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Hochaktuell auf dem Büchermarkt
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke:
CO2 und Klimaschutz
Fakten-Irrtümer-Politik

Prof. a.D. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
(Dipl.-Physiker)

Heidelberg, 16.9.08

Offener Brief in Sachen "Klimaschutz"

Lieber Herr Kollege Rahmstorf,

anlässlich jüngerer Vorkommnisse erlaube ich mir respektvoll einen offenen Brief an Sie. Es handelt sich zum einen um Ihre Replik auf die politisch inkorrekten Klimathesen von Herrn Dr. Dittrich, zum anderen auf die mir vom Redakteur Thilo Körkel des Spektrum-Verlages geschilderte Politik der Redaktion, im "Spektrum-Online" keine Artikel zuzulassen, die mit der IPCC-Auffassung nicht strikt übereinstimmen.

Zunächst zu Dr. Dittrich: Wie Sie in Ihrer Replik anmerken, entsprechen Klimathesen, die von der IPCCAuffassung abweichen, dem Glauben an ein Perpetuum Mobile. Hier gibt es nichts zu zweifeln, und Ihre deutliche Stellungnahme erheischt Anerkennung. Aber auch Ihre direkte und indirekte Aufklärung der immer noch zahlreichen Unwissenden über die ungemeine Schädlichkeit des anthropogenen CO2, wie sie fast täglich der Presse entnommen werden kann, findet sicher die Billigung jedes Einsichtigen. Kurzum: Klimaschutz ist, wie wir alle inzwischen wissen müssen, von allerhöchster Priorität. Daher ist es beruhigend zu sehen, wie ein an erster Stelle der Klima-Forschung stehender Kollege über seinen engen Fachhorizont hinaus die notwendige politische Überzeugungsarbeit für die immer noch Unbelehrbaren engagiert in seine Hände nimmt. Sogar unsere Kanzlerin hat - dies nicht zuletzt durch Ihre und Ihres Kollegen Schellnhuber unternommene Informationsarbeit - in Heiligendamm die Beschränkung der globalen Erwärmung auf maximal 2 Grad mehr als heute auf ihre Fahne geschrieben. Respekt! Mir ist allerdings nicht ganz klar, wie dieses Ziel mit weiteren deutschen Windrädern und Photovoltaikanlagen zu bewerkstelligen ist, da die hiermit erzielbaren CO2-Einsparungen global verschwindend gering sind.

Allein, jetzt sträubt sich mir schon die Tastatur. Ich habe mich nämlich mit den soeben zu Papier gebrachten Worten fahrlässig zu den Stimmen gesellt, deren Abwehr und Unterdrückung Sie sich dankenswerterweise zu Ihrer Sache gemacht haben. Ich bekenne mich in meinem soeben geäußerten Zweifel daher schuldig, revidiere und bereue. Dennoch: Sehen Sie, sehr geehrter Herr Rahmstorf, Naturwissenschaftler und Ingenieure, wie die Herren Dietze, Dr. Dittrich, Prof. Malberg, Prof. Lindzen, Prof. Veizer usw. usw. sowie am Rande auch meine Wenigkeit und sogar fachfremde Störenfriede, stellvertretend nenne ich Herrn Schmanck mit seiner Webseite, liegen in ihren Äußerungen zum anthropogenen CO2 und der Überbetonung des Sonneneinflusses selbstredend verkehrt, trotzdem sind Stimmen denkbar, die die Handlungsweise dieser Leute für entschuldbar halten. Kritiker der anthropogenen CO2-Katastrophe haben nämlich in Schule und Studium den unentschuldbaren Fehler begangen, sich das selbständige Denken anzueignen. Davon kommen sie nun nicht mehr los; sie hängen wie Junkies am Stoff. Vielleicht könnten Sie ja doch ein wenig Verständnis und Nachsicht für diese Irregeleiteten aufbringen. Man braucht ihnen nur das selbständige Denken wieder auszubläuen, und schon ist der Spuk vorbei. Glücklicherweise sind wir hierzulande dabei auf dem besten Wege. Helfen Sie weiter mit!

Natürlich ist die Mehrheit der IPCC-Kritiker und damit auch Ihrer Kritiker (Sie bevorzugen ja mehr den Begriff "Skeptiker" incl. einer zusätzlichen Taxonomie) von der Erdöl-, Auto- oder sonstigen Industrie korrumpiert. Ferner handelt es sich überwiegend nicht um lupenreine Klimaexperten, denn sie veröffentlichen nicht in sachgerechten Publikationsorganen und falls sie es doch tun, wie die Klimaforscher Lindzen, Svensmark, Veizer, Shariv, Mörner etc., sind ihre Arbeiten gemäß Ihrer geschätzten Expertise fragwürdig und unsolide. Nimmt man bei den Kritikern die Klimaprofessoren aus, bleiben sowieso nur abgehalfterte Meteorologen, Ingenieure, Physiker und im Extremfall sogar Seeleute, wie etwa der leider verstorbene John Daily mit seinem "still waiting for greenhouse" übrig. Ich bewundere es, sehr geehrter Herr Kollege, wie Sie es fertig bringen, sich auf das tiefe, Ihrer unwürdige intellektuelle Niveau dieser Leute zu begeben. Wissenschaftspädagogisch sicher begrüßenswert, aber bedenken Sie doch bitte Ihre herausragende Stellung!

Wie recht haben Sie mit Ihrer Verurteilung der CO2-Zweifler! Selbständiges Denken ist angesichts der eminenten Bedrohung unseres Klimas durch anthropogenes CO2 absolut unangebracht, aber noch viel unangebrachter ist es, anerkannten Koryphäen wie Ihnen zu widersprechen. Leider gibt es dennoch immer wieder Störenfriede. Wie Sie sicher wissen, hat Kollege Prof. Kepplinger von der Uni Mainz in 2007 eine anonyme Befragung unter 133 deutschen Klimaforschern vorgenommen, die skandalöse Ergebnisse auswies. Viele Klima-Experten glauben nämlich nicht an die Schädlichkeit des anthropogenen CO2, ja die Mehrheit hält sogar nichts von der Aussagefähigkeit von Klima-Modell-Vorhersagen. Hier tun sich wahre Abgründe an Ignoranz und Linienabweichung auf. Befinden sich doch, wenn Kepplinger richtig berichtet, mitten in Ihrem engsten Fachkreis Kollegen, die gemäß Ihrer Definition sozusagen noch an das Perpetuum Mobile glauben. Man kennt die Betreffenden leider nicht mit Namen, denn sie scheuen die Öffentlichkeit, verstecken sich feige, und man kann ihnen daher nicht einmal die Forschungsmittel entziehen. Strafen wir daher diesen Schandfleck der deutschen Klima-Forschung mit Verachtung!

Glücklicherweise weiß wenigstens die Politik, was sie zu tun hat. Sie wählt die geigneten Experten, wie etwa Ihre Person, einfach aus. Denen ist dann Glauben zu schenken. Wo kämen wir schließlich hin, wenn jeder selber nachdenken würde? Nicht nur mit dem Klimaschutz, vielleicht sogar mit ganz anderem wäre es dann schnell Schluss. Ich erlaube mir daher jetzt, Ihnen die dringende Empfehlung auszusprechen, Ihre ganze Kraft und Ihren Einfluss für die Einführung eines gesetzlichen Verbots einzusetzen, das die Leugnung der Schädlichkeit des anthropogenen CO2 unter Strafe stellt. Ferner schlage ich ein dem früheren Index der römisch-katholischen Kirche in Glaubensdingen ähnliches Verfahren für "Klimaskeptiker" vor. Praktisch scheint es ein solches ja schon zu geben, denn auffällig verschwinden Dokumente, die die Kritiker-Sicht stützen, besonders rasch aus dem Internet. Ich denke da z.B. an die historische Temperaturkurve von Schönwiese, öffentliche kritische Manifeste, den WBGU-Bericht von 1997 usw. Es würde mich sehr freuen, wenn sich herausstellte, dass auch Sie bei diesen Datenlöschungen ein wenig Ihren segnend-ordnende Hand im Spiel gehabt hätten. Schrifttum und Dokumente, die aufklären, gehören nun einmal definitiv nicht in jedermanns Hände!

Glücklicherweise sind fast alle deutschen Zeitungsredaktionen bereits auf PIK- und IPCC-Linie. Leserbriefe, die bei neuen Hurrikan-Klimameldungen oder Überschwemmungs-Klimameldungen scheu auf die gegenteiligen Messwerte und statistischen Auswertungen verweisen, haben zu Recht keine Chance einer Veröffentlichung. Zwar kühlt sich das globale Klima unbeirrt vom zunehmenden CO2 zur Zeit wieder ab, und die Sonnenflecken werden den US-Sonnenexperten Livingston und Penn zufolge (nationales Sonnenlabor der USA) nach 2015 ganz verschwunden sein, so dass vielleicht eine neue kleine Eiszeit droht. Aber glücklicherweise erfahren wir von Ihnen, lieber Herr Kollege, leider nur vermittels einer Wette gegen Ihren Kollegen Prof. Latif, dass die gemessene Abkühlung nur ein störend-ärgerliches Zwischenspiel ist. Es muss einfach weiter wärmer werden, das wäre ja noch schöner! Wie gut, dass Sie als letzte Experteninstanz unfehlbar Bescheid wissen und wir uns somit in besten Informations-Händen befinden. Glücklicherweise fallen auch gute Zeitungen wie die FAZ (Mueller-Vogt) nicht auf den Unsinn von Messungen herein, denn sie berichten dankenswerterweise und ideologisch korrekt immer noch von abnehmendem Polareis, obwohl seit 2007 wieder Zunahme gemessen wird. Auch von fürchterlich steigenden Meeresspiegeln etwa in Bangladesch ist die Rede (Tom-Felix Jöhnk), obwohl nichts messbar ist. An dieser Stelle daher ganz herzlichen Dank an die FAZ für ihre politische Korrektheit in Sachen CO2 .

Ich persönlich gestehe und bereue es ehrlich, dass ich die wärmeren Sommer der letzten Jahre ohne schlechtes Gewissen genossen habe. Dabei hätten mir doch die IPCC-Warnungen vor zunehmenden Tropenkrankheiten, völligem Umkippen der deutschen Flora und weiterem mehr zur Besinnung gereichen müssen. Man sieht es ja am Beispiel Italien. Sind dort etwa nicht in den letzten wärmeren Jahren Hunderttausende an Malaria und vielen neuen Tropenkrankheiten zu Grunde gegangen? Gänzlich unerhört in diesem Zusammenhang sind aber die Äußerungen des verantwortungslosen Biologen Prof. Reichholf von der Universität München, der sich doch tatsächlich über Ihre Warnungen lustig zu machen wagt und schädliche Fauna-Veränderungen durch wärmeres Klima in Deutschland frech abstreitet. Das ist schon mehr als skandalös, und Sie sollten diesem Kollegen endlich die politisch korrekte Biologie beibiegen. Ich selber bin inzwischen zur Gänze geläutert und freue mich angesichts der erneuten klimatischen Abkühlung auf die jetzt kommenden, herrlichen Frühjahrsfröste, die glücklicherweise die Blüten meiner Kirschbäume wieder erfrieren lassen werden. Endlich wird diesen Kirschbäumen dann wieder die nötige Härte eingefrostet. Man sehe sich doch nur einmal den Unsinn in subtropischen Gegenden mit ausreichendem Wasser an! Bei den unnützen Papajas, Bananen, Mangos, Zuckerrohr etc. ist es dort kaum noch auszuhalten. Wieviel schöner ist es da doch hierzulande, wenn unsere deutsche Kirschbaumblüte wieder einfriert! Klimaerwärmung ist und bleibt Teufelszeug, hierin ist Ihnen uneingeschränkt zuzustimmen.

Sehr geehrter Herr Kollege, ich möchte mich Ihrem Klimafeldzug ganz uneingeschränkt zur Verfügung stellen und die beiden Eingangs genannten Vorkommnisse zum Anlass nehmen, Ihnen eine Strategie ans zu Herz legen, die auch Ihre allerletzten Zweifler und Gegner marginalisiert. Meine Empfehlung geht dabei von dem bekannten Phänomen aus, dass Gegensätze verstärkend wirken. Licht wird durch benachbarten Schatten heller, und schon die Leute um Ludwig XIV. wussten, dass ein schönes Frauenantlitz durch ein Pflästerchen noch gewinnt. Vielleicht sollten Sie es ähnlich halten. Lassen Sie den Zweiflern ihre Pflästerchen-Spielwiesen, es wird Sie und Ihre Überzeugungsarbeit noch mehr heben! Ich schlage beispielsweise vor, im Spektrum-Online eine Rubrik "abwegige Klimahypothesen" oder ähnliches für die Skeptiker freizuhalten. Dort können sich diese Leute dann austoben und endgültig blamieren.

Wenden Sie jetzt bitte nicht bescheiden ein, Sie hätten mit dem Spektrum-Online und Ihren von mir geschilderten politischen Einflüssen nichts zu tun! Das wäre angesichts Ihrer bekannten Bescheidenheit wirklich zuviel des Guten. Ihr wissenschaftliches Gewicht und Ihr segensreicher "Einfluss" auf Zeitungsredaktionen ist hinreichend bekannt. Außerdem: Haben Sie es nötig, gegenteilige Meinungen zu fürchten und diese wie ein es besser wissender Vater zu unterdrücken? Meinungen, die sich bereits durch Kritik an der IPCC-Politik komplett disqualifizieren? Zwei Friedensnobelpreise sprechen mehr als Worte. Vielleicht fällt Ihnen ja der dritte zu? Ich wünsche es Ihnen von ganzem Herzen, denn dann wird das ohnehin schon hohe Ansehen dieses Preises zweifellos noch weiter steigen.

Als letztes erlaube ich mir noch einige fachlichen Fragen an Sie, wobei Sie meine Naivität bitte entschuldigen mögen. In Ihrem, zusammen mit Kollegen Schellnhuber verfassten Büchlein "Der Klimawandel", dessen Qualität ich nicht hoch genug einschätzen kann, empfehlen Sie an Stelle von 100 neuen Kernkraftwerken die CO2-Sequestrierung sowie Windräder und Photovoltaik. Damit wird dann sowohl unser Klimaproblem als auch das Problem zukünftiger Energieversorgung gelöst. Das ist schlicht genial. Denn da die in Reihe und ausreichendem Abstand positionierten Windräder, die ein einziges Kernkraftwerk ersetzen (nur rechnerisch ersetzen, denn der Wind bläst leider nicht immer), eine Strecke der Größenordnung von 100 Kilometern beanspruchen, werden wir diese segensreichen alternativen Energie-Anlagen neben ihrem Nutzen auch noch überall mit eigenen Augen genießen können. Bereits jetzt werden Anrainer norddeutscher Tiefebenen nicht mehr durch dröge Sonnenuntergänge am Rande unberührter Horizonte gelangweilt, sondern durch lustige Schattenspiele von Windradwäldern erfreut und unterhalten. Und unnütz-garstigem Kleinstvieh, wie Fledermäusen, wird sachgemäß durch den Infraschall der Rotoren der Garaus gemacht. Ich bin daher von Ihrem Plan restlos begeistert und würde mich um Ihre Unterstützung freuen, Windräder endlich auch in meiner Heimatstadt am Neckar installieren zu lassen. Ich denke da an die Umgebung des Heidelberger Schlosses oder schwimmend auf dem Neckar, denn der Wind bläst hier besonders heftig durchs Tal. Helfen Sie mir bei einer entsprechenden Petition an die Baden-Württembergische Landesregierung, sehr geehrter Herr Kollege! Ich habe jetzt nur noch folgende Frage: Wie soll ich argumentativ auf die ignoranten Einwände von Energie-, Wirtschaftsexperten und Ingenieuren antworten, die, soweit sie davon nicht wirtschaftlich profitieren, Ihren Vorschlägen unverständlicherweise ablehnend gegenüberstehen? Es gibt sogar Querulanten, die befürchten, dass größere Mengen von sequestriertem CO2 unkontrolliert aus den Kavernen entweichen und - weil schwerer als Luft - die Bevölkerung ganzer Dörfer ersticken könnten. Nun, ich bin sicher, Sie haben auf diese kleinlichen Bedenken die richtige Antwort. Teilen Sie mir diese doch bitte mit, ich danke im voraus für Ihre Mühewaltung!

Wie dürfen wir uns gemäß Ihrem WBGU-Weg der Nachhaltigkeit weiterhin das Leben und die Lebensumgebung unter vollem Klimaschutz konkret vorstellen? Werden wir noch Fleich essen, in Wohnungen winters die Heizung über die verwerfliche Schwelle von 10 0C hochdrehen und neben den obligatorischen Fahrrädern gar noch Autos fahren dürfen? Außerdem: Wieviele Windräder wird jeder deutsche Hausbesitzer gegen die globale Überhitzung in seinem Garten installieren müssen? Es wird höchste Zeit, dass unser gemeinsamer Kampf für den richtigen Weg auf eine solide quantitative Basis gestellt wird.

Entschuldigen Sie bitte noch eine etwas privatere Frage: Seit den Zeiten, in denen das CO2 infolge anthropogener Emissionen ansteigt, werden bekanntlich die natürlichen Meeresspiegeländerungen immer noch als konstant und nicht zunehmend gemessen. Ich verlasse mich aber selbstverständlich nicht auf solche unpassenden, politisch unkorrekten Messwerte sondern folge allein Ihrer Expertise, die von höchst bedrohlichen zukünftigen Anstiegen spricht. Daher: was meinen Sie, soll ich bereits jetzt mein Heidelberger Grundstück auf ca. 110 müNN mit einem Deich schützen oder habe ich noch etwas Zeit?

All diese Fragen bedrängen mich, und ich bitte sehr um Ihre Hilfestellung, damit ich bei der Umsetzung Ihrer sowie Ihres Kollegen Schelmhuber beachtlichen und förderungswürdigen Ideen endlich kundig mitmachen kann. Unter Ihrer Sachkenntnis und Ihren Klimaschutz-Empfehlungen an die Politik fühle ich mich endlich völlig sicher und beruhigt. Ich werde daher auch weiterhin Ihren Klima-Feldzug engagiert unterstützen.

beste Grüße

Ihr ergebener

Horst-Joachim Lüdecke

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