180 Jahre CO2  Gasanalyse der Luft mit chemischen Methoden

Dipl. Biol. Ernst-Georg Beck; ENERGY & ENVIRONMENT; VOLUME 18 No. 2/ 2007

 

Zusammenfassung
aus dem Englischen. egb 3/2007;Copyright E&E 2007und egb; alle Rechte vorbehalten

 

  1. Trotz hohem fachwissenschaftlichem Stand der Chemietechnik und Bewährung in Medizin und Biologie ignorierten G. Callendar und C. Keeling als die neben S. Arrhenius wichtigsten Begründer der modernen Treibhaustheorie ( IPCC) einen großen Teil der verfügbaren Fachliteratur zu CO2-Messungen - besonders die des 20. Jahrhunderts -und selektierten nur wenige Daten, die Ihr Forschungsziel einer durch Verbrennung fossile Kohlenstoffverbindungen erhöhten CO2-Konzentration bestätigen sollten. Weiterhin beurteilten und reproduzierten sie die wenigen historischen chemischen Messungen teilweise falsch und propagierten ein unzutreffendes Bild über deren Qualität, ohne sich mit der Methodik auseinandergesetzt zu haben. Alle modernen Autoren und Meetings ab ca. 1975 bis zum IPCC (UNO), die sich mit historischen Messungen befassten übernahmen diese selektive, ignorante und unwissenschaftliche Vorgehensweise. Dies ist die historisch nachweisbare Basis der moderenen Treibhaustheorie.

 

  1. Durch sorgfältige Recherche historischer Fachliteratur der Chemie, Medizin, Ernährungslehre, Physiologie und Agarmeteorologie konnte gezeigt werden, dass es vor 1958 seit ca. 1812 mehr als 90 000 sehr präzise Messungen des CO2-Gehaltes der Luft mit unter 3% Genauigkeit gab, deren Ergebnisse im Widerspruch zur veröffentlichten Meinung der modernen Klimatologie stehen.

 

  1. Der Vergleich des CO2-Verlaufs aus chemischer Messung mit dem Temperaturverlauf der Nordhemisphäre zeigt, dass die CO2-Kurve präzise alle Temperatur-Schwankungen abbildet. Es gibt also keine seit dem industriellen Zeitalter exponentiell gleichmäßig ansteigende CO2-Kurve wie in der Literatur (IPCC) dargestellt, sondern eine der Temperatur folgende Kurve.

 

  1. Auch die vorindustrielle CO2-Konzentration der Nordhemisphäre im 19. Jh. war genau so schwankend wie die des 20. Jahrhunderts mit einem großen Maximum um 1825 mit vermutlich über 400 ppm, einem kleineren um 1857 von über 350 ppm und im 20 Jh. um 1942 mit über 400 ppm. Ein konstanter, vorindustrieller CO2-Wert von 285 ppm existiert nicht und resultiert aus einer selektiven und fehlerhaften Betrachtung weniger, ungeeigneter historischer Daten ab 1880.

 

  1. Die „Erfinder“ des anthropogenen Treibhauseffektes Callendar und Keeling haben weder die vorhandene Literatur zum Thema CO2 ( mehr als 380 Arbeiten bis 1952) akzeptiert noch analysiert und nur weniger als 1% ( 3! Arbeiten) für präzise befunden. Zwei davon sind falsch und lieferten wegen fehlerhafter Messapparaturen und -prozeduren zu niedrige Werte.

 

  1. Die historische Standardmethode zur chemischen Luftgasanalyse ( Pettenkofer-Methode) mit der viele modernen Erkenntnisse der Naturwissenschaften in Biologie, Medizin und Chemie gewonnen wurde ist nicht fehlerhaft und ungenau, wie Callendar und Keeling das behaupten sondern lieferte genaue Messwerte vergleichbar der, die Keeling 1958 in Mauna Loa verwendete.

 

  1. Die CO2-Konzentration schwankt ungefähr monatlich entsprechend den Gezeiten nach den Mondphasen. Dies ist in genauen alten und modernen Messdaten festzustellen.

 

Diese Studie zeigt klar, dass die wissenschaftliche Basis der modernen anthropogenen Treibhaustheorie des aktuellen Klimawandels nicht der Realität entspricht, weil sie durch selektive Wahrnehmung und Ignoranz der Fakten zum Beweis einer spekulativen Theorie der beteiligten Wissenschaftler zustande kam. Die allgemein akzeptierte vorindustrielle CO2-Konzentration von ca. 285 ppm entspricht zwar ungefähr der tatsächlichen um ca. 1885, ist aber nur eine Momentaufnahme eines stark schwankenden, dem Klima folgenden Verlaufs in 2 Jahrhunderten.

Die heute als Erkenntnisse propagierten Zusammenhänge über die Ursachen des modernen Klimawandels sind letztendlich falsche und voreilige Schlussfolgerungen aus mangelhaften Analysen von Callendar und Keeling wie auch Arrhenius.