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Dr. Jürgen Rüttgers und die Klima-Wahl in NRW
Überlegungen zur Landtagswahl in NRW

Der Bundesumweltminister, Dr. jur. Norbert Röttgen, CDU, äußert über Klimawandel und erneuerbare Energien in den Medien einen derartigen Unsinn, daß seine nur juristische Ausbildung geradezu als naturwissenschaftliche Entschuldigung herhalten muß. Jenseits von Deutschlands Grenzen entstehen mit zunehmender Tendenz neue Kernkraftwerke - er aber will aussteigen und umrüsten auf Wind und Sonne, um das Klima zu schützen. Nachts und bei Windstille verdienen unsere hilfreichen Nachbarn sich dann goldene Nasen mit neuer Kernkraft. Wir aber zahlen jetzt schon mehr als das Zehnfache für hochsubventionierten Solarstrom und werden bald weltweit die einzigen sein, die Merkels kleine Klimawelt immer noch retten wollen.

Wenn es jedoch mit der globalen Abkühlung, welche nach der Panne mit den gefälschten Daten selbst die führenden Fälscher nicht mehr bestreiten, so weitergeht wie seit etwa 10 Jahren, dann ist die derzeitige Klima-Politik des amtierenden NRW-Ministerpräsidenten, Dr. Jürgen Rüttgers, die beste Vorbereitung auf kalte Zeiten.
Er wird auch nicht erklären müssen, warum er angesichts weiterhin steigender CO2-Anteile an der Atmospäre deren offensichtliche Kühlwirkung nicht erkannt und politisch umgesetzt habe.
Seine Regierung änderte sogar Klimaschutzgesetze, die der Errichtung moderner Kohlekraftwerke entgegenstanden. Natürlich weiß Dr. Rüttgers, was die Diplomphysikerin und Dr. rer. nat. Merkel weiß, nämlich daß CO2 aus physikalischen Gründen nicht als Ursache einer globalen Erwärmung infrage kommt. Unter Fachleuten steht dies seit der bahnbrechenden Arbeit der beiden deutschen Physiker, Gerlich und Tscheuschner, rund um den Globus so fest wie das sprichwörtliche Amen in der Kirche. Das mißfällt zwar den Grünen und selbstverständlich auch dem SPD-Vorsitzenden gar sehr, ändert aber nichts am gegenwärtigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisstand. Letzterer ändert sich nämlich nur durch einen Gegenbeweis bzw. eine Falsifizierung der Arbeit von G&T. Daran fehlt es aber weltweit völlig.
Am 9. Mai 2010 wird entschieden, werden wichtige Weichen gestellt. Welche Alternativen hat nun der Wähler, wenn er an den Klimaschwindel nicht glauben mag? Gewiß wird keine Wahlentscheidung den Schwindel schlagartig beenden. Damit bleibt also nur die Möglichkeit, diejenigen politischen Kräfte zu stärken, welche die geringeren Schäden in unserer Wirtschaft verursachen bzw. aus wahltaktischen Gründen hinnehmen wollen.
In der Demokratie entscheiden Mehrheiten. Wenn eine Mehrheit sichere Energieversorgung windigem Wind und launischer Sonne anheimstellt, also rot-grün oder sogar rot-rot-grün mehrheitlich wählt, dann friert letztendlich auch die klügere Minderheit.
Meine Überlegung daher: Wenn ich am 9. Mai dem derzeitigen Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers meine Stimme gebe, dann leiste ich meinen Beitrag für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung in NRW. Gleichzeitig erhöhe ich die Aussicht darauf, daß deutsche Spitzentechnologie bei der Sicherheit von Kernkraftwerken, die weltweit ohne Rücksicht auf deutsche Befindlichkeiten so oder so gebaut werden, wieder ein starkes Wort mitzureden haben wird.

Burghard Schmanck

Via Appia Forum Romanum

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