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An die Verlagsleitung
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
 
Stellen Sie sich vor, die Publikationen Ihres Hauses wären bei den ersten, die aufdecken, daß das Katastrophen-Szenario, das uns allen vom Welt-Klimarat prophezeit wird, nichts als frei erfundener Schwindel ist. Stellen Sie sich vor, Ihre Redaktionen enthüllten, daß der weitaus größte Teil der dem Verbraucher gerade in diesen Tagen auferlegten bedrückenden Preissteigerungen - zumal  diese nur de Anfang einer endlosen Spirale sein werden -  nur deshalb verursacht wurde /wird, weil Politiker wie Al Gore und Angela Merkel erkannt haben, welch ungeheure Popularität man als Hohepriester dieser neuen Weltreligion erringen kann. Stellen Sie sich vor, Ihre Redakteure würden vor den Springer-Blättern (die mit dem Schreckensszenarien bedenkenlos Auflage machten) darüber aufklären, daß  die meisten der  45  Billionen Dollar, die die Klima-Politik der Weltwirtschaft auferlegt, im Weltall wie heiße Luft verpuffen, also weitestgehend sinnlose Opfer zu Lasten (auch) Ihrer Leser sindUnd stellen Sie sich vor, Sie würden sich Ta für Tag, Ausgabe für Ausgabe von einem renommierten Wissenschaftler nach dem anderen bestätigen lassen, daß es nicht ein e i n z i g e s  Indiz für die Richtigkeit der Theorie der Klimaforscher gibt, daß alles vielmehr nichts als Modelle von Computern sind, deren Programme nur ausspucken können, was ihnen  die Treibhausfundamentalisten eingeimpft haben.
 
Und stellen Sie sich weiter vor, Ihre Blätter erhielten in diesem Sinne geschaltete ganzseitige Anzeigen.

Utopie? Keineswegs. Bitte nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit und lassen Sie den Inhalt des nachfolgenden, noch nicht versandten, Briefes an die von diesem Klima-Märchen am stärksten betroffenen Konzerne auf sich wirken. - Also:

- Wenn   S i e  sicher sein können, daß Ihre Aufsehen erregende Kampagne gegen die Klima-Lüge, gegen 45 Billionen sinnlos der Industrie aufoktroyierter Kosten, gegen die dadurch zwangsläufigen enormen Preissteigerungen zu Lasten der Verbraucher flankiert wird von einer Industrie-finanzierten breiten Kampagne  (über deren Highlights Sie dann auch wieder berichten könnten)  

und

- wenn  i c h  der Industrie vermelden kann, daß Ihr Haus im redaktionellen Teil  dann  mitziehen wird, wenn die von mir hiermit vorgeschlagene konzertierte Aktion von der Industrie getragen wird,

wenn dadurch also der Angriff auf zwei Flanken gegen diesen größten Schwindel  seit dem II. Weltkrieg  gewährleistet ist, wird innerhalb weniger Wochen aus der Klima-Katastrophe ein politisches Erdbeben lange nicht mehr erlebter Stärke. Und das Schöne daran: Regierung und Opposition beziehen gleichermaßen Prügel.

Aber jetzt sollten Sie sich doch zuerst einmal den nachfolgenden Briefentwurf zu Gemüte führen. Vielleicht bekomme ich ja bald ein (Sie zu nichts verpflichtendes, also völlig unverbindliches) Signal von Ihnen.

Ihr

-  Günter Weber  -

 

Sehr geehrte(r) Frau(Herr) ...

die horrenden 45 Billionen Dollar, die kürzlich die Internationale Energie-Agentur als Meßlatte für die klimaschutz-bedingten Mehr-Investitionen bis 2050 in einem Brief an die Gruppe der acht führenden Industriestaaten in die Welt setzte, mag noch so übertrieben sein - gewaltige, die Wettbewerbslage der Industrie lähmende, die Verbraucher-Preise erheblich steigernde und damit das Konsum-Klima regelrecht abwürgende Belastungen kommen in jedem Fall auf die deutsche Wirtschaft zu. Wie sollen die Verbraucher die jetzt schon über 3% liegende, aber weiter galoppierende Teuerung auffangen? Mit per Arbeitskämpfen erstrittenen Lohnsteigerungen oder durch Beschneidung  des gewohnten Lebensstandards ? Wie sollen Handwerker / Freiberufler / Kleingewerbetreibende damit fertig werden? Mit der höheren Inrechnungstellung ihrer Leistungen? Wie soll die Industrie sich behaupten gegenüber einer viel weniger, noch-nicht-  oder  gar-nicht-CO2-belasteten Konkurrenz, wie die Ausfälle durch Arbeitskämpfe oder das Nachgeben-Müssen auf die Lohnforderungen und auch die eigenen direkten und indirekten treibhaus-bedingten Kosten auffangen?

Meine Prognose: Das Ganze kann nur in eine starke Rezession führendie Nervosität an den Börsen verheißt jetzt schon - obwohl die ganz dicken Kosten- und damit Preissteigerungen ja noch vor der Tür stehen - Schlimmes.

Doch wer/was soll verhindern, was inzwischen Welt-Religion geworden ist, auf was sich unsere Bundeskanzlerin eingeschworen hat und was sie  dem weitaus größten Teil der anderen Staaten dieser Welt - auch dank der Wirtschaftskraft der hinter ihr stehenden Industrie - regelrecht aufzwingt? Hilflose Brandbriefe an die Kanzlerin? Ein paar verschämte Podiumsdiskussionen einiger Stahl-Verbände? Wohltuend wenigstens, daß zum Beispiel Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber die Brüsseler Pläne mutig als "Irrsinn" apostrophiert. Oder ThyssenKrupp den Konzernbetriebsrat Thomas Schlenz die Gefärdung von Arbeitsplätze heraufbeschwören läßt. Oder VIK-Geschäftsführer Alfred Richmann den Exodus vieler mittelständischer Betriebe bei nicht kostenloser Verteilung der Emissionsrechte ins Feld führt.

Aber wir alle wissen doch nur zu gut, daß mit solchen Einzel-Aktionen eine EU sich nicht die Zange aus der Hand nehmen läßt,  mit der sie ihr heterogenes Staaten-Gewirre unter die Knute zu zwingen versucht. Oder daß Klima-Predigerin Angie ausgerechnet den Kurs aufgibt, der sie - zunächst - in schwindelnde Demoskopie-Höhen getragen hat.  

Trotzdem: Es  i s t  zu schaffen, wenn  S i e  bereit sind, über Ihren Schatten zu springen und sich der mit diesem Brief eingeläuteten Kampagne von 'markt intern' anschließen.

Doch wer ist 'markt intern'. Klicken Sie einfach mal auf den obigen Briefkopf und schauen Sie sich unsere Homepage samt ihren Verästelungen (zum Beispiel 'Historie') an. Wenn Sie es kürzer haben wollen:

'markt intern' ist  Europas größter  Wirtschafts-Informationsbrief-Verlag. Ihnen möglicherweise unbekannt, weil ganz dem Mittelstand verschrieben und damit ein Begriff  nur  für alle Non-Food-Markenartikler (ruhig mal zum Hörer greifen, wenn Sie den einen oder anderen Chef aus einer dieser Branchen kennen). Verleiher des Deutschen Mittelstandspreises, den aus meiner Hand persönlich entgegengenommen haben: Gerhard Schröder (damals noch mittelstandsorientierter Ministerpräsident von Niedersachsen), Otto Wiesheu, Rainer Brüderle, Karel van Miert (damals EU-Wettbewerbskommissar), Peter Müller, Roman Herzog, Lothar Späth, Christian Wulff, Karl Kardinal Lehmann, Paul Kirchhof, Hans-Olaf Henkel und im letzten Jahr Viviane Reding.

'markt intern' hat eine ganze Reihe von Gesetzgebungsverfahren initiiert oder maßgeblich beeinflußt - mit Flugblättern, Anzeigen-Kampagnen, Leser-Protestbriefen u.v.a.m.; eine wegen/gegen uns erlassene GWB-Änderung wurden in der Literatur mehrfach als 'Lex-'markt intern'' bezeichnet. 

Dieses hiermit begonnene CO2-Projekt habe ich zu meiner eigenen 'Chefsache' erklärt, weil es - da nur teilweise mittelstands-bezogen - weder der ideell-strategischen noch der ökonomischen Notwendigkeit des Verlages entspricht, sondern meinem persönlichen inneren Bedürfnis. Ich bin 68, habe - wie man so schön sagt - 'ausgesorgt' und 'das Haus bestellt',  kann es mir leisten, einem mich bedrückenden, um nicht zu sagen bedrängenden, Bedürfnis nachzugehen - und wenn dabei letztendlich für den Verlag wirtschaftlich auch noch etwas hängen bleibt, um so besser.

Also: Bitte nehmen Sie sich trotz der auf den ersten Blick sicherlich utopisch erscheinenden, aber nach meiner festen Überzeugung realisierbaren Zielsetzung dieses Projektes eine halbe Stunde Zeit und lassen Sie die nachfolgenden Ausführungen auf sich wirken. Diese sind bewußt ausführlich gehalten, damit sie schon mit dieser Mail erkennen können, wie stark unsere - hoffentlich demnächst gemeinsame - Argumentation ist. Zunächst wäre sie nur - international gesehen - ein Nukleus, aber die oben geschilderten Probleme kommen, wenn auch nicht ganz so dramatisch wie speziell auf Deutschland, auch auf die anderen EG-Staaten zu, so daß die Strategie schnell unsere Grenzen überschreiten würde - Brüssel ist schließlich  s o  weit nun auch wieder nicht.

Auch wenn ich als Herausgeber von 'markt intern' mir bewußt bin, damit einer ganzen Reihe unserer an diesem Klima-Trauma inzwischen sogar eher profitierenden Abonnenten in die Suppe zu spucken - einer  m u ß  dieses jeden Verband lähmende Risiko auf sich nehmen und die Initiative ergreifen. Und Sie den Mut aufbringen, diese - zwangsläufig beispielslose - Kampagne unbeschadet Ihrer sonst guten Beziehungen mitzutragen. Bedenken Sie, wie kalt auf der anderen Seite Ihre Einwände weggewischt werden und was auf Sie und Ihr Unternehmen zukommt, wenn diese Oekologie-Orgie, und bei Erfolg noch so manche weitere, nicht gestopt wird. 

 

CO2 - die Zauberformel für Politiker - Opium für das Volk

Wie kann eine Opposition - die bekanntlich nicht bezahlen muß, was sie dem Volke verspricht -einfacher eine Regierung in die  Bredouille bringen als mit dem Vorwurf, zu wenig für die Umwelt und die Rettung der Welt zu tun,?

Wie befreien sich Regierungschefs, die von ihren Vorgängern (beste Voraussetzungen für) eine kaum mehr steigerbare Hochkonjunktur geerntet haben, aus dieser Zwickmühle, ohne ihre Wähler zu vergraulen?

Wie gelingt es Wissenschaftlern, die Einöde ihrer Instituts-Mauern zu durchbrechen, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen und damit an die Fleischtöpfe von Fördergeldern und Gutachten zu kommen?

Fangen wir bei der letzten Frage an:

- Was sich auf unserer Erde abspielt, ist letztlich schon seit Jahrzehnten bekannt. Neue seriöse Erkenntnisse kann es nur in hoch spezialisierten Bereichen geben - aber davon versteht die breite Masse nichts, und damit erntet man folglich keine Schlagzeilen. Probatestes Mittel zum Aufmerksamkeiterregen war schon immer, etwas zu (er)finden, was dem Menschen Angst einjagt. Das kommt garantiert bei BILD auf Seite 1.

Mit der Prognostizierung des Waldsterbens hat man ja schon ganz gute Erfahrungen gemacht. Ich erinnere mich noch genau an die Prophezeiung des damals renommiertesten TV-Wissenschafts-Journalisten Dagobert Lindlau: "In 10 Jahren wird kein Baum mehr grün sein." Heute will keiner mehr daran erinnert werden; denn die Bäume sind im Winter genau so grau und im Sommer genauso grün, wie sie es damals (mit wenigen Ausnahmen in extrem belasteten DDR-Regionen) waren, genauso viel und genauso wenig gesund wie eh und je (nur die Waldbesitzer versuchen, immer mehr kranke Bäume zu finden, um Subventionen zu erstreiten). Jedenfalls: Die deutsche Holzwirtschaft schreibt seit Jahren Rekordzahlen im Export.

Auch von den Schreckensszenarien des Ozonlochs will man nichts mehr hören, nachdem kürzlich die Natur von selbst das angeblich menschen-verursachte Loch in einem derartigen Ausmaß gefüllt hat, daß dies unmöglich Folge der gesetzlichen Restriktionen sein kann.

Also mußte etwas Neues her. Was eignete sich da besser als CO2 - eine Formel, mit der Otto Normalverbraucher nichts anzufangen weiß, mit der aber enorme wirtschaftliche Interessen verbunden sind. Daraus eine Weltuntergangs-Angst schüren - und schon hat man das Verantwortungsbewußtsein naiver Bürger gewonnen: Wer wollte schon  n i c h t  mithelfen, eine solche Gefahr zu bannen? Wer wollte schon  n i c h t  denen das Rückgrat stärken, die sich zur Rettung der Welt aufgemacht haben?

Schließlich kapiert das doch jeder: Das Grönland-Eis schmilzt schon, dann schmilzen Arktis und Antarktis, Bangladesch wird überflutet, Millionen Menschen auf der Flucht, und die letzten Kölner retten sich per Schlauchboot von der noch aus den Wasserfluten herausragenden Spitze ihres Domes auf das Hohe Ven in der Eifel.

Solche Botschaften ernten immer Schlagzeilen, und ebenso wie jede Katastrophe Leichen-fledderer wie Fliegen anzieht, gebiert jede Angst Profiteure. Politische, weil Angst - vor wem auch immer - schon immer  d i e  Zauberformel war, mit der Staatsmänner, Despoten und Fürsten harmlose Bürger und tapfere Soldaten hinter sich scharten, ja sogar zu Attentäter machten. Namen kann ich mir wohl ersparen. Und private, weil nichts höhere Umsatzsteigerungen bringt als Erzeugnisse zur Verminderung der die Angst begründenden Gefahren. Und da beide Profiteure naturgemäß brennend daran interessiert sind, diese segensreiche Basis möglichst lange aufrecht zu erhalten, hagelt es für die erfindungsreichen Angstmacher ebenso Fördergelder wie Gutachten-Aufträge.

Ein Politiker - siehe Angela Merkel oder Al Gore oder so mancher bisher nicht so ganz ernst genommene EU-Vertreter - wäre kein Politiker, würde er nicht die Chancen erkennen, auf diesen Zug aufzuspringen: 

Angela Merkel konnte - mit der SPD als Klotz am Bein - nirgendwo punkten, nicht bei der Gesundheitsreform, nicht bei der Steuerreform, nicht in der Sicherheitspolitik, nicht in der Familienpolitik, nicht in der nationalen Energiepolitik… Plötzlich hatte sie eine Mission, und das Volk eine Religion. Jetzt noch zu den Staatslenkern dieser Erde fahren, sich in Grönland für die Welt-Presse kämpferisch ablichten lassen - eine neue Lichtgestalt in der deutschen Politik war geboren, auf der Beliebtheitsskala hängte sie alle um Längen ab.

- Und die Opposition sah sich plötzlich mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Einst Kanzlerkandidat, dümpelt Kurt Beck inzwischen nur noch unter ‚ferner liefen’.  Dagegen reiben sich all die die Hände, deren Regierungschefs wie George Bush den Schwindel nur zögernd mitmachen wollten. Wer zweifelt noch an Barack Obamas Präsidentschaft? 

 

Die Folgen für die Industrie sind unabsehbar        

Das Schlimmste vorweg:  Wenn nicht wirklich Einschneidendes geschieht, bleibt allen Beteiligten angesichts der Klagen des Volkes über nie vorher erlebte Preissteigerungen (Gas demnächst 18%)und dadurch bedingte Abstriche im Lebensstandard gar nichts anderes übrig, als die Schlagzahl des Angst-Schürens zu erhöhen und dem Volk die Opferbereitschaft als Himmelstor zur Glückseligkeit  zu verkaufen. In dieses Horn bläst nicht umsonst zum Beispiel der Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen (SRU), indem er das Klimaschutzpaket der Bundesregierung als "nicht weit genug gehend" bezeichnet und Druck macht. Oder Sigmar Gabriel: Er plant,  neben der 'Deutschen Energie-Agentur’ eine weitere zu etablieren, nämlich das 'Kompetenzzentrum Umwelttechnologien' und fordert jetzt sogar ein eigenes Energie-Ministerium. - Solcher Öko-Fundamentalismus ist tödlich:

- Keine andere bedeutende Volkswirtschaft erzeugt 60 % ihrer Elektrizität CO2-belastet, wird also beim Verfolgen der Klima-Ziele so stark belastet wie die deutsche, die zudem kastriert ist durch den  schicksalhaften Kernenergie-Ausstiegsbeschlusses - und das bei ihrem hohen Anteil energieintensiver Wertschöpfung.

- Frankreich erzeugt 80% seiner Energie konkurrenzlos billig - dank Atommeiler und Wasserkraft CO2-frei. Soweit denn für uns Sicherheits-Risiken existieren sollten, werden sie nur über die Grenze verlagert. Italien hat die Rückkehr zur Atomenergie bereits angekündigt.

- Andere Länder weigern sich beharrlich, dem Kyoto-Pakt beizutreten. Ihnen sollen zwar Daumenschrauben angelegt werden, aber auch bei deren Erfolg werden sie  i m m e r  von einem Time Lag profitieren. - Beste Voraussetzungen, um dank dieses Wettbewervorteils der deutschen Industrie den Schneid abzukaufen.

- Brüssel und Paris haben bereits signalisiert, daß die osteuropäischen EU-Mitglieder CO2-Solidaritätshilfe erhalten sollen. Und wie finanziert? Durch die 'reicheren' Staaten, die 10 % ihrer Auktionserlöse abtreten sollen. Selbstredend wird dabei uns Deutschen - käme sonst die Idee aus Paris? - wieder einmal die größte Spendierhose angezogen.

 

So leicht können Politiker lächerlich gemacht werden

Zunächst: Es geht nicht darum, das Ansehen verdienter Politiker in den Schmutz zu ziehen, sondern denen, die ihr Volk zur eigenen Selbstdarstellung für dumm verkaufen, die diesem Verhalten gebührende Antwort zu geben.

Den Bürgern muß klar gemacht werden, daß es auch nicht um die Frage geht, ob die Welt untergehen  k a n n . Entweder hat sie der liebe Gott geschaffen, oder sie ist irgendwie von selbst entstanden. Also liegt es in der Hand Gottes, sie auch wieder wegzuradieren, oder sie kann sich von selbst wieder auflösen oder durch andere Planeten zerstört werden. Entscheidend ist die Frage, ob wir Menschen es in der Hand haben, einen Untergang herbeizuführen oder ihn zu vermeiden. Ob es Anzeichen gibt dafür, daß anthropogen ((auf Deutsch 'von Menschenhand verursacht' - Klimaforscher bevorzugen ebenso wie ahnungslose Banker gerne Fremdwörter in der Hoffnung auf einen beschränkten Horizont des Publikums)) globale Gefahren für die Menschheit heraufbeschworen wurden/werden, die wiederum auch anthropogen vermindert oder völlig ausgeschlossen werden können.

Die Antwort vorweg: Die ‚Wissenschaftler’, nach deren Pfeife inzwischen die halbe Welt tanzt, können nur Computer-Modellrechnungen vorweisen (deren Ergebnisse bekanntlich davon abhängen, mit welchen Programmen man die Rechner gefüttert hat). Reale Indizien, wie etwa daß in der Natur ungewöhnliche Entwicklungen vor sich gehen, die es in ähnlicher Form schon anno dazumal gegeben hat und damals zu den heute für die Zukunft prophezeiten Katastrophen führten, werden von ihnen nicht genannt - sie gibt es auch nicht. Alles, was sich bisher auf der Erde und im ihr nahen Weltraum abspielte, spricht dagegen, daß das vom Menschen in die Atmosphäre geblasene CO2, auch wenn dort seine Konzentration noch erheblich ansteigen würde, auf unser Klima einen nennenswerten Einfluß haben kann.

Damit jedermann die Authentizität unserer Argumentation überprüfen kann, beschränken wir uns nachfolgend im wesentlichen auf Dokumente, die sich jedermann aus dem Internet herunterladen kann. Ich habe dafür die Schriften des Umweltbundesamtes 'Kipp-Punkte im Klimasystem', 'Klimaänderungen und deren Auswirkungen', 'Klimaänderung -wie stichhaltig sind die Argumente der Skeptiker?' (www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-I/2694.pdf) ausgewählt. Um diesen Brif nicht noch weiter aufzublähen, erspare ich Ihnen die exakte Angabe der unzähligen Fundstellen – Anruf/Mail genügt, und wir füllen  jede Lücke aus.

Auch das vorweg: Bei der Lektüre jedes der drei Werke unseres so einflußreichen Umweltbundesamtes wird auch Sie – wie mich - das kalte Grausen befallen ob der Leichtfertigkeit, mit der lediglich aufgrund wildester Spekulationen der Weltbevölkerung sinnlose Kosten in Billiarden-Höhe aufoktroyiert werden. Vergleichen Sie einmal diese Dreistigkeit mit den Anforderungen, die Sie in Ihrem Unternehmen an den Nachweis der Notwendigkeit von 'lediglich' Millionen-Investitionen stellen.

Nach der Lektüre werden Sie mir beipflichten: Wem folgende Wahrheiten bewußt (gemacht)  werden, wird Kanzlerin Angela Merkel, Umweltminister Sigmar Gabriel und die anderen CO2-Päpste  n i c h t  mehr für verantwortungsvolle Politiker halten, sondern für solche, die sich offensichtlich ohne jeden Skrupel Macht durch Angst verschaffen: 

 

1. Das Umweltbundesamt (UBA): "Die Gesetzmäßigkeiten von Klimaänderungen sind außerordentlich komplex durch die vielfachen Wechselwirkungen der Vorgänge in der Atmosphäre, den Ozeanen, der Cryosphäre der belebten Welt.... Die nur kurzfristige Möglichkeit der Wettervorhersage ist durch den teilweise chaotischen Charakter des Wettergeschehens bedingt. Chaotisch bedeutet dabei, daß eine kleine Änderung in der Anfangskonstellation im weiteren Ablauf immer größere Unterschiede im Geschehen auslöst." - Schon allein diese Argumentation wird j e d e m Bürger die Augen öffnen: Einerseits zugeben zu müssen, daß wir es "bei der Erforschung und Modellierung des Klimas mit einem gekoppelten, nicht linearen, chaotischen System zu tun haben, daß daher langfristige Voraussagen über das künftige Klima nicht möglich sind" (IPCC-TAR 2001, S. 774), gleichzeitig aber in Anspruch zu nehmen, seine Entwicklung auf hundert und mehr Jahre vorhersagen zu können.

2. Der international hoch geachtete Klimaforscher Dr. Vincent Gray/Neuseeland - Experten-Gutachter des IPCC seit 1990 - verbreitete vor einigen Wochen: "Das IPCC ist fundamental korrupt, es spinnt sich das Klima zurecht." - Keiner der IPCC-Kollegen hat bisher gegen Dr. Gray Klage erhoben. Wer das angesichts einer so ungeheuerlichen Behauptung einer ernstzunehmenden Persönlichkeit nicht tut, muß so viel Dreck am Stecken haben, daß er eine gerichtliche Auseinandersetzung fürchtet wie der Teufel das Weihwasser.

3. Schon 1895 hatte der schwedische Chemiker Siegfried Svante Arrhenius die Behauptung aufgestellt, daß menschliche Immissionen die Erde zerstören dadurch, daß sie höhere Erwärmungen auslösten. Er scheiterte, als sich die Erde in den folgenden 15 Jahren abkühlte. Guy Stewart Callendar griff die Theorie 1938 wieder auf - vergeblich, weil die Erde sich wiederum abkühlte, und zwar gleich 36 Jahre in Folge. Danach begann die Erdtemperatur in ihrem natürlichem Zyklus, wie schon oft genug zuvor, wieder zu steigen.

4. 1988 gründeten die Meteorologische Welt-Organisation (WMO) und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP)  den Internationalen Ausschuß für Klimawandel (IPCC). Der damalige Vizepräsident des IPCC, John Houghton, schrieb 1997: "Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören."  Prof. Dr. H. Heinrich Stephan Schneider, Leader Autor des IPCC 1999: "Deshalb müssen wir ein Schrecken einjagendes Szenario ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen.Um mehr Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder Verhaltensforscher muß entscheiden, inwieweit er ehrlich oder eher effektiv sein will." - Ich kann diese Zitate nicht belegen. Das UBA hat sich in seinen Schriften gegen zahlreiche Behauptungen der Treibhaus-Theorie-Gegner gewandt, nicht aber gegen diese Zitate.

5. Das IPCC lieferte der Umweltkonferenz von Kyoto als Grundlagen:  +++Einen für die ganze Erde angenommenen Stand der CO2-Konzentration, der nicht weltweit gemessen, sondern nur in Mauna Loa auf Hawai gemessen worden war  +++ Bei den Hochrechnungen für potentiell mögliche künftige Szenarien wurde der Wasserdampf (und seine Einflüsse), aus dem die Luft zu  zwei Dritteln besteht, nicht berücksichtigt, weil nicht menschen-gemacht. Dadurch wurde die Bedeutung des CO2 geradezu vervielfacht  +++ Weder die Veränderungen der Parameter der Erdumlaufbahn noch die Schwankungen der Sonnenaktivität noch die Wolken, noch die Einflüsse der Ozeane (71 % der Erdoberfläche) kommen in den Berechnungen vor, weil ebenfalls nicht menschen-gemacht. -  Solche fundamentalen Versäumnisse sind  die zwangsläufige Folge der Zielsetzung des IPCC, die nicht die Frage zu erforschen  hat , o b die Menschheit durch eine Klimakatastrophe bedroht ist, sondern "die jüngste weltweit vorgelegte wissenschaftliche, technische und sozioökonomische Literatur zu sichten, die für das Verständnis des Risikos eines vom Menschen herbeigeführten Klimawandels, seiner beobachteten projizierten Auswirkungen und die Möglichkeit, sich auf ihn einzustellen oder ihn abzumildern, bedeutsam ist".

6. Da jeder weiß, daß es zumindest die letzten 2000 Jahre keine sonderlichen Klimaveränderungen, sondern nur höchst marginale mit regional beschränkten Auswirkungen gegeben hat, und daher befürchtet werden mußte, daß das An-die-Wand-Malen dramatischer Veränderungen nicht ernst genommen wird, erfanden die Klima-Hysteriker die 'Kipp-Punkte im Klimasystem'. Das UBA definiert diese Weltneuheit wie folgt: "Bereits geringe Änderungen im Klimasystem können bewirken, daß Kipp-Punkte erreicht werden, in deren Folge sich das Klima qualitativ ändert."  Wer gehofft hatte, daß das UBA in seiner eigens dafür angefertigten Studie aufgezeigt hätte, wann und unter welchen Umständen solche "starken Veränderungen im System" schon einmal eingetreten waren, sieht sich getäuscht. Statt dessen wird erklärt, was "zu diesen Veränderungen gehört: o Abrupte Klimaänderungen  o unumkehrbare (irreversible) Prozesse  o langfristige, starke Klimaänderungen". - Sie wissen also jetzt Bescheid: Kipp-Punkt-Veränderungen sind abrupte Veränderungen, unumkehrbare Veränderungen und langfristige Veränderungen. Die ersten beiden hat es zwar in der Geschichte der Menschheit noch nicht gegeben, aber was die Natur nicht schaffte, bringt garantiert der Mensch fertig.

Weiter hinten in der Studie wird eingestanden: "Viele Prozesse im Zusammenhang mit dem Kipp-Punkten sind noch nicht ausreichend erforscht. Deshalb ist es auch schwierig zu bewerten, wann und mit welchem Ausmaß Kipp-Punkte eintreten."

Zwischen der geradezu geistesschwachen Definition und dem Eingeständnis, daß man davon keine Ahnung hat, werden aber in diesem 'Hintergrundpapier' des UBA die Folgen dieser Erfindung haarklein beschrieben:  +++ Anstieg des Meeresspiegels um bis zu sieben (!) Meter  +++ Störung des indischen Monsum-'Regimes'  +++ Persistenz des El Nino-Phänomens ((Stichwort: Fremdwörter))  +++ Instabilität der Sahel-Zone in Afrika  +++ Austrocknung des Amazonas-Regenwaldes  +++ Kollabierung der borealen Wälder  +++ Auftauen des Permafrostbodens der Ozeane  +++ Abschmelzen der Himalaya-Gletscher (wohlgemerkt alles aus "Kipp-Punkte im Klimasystem" des Umweltbundesamtes aus Juli 2008 entnommen!).

Motto: Man erfinde für etwas, was es noch nie gegeben hat, aber theoretisch nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden kann, einen Fachausdruck, und schon sieht man sich berechtigt, die Welt in Angst und Schrecken zu versetzen. Also muß etwas getan werden, auch wenn keiner weiß, ob damit irgend etwas beeinflußt werden kann.

7. In der Informationsschrift 'Klimaänderungen/Argumente der Skeptiker' (2004) bekennen die UBA-Verfasser: "Welche Auswirkungen die Zunahme der Treibhausgase nicht nur auf die Temperatur, sondern auf das gesamte Klima hat, ist konkret nicht einfach zu beantworten. Die hier ablaufenden Prozesse und Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Ozeanen, belebter und unbelebter Natur sowie die Rückkoppelungseffeke verschiedenster Art sind komplex und in ihren derzeitigen und künftigen Auswirkungen schwer zu quantifizieren." - Aber: Diese Ungewißheit hindert die Klimaapostel nicht, konkrete Katastrohen-Szenarien vorherzusagen, auf grund derer die Wirtschaft mit einer Flut von Vorschriften gelähmt und ihr Investitionen in Billionen-Höhe abverlangt werden.

8. Das UBA weiter: "Auch uns ist bekannt, daß das Klima sich in großen Zeiträumen ändert. Zum Beispiel waren in der letzten Eiszeit große Teile des heutigen Deutschlands mit Eis überzogen - mit katastrophalen Folgen für das bis dahin hier vorhandene Leben. Die Forscher haben zum Teil gravierende Temperaturschwankungen in den letzten Millionen Jahren nachgewiesen. In diesem Zusammenhang bewegt die Wissenschaft schon lange die Frage nach dem 'Warum' solcher Klimaänderungen. Aus heutiger Sicht lassen sich dafür vor allem folgende Ursachen nennen:  +++ Veränderungen der Parameter der Erdumlaufbahn oder der Strahlungsaktivität der Sonne  +++ Veränderungen der Erdoberfläche  +++ Veränderungen der Strömungs- und Schichtungsverhältnisse der Ozeane  +++ Veränderungen des Stoffhaushaltes der Atmosphäre  +++ Veränderungen des Energiehaushaltes. - Bis auf den ersten Punkt können die Veränderungen sowohl natürliche (zum Beispiel Vulkanismus) als auch vom Menschen hervorgerufene Ursachen haben. Bis zum Beginn der Industrialisierung hatten die Menschen zunächst wenig Einfluß auf das Klima."

Ergo: Bis zum Beginn der Industrialisierung hatten die Menschen wenig Einfluß, menschen-ähnliche Wesen hat es kaum früher als vor hundertsechzig t a u s e n d Jahren gegeben - gravierende Temperaturschwankungen in den letzten M i l l i o n e n Jahren haben aber nicht nur natürliche, sondern "auch vom Menschen hervorgerufene Ursachen". - Und Leute, die solchen Quark verzapfen, werden von uns Steuerzahlern - bestens - bezahlt. Alles wird in Richtung menschen-gemacht getrimmt, obwohl es bei diesen gewaltigen Klimaänderungen überhaupt noch keine Menschen gab.

9. Das UBA wild entschlossen: "Erst nach Beginn der Industrialisierung werden überregionale oder sogar weltweite Veränderungen im Klima sichtbar. Der Grund hierfür liegt im Ausstoß von Gasen, die in den Strahlungshaushalt der Erde eingreifen und hierdurch klimawirksam sind."

Erstens: Wo waren denn seit Beginn der Industrialisierung die so bedeutsamen Klima-Veränderungen? 0,7 Grad Celsius Erwärmung in 100 und mehr Jahren, 18 cm Anstieg des Meeresspiegels pro Jahrzehnt?

Zweitens: Als es - in Zeiträumen von Jahrhunderten sichbare oder Jahrmillionen gewaltige - Klimaänderungen gab, besorgte das die Natur, plötzlich aber wird die Natur als Urheber unseres Klimas ausgeknipst und die im Vergleich zu früheren geradezu mikroskopisch kleinen, und dann auch noch nur regional auftretenden, Klimaveränderungen schwuppdiwupp  der Industrialisierung und den industriebedingten Ausstoßgasen in die Tasche geschoben. Klar, denn wenn dafür wie bisher zum Beispiel die Veränderungen der Parameter der Erdumlaufbahn oder die Strahlungsaktivität der Sonne verantwortlich wären, müsste jeder dieser Öko-Fundamentalisten Hartz IV beantragen- Mit jedenfalls größerer Berechtigung könnte man behaupten: "Seit der Industrialisierung hat sich dank der Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 das Klima eher stabilisiert." 

10. Klimaänderungen hat es auf unserem Kontinent und unserer Erde schon immer gegeben. Mal war es so kalt, daß während der Kaltzeit des aktuellen, vor etwa 2,6 Mio Jahren begonnenen, Eiszeitalters etwa ein Drittel der festen Oberfläche Europas von den Inlandseisschichten und den Gebirgsgletschern bedeckt waren, mal war, wie vor ungefähr 7000 Jahren, unser Kontinent unbestritten völlig eisfrei. Um die Jahre 800/900 p. Chr. erlaubte es die eingesetzte Erwärmung den Wikingern, Island und das grüne Grönland ((=Grünland)) zu besiedeln, dessen skandinavische Kolonie - nachdem ihr um das Jahr 1300 etwa 3000 Personen angehört hatten - im 16. Jahrhundert wieder aufgegeben werden mußte. Im 15. Jahrhundert fror mindestens zweimal die Ostsee komplett zu. Der Winter 1788/89 war der kälteste der letzten 300 Jahre, seit 1850 wurde es in Europa wieder wärmer. Bis 2005 um maximal 0,7 Grad Celsius. Warum 'maximal', weil es der vom UBA zuletzt genannte Wert ist, dieses für seine Theorien einen möglichst hohen Wert braucht, während seine wissenschaftlichen Gegner selbst diesen als übertrieben bezeichnen.

Jedenfalls: Auch in Zeiten, in denen der Mensch, auch vom IPCC und UBA unbestritten, wenig Einfluß auf das Klima haben konnte, gab es langfristige Klimaänderungen ebenso wie kurzfristige, gab es Kaltzonen genau so wie Warmzonen. War es warm, litten die einen unter der Hitze - die anderen fuhren reiche Ernten ein. War es kalt, froren die einen, andere machten daraus gute Geschäfte.

Das von Treibhaus-Angie als Beweis für  ihre Klima- Hysterie auserkorene Grönland  war also einmal völlig grün, dann wieder vereist, dann wieder fast grün, dann wieder weitestgehend vereist, jetzt wird es wieder grün. Mal war der Nordpol hoch vereist, mal eisfrei.  Daß das Eis-Volumen in der Antarktis, also der Region um den Südpol, eher zunimmt denn abschmilzt, gehört nicht ins Konzept, wird bestenfalls verstohlen in langatmige Ausführungen der UBA-Schriften versteckt.

Nicht umsonst sagt der Volkmund: "Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Klima, oder es bleibt wie es ist."

11. Selbst die minimale angebliche Erwärmung um 0,7 Grad Celsius innerhalb eines Jahrhunderts (!) sind umstritten. Satelliten-Messungen hatten als Ergebnis, daß global überhaupt keine Erwärmung stattgefunden hat. Was gut möglich ist, weil die erdnahen Messstationen zumeist in besiedelten Gebieten stehen, wo zwangsläufig aufgrund der im letzten Jahrhundert hochkatapultierten Bevölkerungsdichte heute das Quecksilber höher steigt als früher. Ähnliches wird der angeblichen Erwärmung der Ozeane zugerechnet. Früher wurden die Temperaturen in der Regel am Rumpf der Schiffe abgenommen, also mehrere Meter unter dem Meerwasserspiegel, heute zumeist auf Bojen, also nur wenige Zentimeter unter dem Wasser. Aber selbst wenn die 0,7 Grad Celsius stimmten - von dem einen Teil der Menschen wird eine so maßvolle Erhöhung als Vorteil angesehen, vom anderen als Nachteil. - So ist nun einmal die Natur.

12. Lassen wir die Medizinmänner im Umweltbundesamt weiter orakeln: "Es ist als günstiger Umstand anzusehen, daß nicht die gesamte in die Atmosphäre abgegebene Menge CO2 (zur Zeit 30 Mrd t jährlich) in dieser verbleibt, also wirksam ist. Etwa die Hälfte geht in die Ozeane und Biosphäre. Hierbei bestehen jedoch viele Unsicherheiten, und bei der Quantifizierung verbleibt eine mit den uns bekannten Mechanismen nicht erklärbare 'verschwindende' CO2-Menge von etwa einem Sechstel der Immissionen." Aber: "Es ist schwer voraussehbar, ob auch in Zukunft bei steigender Kohlendioxid-Konzentration bei der zu erwartenden Erwärmung der Ozeane Kohlendioxid in gleichem Umfang wie bisher von den Ozeanen und der Vegetation aufgenommen werden kann. Schließlich kann bei steigenden Temperaturen die bislang als Senke für ((Schlucker von)) CO2 wirkende Biosphäre zur Quelle werden und CO2 frei setzen." - Mit gleicher (Un-)Berechtigung könnte man spekulieren: ' W e n n Grönland und viele andere Landstriche durch steigende Temperaturen grün werden, vergrößert sich die Biosphäre und schluckt noch mehr als bisher.' Oder: ' W e n n die Ozeane so viel geschmolzenes Eiswasser aufzunehmen haben, werden sie wieder kälter und können mehr CO2 aufnehmen.' - Alles nichts als Hypothesen.

13. Das Gleiche betrifft den gestiegenen CO2-Gehalt der Atmosphäre. Nichts kann die Landwirtschaft, nichts können die Wälder besser gebrauchen als CO2. Einen gleichwie gearteten Nachweis, daß die angebliche Erderwärmung beschleunigt wird durch den angeblichen Treibhauseffekt des CO2, bleiben die Pseudo-Wissenschaftler im IPCC und UBA bis heute schuldig. Im Gegenteil räumt auch das UBA ein: "Die genaue Analyse der Verläufe zeigt, daß die Temperaturen einen kleinen Vorlauf von ca. 8000 Jahren gegenüber den CO2-Konzentrationen aufweisen. Es ändern sich bei diesen erdhistorischen Abläufen als erstes die Temperaturen, hauptsächlich aufgrund von Variationen der Erdparameter." Wenn aber in der Geschichte der Erde die Temperaturen sich keinen Deut um die CO2-Konzentration in der Atmosphäre scherten, den CO2-Erhöhungen vielmehr um tausende Jahre zuvorkamen - warum soll jetzt alles plötzlich anders sein? Die Antwort ist einfach: Weil mit solchen Märchen den auf der Öko-Welle schwimmenden Politikern in die Hände gearbeitet werden kann und diese aus Dankbarkeit die Forschungsmittel-Schleusen öffnen.

14. Auch der Einwand, daß nicht CO2, sondern der Wasserdampf das entscheidende Treibhaus-Gas ist, wird von den Phantom-'Wissenschaftlern' gleichermaßen naiv abgebügelt. Zwar: "Es steht außer Frage, daß 66% des natürlichen Treibhauseffektes auf den Wasserdampf zurückzuführen sind und dessen Immission auf der Erde praktisch nicht zur Verstärkung des vom Menschen verursachten Treibhauseffektes beiträgt." Aber: "Eine Zunahme des Wasserdampfgehaltes tritt ein, wenn infolge einer globalen Temperaturerhöhung einerseits die Verdunstung und andererseits sich das potentielle Aufnahmevermögen der Atmosphäre für Wasserdampf erhöht." - W e n n    das Wörtchen 'Wenn' nicht wär ... Das Klima kühlte zwischen 1914 und 1975  a b , während der Kohlendioxid-Gehalt extrem  z u nahm: Kann der Zusammenhangs der Temperaturentwicklung mit der - menschengemachten - CO2-Konzentration in der Atmosphäre überzeugender widerlegt werden?

15. Das IPCC erregte mit seinem 1. Bericht aus 1990 weltweites Aufsehen  durch die Schätzung, daß der globale Temperaturanstieg bei einer Verdoppelung der CO2-Konzentration der Atmosphäre 1,5 bis 4,5 Grad Celsius betragen würde. Im 2. IPCC-Bericht aus 1995 war die Temperaturzunahme bis 2100 mit 1,5 bis 3,5 Grad Celsius angegeben. Im Sachstandsbericht 2001 mit 1,4 bis 5,8 Grad Celsius (alles lt. UBA). Die Eingrenzung im 2. Bericht begründet das UBA damit, daß "der Kenntnisstand im 2. Bericht deutlich fundierter und die Zahlen belastbarer sind als im relativ unsicheren 1. Bericht, was die tatsächliche Lage als bedrohlicher ausweist".

Erstens: Wieso eine Erhöhung der Temperatur dann, wenn ihr maximal möglicher Anstieg zunächst mit 4,5, dann aber nur noch mit 3,5 Grad Celsius angegeben wird, die Lage "bedrohlicher" macht, wird wohl nur der Psychiater dieser 'Wissenschaftler' beurteilen können.

Zweitens: Wenn eine zunächst unsichere Prognose im Laufe jahrelanger Forschung "fundierter und belastbarer" wird, so müßte nach allen Gesetzen der Logik die Spannbreite der Vorhersage enger werden. Betrug sie aber 1990 nach "unsicheren" Schätzungen noch (1,5 - 4,5 =) 3,0 Grad Celsius, 2001, also nach 11 Jahren (1,4 - 5,8 =) 4,4 Grad Celsius, so kann das nur bedeuten, daß die Forscher noch unsicherer geworden waren ob ihrer wilden Spekulationen.

Drittens: Wenn der Minimal-Wert der geschätzten Temperatur sogar (von 1,5 auf 1,4) z u r ü c k g e n o m m e n wird, so kann das wiederum nur besagen, daß die IPCC-Jongleure so vorsichtig geworden sind, daß sie es für nötig hatten, sich das damit geschaffene Hintertürchen noch weiter zu öffnen. Denn so können sie, wenn in 20 Jahren überhaupt keine Erwärmung mehr stattgefunden haben sollte, immer noch sagen: "Wir waren mit 1,4 dicht dran." - Wer denkt dann noch daran, daß die Vorhersage lautete: "1,4 bis 5,8 Grad Celsius"?

16. Auch die Mär von dem dramatischen Anstieg des Meeresspiegels ist nichts als heiße Luft. Im IPCC-Bericht von 1990 schwankte die Schätzung noch zwischen 3,67 und 0,10 Meter, 1995 war nur noch von 1,24 / 0,03 m, 2001 von 0,77 / 0,11 m, 2007 von 0,59 / 0,18 Meter die Rede.

Zunächst: Allein die riesigen Unterschiede in den einzelnen Prognosen beweisen, daß hier eher Pokerzocker denn ernsthafte Wissenschaftler am Werk sind. Das um so mehr, als die Minimumwerte so niedrig sind, daß die Propheten in Wahrheit gar nicht von einer, schon gar nicht dramatischen - Erhöhung der Welttemperatur überzeugt sein können, denn wenn sich die Atmosphäre auch nur spürbar aufheizen sollte, müßte sich das Ozeanwasser jedenfalls stärker ausdehnen, als durch die Minimalwerte zum Ausdruck kommt.

Zumal: Bei der Messung der Höhe des Meeresspiegels kommt es entscheidend darauf an, w o  die Meßpunkte etabliert sind. Würde einer auf den Malediven stehen, wäre - je nach Anzahl der Stationen - wahrscheinlich gar keine Erhöhung herausgekommen, denn dort ist in den vergangenen 30 Jahren der Meeresspiegel um 20 bis 30 cm gefallen. Das UBA räumt selbst ein: "Zunächst ist schon wichtig, ob die Landmasse sich hebt wie an der italienischen Westküste oder sich senkt wie an der italienischen Adria." Aber unterstellen wir einmal, daß die Messungen einigermaßen stimmen und in der Tat die Meeresspiegel pro Jahrzehnt um 18 cm gestiegen ist: Dann kann aber nicht die von den Öko-Fuzzis aufgestellte und in ihrer sagenumwobenen Modellrechnung implantierte Rückkoppelung stimmen, daß die Meeresspiegel von der Temperaturentwicklung abhängen, denn die 18 cm pro Jahrzehnt wurden auch zwischen den Jahren 1914 und 1975 gemessen, in denen das Klima a b k ü h l t e .

17. Aber die Treibhaus-Apostel bauen auch vor für den Fall, daß sich trotz immer weiter zunehmender CO2-Atmosphären-Konzentration in den nächsten Jahrzehnten nichts einstellen sollte in Richtung der prognostizierten Horror-Szenarien. Prof. Mojib Latif, Klimaforscher an der Uni Kiel, Berater der Bundesregierung und Mitverfasser der IPCC-Klimaberichte, rudert bereits zurück. In einer Pressemitteilung des IFM-Geomar vom 03. Mai 2008 verkündet er, daß es mit den angeblichen "weltweiten neuen Temperaturrekorden in den nächsten Jahren erst einmal vorbei" sein könne. Grund dafür sei eine "natürliche Klimaschwankung" ((plötzlich gibt es so etwas doch wieder, nachdem diese bisher in den  IPCC-Berichten verleugnet wurde)), "die voraussichtlich den langfristigen Erwärmungstrend im kommenden Jahrzehnt etwas abmildert". Selbstredend konstatiere man dadurch nicht, daß "die vom Menschen verursachte Klimaänderung nicht so schlimm ausfallen wird, wie befürchtet", denn der "generell nach oben weisenden Trend" sei "nur von einer langperiodischen Schwingung überlagert".

Geradezu entwaffnend Prof. Latif: "Mit solchen Prognosen werden wir Ihnen zwar nicht sagen, ob es 2012 weiße Weihnachten in Norddeutschland gibt, aber schon eine Tendenz angeben können, ob bestimmte Jahrzehnte eher überdurchschnittlich warm oder kalt ausfallen, s o f e r n nicht andere unvorhersehbare Effekte, wie zum Beispiel Vulkanausbrüche, solche Prognosen zunichte machen." - Der kluge Mann baut vor.

In der Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Meteorologie vom 03. Mai 2008 wird auch der Grund für den Sinneswandel und die Neu- Einschätzung des globalen Klima-Wandels angegeben:  "Bisherige Berechnungen zum globalen Wandel, wie die im letzten Bericht des UN-Klimarats (IPCC) 2007 veröffentlichten, hat man ((nur)) unter der Annahme bestimmter zukünftiger atmosphärischer Treibhausgasentwicklungen durchgeführt. Diese Strategie ist gerechtfertigt, solange man an der langfristigen Entwicklung des Klimas etwa bis zum Ende dieses Jahrhunderts interessiert ist. Um auch die kurzfristige Entwicklung in den kommenden Jahren vorherzusagen, müssen die Modelle zusätzliche Informationen über die natürlichen Klimaschwankungen erhalten, insbesondere über die Schwankungen der Meeresströme. Das Fehlen entsprechender Messungen hat dies bisher verhindert. Mit dieser zusätzlichen Information lassen sich dann mit den Klimamodellen die kurzfristigen natürlichen Klimaschwankungen vorhersagen, welche die langfristige anthropogene Erwärmung überlagern. Die Meerestemperaturen beeinflussen die Winde und den Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre, und beide Faktoren beeinflussen wiederum die Meeresströme."

Diese Studie ist nichts anderes als der Offenbarungseid der gesamten deutschen und internationalen Klimatologie. Da muß man sich regelrecht festhalten: 71% der Erde bestehen aus Ozeanen, und man hat die Meere jahrzehntelang nicht berücksichtigt? Und ebenso die Wirkung der Sonne, die diese selbstverständlich mitprägen?! - Die Industrie wird verdonnert zu Ausgaben in Billionen-Höhe, weltweit müssen die Verbraucher die Gürtel enger schnallen - und das auf der Grundlage solch gezielt getürkter Modellrechnungen.

Kann Schwachsinn schöner sein: Langfristig läßt sich das Klima allein aus der Zunahme der CO2-Belastung der Atmosphäre ableiten, aber in den nächsten Jahrzehnten wird es maßgeblich auch von natürlichen Gegebenheiten beeinflußt.

Solche Schwindler gehören entweder auf die Psychiater-Bank oder schlicht hinter Gefängnismauern eingesperrt ((Wetten, daß Herr Latif es nicht wagt, mich ob solcher Beurteilung zu verklagen?))

 

Jetzt kommt's nur noch auf Sie an

Müßte, nein  m u ß ,  nicht diese Argumentation der Bevölkerung auf breiter Basis bewußt gemacht werden? Damit Politiker nicht mehr weiter dieses trojanische Pferd satteln können, vielmehr um Wählerstimmen fürchten müssen, wenn Sie weiterhin auf ihrem hohen CO2-Roß dem niederen Volk bittere Opfer abverlangen. Die auf die Bürger jetzt schon hereinbrechenden Preissteigerungen werden unserem Feldzug von selbst den nötigen Rückhalt verleihen (Demoskopenurteil der vorletzten Woche: Merkel hat schon 8 Punkte verloren). - Unsere Strategie -  I h r  tätiges Mit-Engagement vorausgesetzt:

- in einer Reihe von ganzseitigen Anzeigen möglichst in allen wichtigen Publikationen - bei denjenigen, die auch redaktionell mitziehen -  die obigen Gedanken in der Bevölkerung bewußt machen;

- die ansonsten bei diesem Thema bei Gesetzesvorlagen nur abnickenden EU- und Bundestag-Politiker (Adressen sind eh alle gespeichert) mit Briefen und Dokumentationen aufklären;

- Umfragen starten bei den Industrie-Firmen, welche unsinnigen Kosten durch den Irrglauben auf sie zukämen und welche Umsatzverluste durch die Verteuerung der Produkte zu befürchten sind; die Ergebnisse selbstverständlich über Pressemitteilungen in die Redaktionsstuben tragen;

Das alles ist nur möglich, wenn S i e und der 'handverlesene' Kreis der ebenfalls Angeschriebenen unsere Ideen nicht nur beifällig begrüßen, sondern finanziell mittragen. Damit darüber auch keine falschen Vorstellungen entstehen: Weniger als

  ....  Mio Euro

aus dem Kreis der direkt betroffenen Konzerne machen keinen Sinn - um dieses gewaltige Rad umzudrehen, hilft kein Kleckern, sondern nur Klotzen.  Führen Sie sich vor Augen, welche Kosten auf das von Ihnen geführte Unternehmen zukommen, vor allem mit den gesamten, auch indirekten, Folgen, die mit Sicherheit daraus entstehen werden  - und bemessen Sie daran Ihren Beitrag.

Ich garantiere: Wenn wir  diese   ...  Millionen Euro zusammenbekommen, wird es innerhalb von drei Monaten k e i n Politiker mehr riskieren, in der Öffentlichkeit mit der - dann im Bewußtsein der Öffentlichkeit als tumb verankerten - These von der Treibhaus-Katastrophe aufzutreten. Haben wir das in Deutschland erreicht, werden wir es mit Ihrer Hilfe auch schnell schaffen, step by step das gleiche Modell in anderen EG-Staaten zu implantieren.

Spüren Sie nicht auch schon das - die Konjunktur wieder ankurbelnde - Aufatmen bei den Bürgern, wenn diese spüren, von solcher unsinnige Last befreit zu werden? Und sind Sie nicht auch sicher, daß es nach Statuierung dieses Exempels auch um die anderen Öko-Phantasten ganz plötzlich still wird?

Selbstverständlich werden wir, wenn sich der Erfolg abzeichnet, gemeinsam darüber nachdenken, wie, wenn gewünscht, die Leistung der teilnehmenden Firmen in der Öffentlichkeit gewürdigt werden kann.

Bitte melden Sie sich, wenn Sie Rückfragen haben oder Anregungen. Besser noch, gleich(zunächst selbstverständlich unverbindlich) bekunden, ob/daß Sie Interesse haben, mit Ihrem Unternehmen oder einer Tochter- oder kooperierenden Firma teilzunehmen.

Können Sie sich eine Beteiligung vorstellen, sollten Sie gleich mit angeben, ob Sie daran interessiert sind, daß wir alle Teilnehmer zu einem Meeting einladen in dem über die Einzelheiten gesprochen wird. Wenn nicht, würden wir Ihnen die Details und die vertraglichen Bedingungen schriftlich zukommen lassen.

Bei schon sicher bestehendem Interesse können Sie mich persönlich anrufen unter meiner Direkt-Nummer  0211 - 6698-143. Unabhängig davon stehen für Rückfragen zur Verfügung:

 

Herr RA Dr. Gregor Kuntze-Kaufhold, Tel.: 0211/6698-145, Fax: 0211/6698192, E-Mail: kuntze-kaufhold@markt-intern.de

Herr RA Georg Clemens, Tel.: 0211/6698-232, Fax: 0211/6698175, E-Mail: clemens@markt-intern.de

Herr RA Michael Niermann, Tel.; 0211/6698-136, Fax: 0211/6698179, E-Mail: niermann@markt-intern.de.

 

In Erwartung Ihrer geschätzten Rückäußerung verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen 


Dipl.-Ing.
Günter Weber
- Herausgeber Verlagsgruppe markt intern -

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