kriegsende nicht imstande waren, zu fragen, warum sie das nicht vorausgesehen haben. Das allein Bemerkenswerte an diesen bekanntgewordenen Namen ist, daß sie verschwiegen, auch dabeigewesen zu sein, das so leicht Erklärbare nicht erklärten und, schlimmer noch, daß sie auch noch plötzlich die Seiten wechselten und auf ihrem Verschweigen ihre neue Karriere aufbauten.

Im Sinne dieser reziproken Ideologie erzogen sie nicht nur ihre, sondern wollten alle Kinder in Deutschland erziehen. Und nun steht einer wieder einmal auf und fragt offensichtlich, wie sie innerlich mit diesem heuchlerischen Schweigen samt Positionswechsel fertiggeworden sind. Das ist nicht fein im Angesicht eines Vaters, der nicht mehr Stellung beziehen kann. Aber, es ist dennoch verdienstvoll, das schon wieder fast vergessen Gemachte der Verdunkelung zu entreißen. An der Tatsache allerdings ändern kann es nichts, daß das Volk immer den Mehrheiten hinterherläuft.

Niemand weiß das übrigens so gut, wie jeder Journalist. Ein in dieser Zunft seinerzeit Bekannter schrieb mir einmal sinngemäß, Journalismus sei ein Beruf der zynisch mache.

Hüten wir uns davor!

Hannelore Mohringer, 14.102.2009




Über Bosheit und Niedertracht

Fragen eines Journalisten an Guido Westerwelle

In der Montag-Sendung "Beckmann" (26. Januar 2009) habe der Moderator Beckmann seinen Gast Dr. Guido Westerwelle, den Vorsitzenden der zur Zeit überaus erfolgreichen FDP, gefragt, ob er im Falle einer Regierungsbeteiligung als Schwuler überhaupt geeignet sei, Außenminister zu werden. Diese Schilderung entnehme ich dem Bericht eines empörten Autors im FDP-Forum und seinem Urteil, diese Art Journalismus sei zerstörerisch und niederträchtig.

Zum Thema Homosexualität eines Politikers ist allerdings jenseits von Niedertracht festzustellen, daß der Sachverhalt dann ein Problem darstellt, wenn er politisch benutzt wird. Zunächst ist er, wie bei jedem anderen Menschen auch, Privatsache. Das ist allerdings nur solange der Fall, wie der betroffene Politiker selbst von diesem Grundsatz nicht abrückt. Sobald er seine "Privatsache" demonstrativ öffentlich macht, indem er als Vorsitzender der FDP zu offiziellen Anlässen, bei denen andere mit ihren Ehepartnern erscheinen, mit seinem Freund kommt, ist aus der Privatsache ein vom Vorsitzenden vertretener Programmpunkt seiner Partei geworden. Darum muß Guido Westerwelle sich fragen lassen, ob er das beabsichtigt.

Die geübte Sprachregelung von der Normalität der Homosexualität und die gleichzeitig geübte Ächtung jeden Zweifels daran, können so zu Instrumenten politischer Gegner und, wenn diese denn niederträchtig sind, auch so benutzt werden, wie angeblich geschehen. Selbst schuld!

Im politischen Alltag hat die Haltung Westerwelles zu diesem Problem auch in der Partei möglicherweise keine Mehrheit. Ich habe den Eindruck, daß das Thema unter Parteifreunden als peinlich gemieden wird. Jedenfalls werden die Feinde der FDP auch in Zukunft dieses selbstgeschaffene Problem der Parteiführung nutzen, um von den guten Argumenten und den damit erzielten Erfolgen der Partei abzulenken.

Die FDP muß ihre politische Praxis von Parallelen mit den Grünen befreien. Das gilt auch noch für ein paar andere Punkte. Darüber mehr mittels einer Liste der Folgen der 68er Politik.

Hannelore Mohringer, 28.01.2009
Seit 40 Jahren Mitglied der FDP




"Klimaschutz - EU will mehr Milliarden"

Unter dieser Überschrift verbreitet AFP die Meldung, daß die Europäische Kommission bis 2020 die zusätzliche Bereitstellung von weltweit bis zu 175 Milliarden Euro pro Jahr zur Investition in den Klimaschutz fordert. Die EU wolle mit Erlösen aus der Versteigerung von Verschmutzungsrechten den armen Ländern helfen (Quelle: Meldung aus der heutigen Ausgabe des SÜDKURIER auf Seite 4).

Es war von Anfang an abzusehen, daß mit dem "Klimaschutz" eine Entwicklungshilfe-Maschinerie der Umverteilung in Gang gesetzt wurde, die unter ihrem richtigen Namen niemals durchsetzbar gewesen wäre. Hier passiert dasselbe wie bei der Einwanderungspolitik: Die Masse der Armen bestimmt über das Geld der weltweiten Minderheit derer, die das Geld erwirtschaften.

Es ist sozialistische Diktatur, an deren Ende der wirtschaftliche globale Zusammenbruch und die globale Armut stehten.

Hannelore Mohringer, 29.01.2009




"Die Strategie der Grünen"

Die Strategie der Grünen und ihrer 68er Gefolgsleute, Deutschland in einem Vielvölkerstaat aufgehen zu lassen, beruht auf unter ihrem Einfluß geschaffenen Gesetzen als Mittel zu diesem Zweck und dem Mißbrauch der Humanität unserer Verfassung:

Zu den Mitteln gehört das Angebot der deutschen Staatsbürgerschaft, vor allem als doppelte Staatsbürgerschaft, zum Nutzen derjenigen, die heimische Verhältnisse auf deutschem Boden schaffen wollen. Sie sind keine Deutschen und wollen auch nicht Deutsche sein. Sie brauchen das Papier aus praktischen Gründen - wie wohl die meisten ihrer Landsleute, und sind darüberhinaus Manipulationsmasse ihrer heimischen Politiker.

Ein anderes Mittel ist der Übertritt deutscher Staatsbürger zum Islam. Das Beispiel einer konvertierten Lehrerin, die bereits dazu verurteilt ist, im Unterricht kein Kopftuch zu tragen und es dennoch tut, zeigt, wie sicher sich die Strategen fühlen können; Helmut Rau (CDU), der baden-württembergische Kultusminister, zeige sich gesprächsbereit, sagt der Anwalt der Lehrerin. Der Minister fürchtet offensichtlich die Verfassungsbeschwerde, mit der die Lehrerin im Falle der Aufrechterhaltung des rechtskräftigen Kopftuchverbots droht. (Quelle: Die Lehrerin bleibt stur- Kopftuch nicht abgelegt" dpa-Meldung im SÜDKURIER vom 29.01.09)

Deutschland braucht eine Verfassungsänderung, die den offensichtlichen Mißbrauch des Gebots der Religionsfreiheit verhindert und den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft auf Assimilationswillige beschränkt! Dazu muß allerdings zunächst denen zu klarer Sicht verholfen werden, die in den anderen Parteien im Nebel der Multikulti-Ideologie wirken. Das Überleben der Deutschen als Nation hängt davon ab.

Hannelore Mohringer, 29.01.2009

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