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Dipl.-Met.
Klaus-Eckart Puls
Vortrag: "Unser
Klima wird im Weltraum gemacht -
Freispruch für CO2 ?" Eine
kritische Auseinandersetzung mit der vorherrschenden
Klima-Katastrophen-Hypothese
gehalten bei: Astronomische Vereinigung Elbe-Weser, 6. Februar
2007
bei: CV-Seminar Speyer, 14./15.07.2007
bei: Frauen-Union KrVb Cuxhaven, 04.09.07
bei: Gruppe "55 Plus", Uhldingen/Bodensee, 25.01.2008
bei: Ev.Gem. Stadtkirche Bremerhaven, 11.02.2008 im web: http://weltenwetter.blogspot.com/index.html
...mit Bildern+Graphiken sowie :
http://www.schmanck.de/Puls.V-Zusf.s.htm abgedruckt:
CIVIS, H.1/2007, S.8-17 Vortrags-Übersicht
(Stand:
05.04.2008
) V
o r b e m e r k u n g In
den vergangenen 100-150 Jahren ist es wärmer geworden. Das ist so ziemlich das
einzige, was in der derzeit ausufernden Klima-Debatte als gesichert gilt. Über
alles andere wird diskutiert und auch gestritten. Das muß in einer
naturwissenschaftlich aufgeklärten Gesellschaft auch möglich sein. Leicht ist
das nicht immer, denn die Politik hat sich der "Naturwissenschaft
Klima-Katastrophe" bemächtigt. Kritiker und Skeptiker werden
ausgegrenzt, erhalten in den Medien kaum ein Forum, und auch so gut wie keine
Forschungs-Gelder. Demgegenüber
wird von offiziellen Instituten und Gremien (z.B. IPCC) ein rigoroser
Katastrophismus in die Zukunft projiziert, von Medien und Politikern bis zur
Hysterie-Formung der Bürger verstärkt. Bei
alledem wird übersehen, das in der Geschichte der Naturwissenschaften
Fortschritt und abgesicherte neue Erkenntnisse nie durch Mehrheitsbeschlüsse
erzielt wurden. Von Aristarch über Kopernikus, Galilei bis hin zu Alfred
Wegener haben ungezählte Wissenschaftler das erfahren und ertragen müssen. Dieser
Vortrag möchte einen kleinen kritischen Beitrag zur Versachlichung der Debatte
leisten. 1.) Die unruhige Sonne Die
Sonne ist ein Heizstrahler, der auf unserer Erde für Wärme, Leben, Wetter,
Klima ... sorgt. Um
1610 entdeckten Galilei und Scheiner zeitgleich die Sonnenflecken. Seither ist
bekannt, daß die Oberfläche der Sonne sich ständig verändert, zyklisch
(Sonnenflecken-Rhythmen) und aperiodisch (Fackeln, Protuberanzen...). Erst seit
ca. 20 Jahren konnte man mit der Satelliten-Technik oberhalb der Erdatmosphäre
beweisen, daß mit den Veränderungen auf der Sonnen-Oberfläche sich auch die
an der Atmosphären-Obergrenze ankommende Energie ständig ändert. So ist die
sgn. Solarkonstante (z.Zt. 1368 ± 8 W/m2) eigentlich
eine "Unkonstante" (Quelle:http://www.iup.uni-heidelberg.de/institut/forschung/groups/atmosphere/stratosphere/publications/
pdf/Diplomarbeit_Aaron.pdf).
Wenn
sich die an der (fiktiven) Obergrenze der Atmosphäre ankommende Energie verändert,
so wird diese Veränderung auch in die Atmosphäre und letztlich bis an die
Erdoberfläche weiter gegeben. F a z i t : Die sich verändernde Sonnenstrahlung ist ein
hochwirksamer Klimafaktor ! Gestritten
wird derzeit lediglich über den Anteil, den neuzeitliche Veränderungen der Solar(un)konstanten
auf die derzeitige Erwärmung haben. Dazu
gibt es in der wissenschaftlichen Literatur sehr gegensätzliche Meinungen : IPCC
(2007) sagt dazu: "Änderungen in der Sonnenaktivität seit 1750
bringen, so wird geschätzt (!??), einen
Strahlungsantrieb von 0,12 W/m2. Dies ist deutlich geringer gegenüber
dem 2001-Bericht von ursprünglich 0,3 W/m2." "Seit
dem vorherigen Bericht der UN schlagen Solarphysiker in ihren
veröffentlichten Berichten vor, daß die Sonne einen viel größeren
Einfluss gehabt haben könnte, als oben verkündet. Diese könnte
mehr als zwei Drittel der beobachteten Erwärmung verursacht haben.
Man erwartet auch, daß sich die Sonnenaktivität in den nächsten
50 Jahren verringern wird." (Quelle: www.scienceandpolicy.org,
Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07, http://www.oekologismus.de/). Bei erhöhter Sonnenaktivität
bewirkt die direkt in die Atmosphäre und z.T. bis zum Boden vordringende
kurzwellige elektromagnetische Energie-Strahlung der Sonne eine Erwärmung. Dieser direkte Erwärmungs-Effekt
wird begleitet/verstärkt durch einen indirekten Effekt: Zunehmende
Sonnenstrahlung (elektro-magnetisch und Partikeln) verstärkt das abschirmende
Magnetfeld der Erde, vermindert folglich das Eindringen der kosmischen
Partikeln-Strahlung in die Atmosphäre, vermindert in der Folge auch die
Entstehung von Kondensationskernen für Wolken. Das führt letztlich ebenfalls
zu einer Erwärmung am Boden und in der Troposphäre (Svensmark,
H.; Friis-Christensen, E.:
Variation of cosmic ray flux and global cloud coverage, a missing link in
solar-terrestrial Physics; J.Atm.Sol.Terr.Phys., 59 (11), 1997, S.1225-1232). Über
das Ausmaß dieses Effektes besteht noch kein wissenschaftliches Einvernehmen
(Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH,
Essen, 2006, S.39-40). Eine Literatur-Übersicht kommt
zu dem Ergebnis: "Zusammenfassend
ist festzuhalten, daß die Sonne einen erheblichen Einfluß auf unser Klima hat.
Für das 20. Jahrhundert geht das IPCC (2001) von einem Anteil an der globalen
Erwärmung von ca. 20% aus; Clausen (2003) nimmt einen Anteil von 25 bis max.
40% an."
(Beising, R.: Klimawandel und
Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.41). Und weiter a.a.O. (S.40): daß "...die
Solarstrahlung in den vergangenen 60 Jahren ... auf hohem Niveau mehr oder
minder konstant geblieben ist..." (Quelle:
Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service
GmbH, Essen, 2006,). Es
gibt aber offensichtlich auch andere Meßergebnisse: "Das koronale
Magnetfeld der Sonne hat im vergangenen Jahrhundert um den Faktor 2.3, und seit
1964 um den Faktor 1.4 zugenommen – im Gegensatz zu Rahmstorfs Behauptung, es
hätte in den letzen 60 Jahren nicht zugenommen. Effekte des solaren
Magnetfeldes haben die IPCC-Szenarien bisher außer Acht gelassen" (A.v.Alvensleben,
http://www.schulphysik.de/klima/alvens/antwort.html;
Daten aus: M. Lockwood, R. Stamper & M. N. Wild, A Doubling of
the Sun’s coronal magnetic field during the past 100 years, by, Nature Vol
399, 3.June 1999, 437 - 439). Nach neueren Untersuchungen ist
das Sonnenaktivitätsmaximum der letzten Jahrzehnte das ausgeprägteste seit
mindestens 11.400 Jahren (Quelle:
Solanki,
S. K., Usoskin, I. G., Kromer, B., Schüssler, M. & Beer, J., Unusual
activity of the Sun during recent decades compared to the previous 11,000 years,
doi:10.1038/nature02995, 2004). Eine 2007 erschienene Studie geht noch weiter: "Die
gesteigerte solare Aktivität in den letzten 150 Jahren vermag zwei Drittel
des globalen Temperaturverhaltens seit 1850 zu erklären. Dieser dominante
solare Einfluss auf die globale Erwärmung der letzten 150 Jahre ist durch eine
statistische Wahrscheinlichkeit von 99% abgesichert" (H.Malberg,
Klimawandel unter der Lupe, Z.f.Nachhaltigkeit, H.5, S.4-21, 2007). Eine Untersuchung über Sonnen-Aktivität, Energie-Strahlung, Bewölkung und bodennaher Erdtemperatur kommt zu dem noch weiter gehenden Ergebnis: "... daß die Erhöhung der bodennahen Temperatur ab 1989, also der sogenannte Klimawandel der Neuzeit, ein natürlicher klimatischer Effekt war, der durch eine besondere Sonnenaktivität und nicht durch den Menschen verursacht wurde." (Dr. Horst Borchert: "Klimawandel und Sonnenaktivität", Vortrags-Manuskript, Tagung VDEh u. DVS, 20.02.2008, Stahl-Zentr. Düsseldorf). Ganz grundsätzlich heißt es in einer astronomischen Übersicht zur Sonnen-Aktivität: "Es werden jedoch auch kurzzeitigere Klimaveränderungen durch die Sonne ausgelöst" (Th.Günter, Die Sonne, SuW 8/2007, S.80), und weiter a.a.O. "Es wäre daher kein Fehler, der leicht variablen Sonne etwas mehr Raum in den Klimamodellen einzuräumen". Aus alledem
folgt, daß ein erheblicher Anteil der beobachteten globalen Erwärmung solare
Ursachen hat. Ist das schon "das letzte Wort", oder kommt CO2
bei weiteren Untersuchungen noch mehr runter von der "Anklage-Bank"? 2.) Die
Erdbahn-Elemente und die Sonne Seit
80 Jahren ist bekannt und gut berechnet, daß -
vor allem anderen -
die ständigen Änderungen der Erdbahn-Elemente im Weltraum und deren zyklische
Überlagerung zu den Klima-Schwankungen in der Erdgeschichte geführt haben und
führen, weil sich auch dadurch (zusätzlich zu 1.) die solare Einstrahlung auf
der Erde ständig verändert (Milutin
Milankovic, Mathematische Klimalehre und astronomische Theorie der
Klimaschwankungen, 1930). Modifiziert
wird das auf der Erde durch die Kontinentalverschiebungen (Alfred
Wegener, Die Entstehung der Kontinente und Ozeane, 1912),
damit zusammenhängend
sich verändernde Meeresströmungen sowie unregelmäßige Phasen von Vulkanismus
- Strahlungshaushalt und
Albedo verändern sich. Die
Eis- und Seesediment-Bohrungen belegen aber seit nahezu 10 Jahren
sonnen-korellierte Klima-Schwankungen auch im Bereich von 1000 und 100 Jahren,
neuerdings wieder bestätigt durch Sediment-Untersuchungen in Sibirischen Seen (B.Diekmann;
U.Herzschuh, Seesedimente als Archive des Klima- und Umweltwandels, Themen der
Periglazialforschung, Juli 2007, S.35-44).
Belegt sind dabei für die letzten 7000 Jahre neun Ereignisse im
100-200-Jahres-Rhythmus der Sonne (Vortrag
B.Diekmann, AWI Bremerhaven, 6.6.2007). Im
web gibt es zahlreiche Hinweise zu kurzfristigen abrupten Klimaschwankungen in
der Erdgeschichte (z.B.
http://www.terracycles.com/index.htm).
Zahlreich
ist auch die Literatur zu den Dansgaard-Oeschger- und Heinrich-Ereignissen, bei
denen es im Bereich von Arktis und Subarktis zu Temperatur-Ändertungen von bis
zu 10 Grad innerhalb von 10 Jahren kam! F a z i t
1) + 2) : Klima ist seit Milliarden Jahren ein stets dynamischer Prozeß, der
aus dem Weltraum gesteuert wird. Rückkopplungen
mit Gasen (Atmosphäre, Treibhausgase...) spielen allenfalls eine sekundäre
Rolle. Betrachtet man die enormen energetischen Größenordnungen der
variablen Sonnenaktivität, der Schwankungen der Erdbahnelemente, der Rückkopplungen
im Klima-System Atmosphäre-Erdoberfläche -
so kommen Zweifel auf, ob man durch irgendwelche anthropogenen 'Klima-Schutz-Maßnahmen'
ein "schön stabiles angenehmes Klima" erhalten oder schaffen
kann. Daher ist der Begriff "Klima-Schutz"
naturwissenschaftlich unsinnig; ob er politisch Sinn macht, kann hier nicht erörtert
werden. 3.) CO2
- ein Glasdach über unseren
Köpfen ? In
der öffentlichen Debatte wird es als bewiesen angesehen, daß die immer wieder
erwähnten sogenannten "Treibhaus-Gase" in der Atmosphäre wirken wie
ein Glasdach/Glashaus. Das
ist physikalisch falsch, in mehrfacher Hinsicht: a)
Die "Luftfalle" ist der wesentliche Wärme-Effekt
eines wirklichen Glashauses/ Treibhauses, nicht die
diesbzgl. weniger bedeutsame "Strahlenfalle" (IR-Absorption). Die im
Glashaus durch die Sonne oder durch Heizungen erwärmte Luft kann nicht
entweichen (Konvektions-Hemmung). Ein solches Glasdach gibt es aber in der
Atmosphäre nicht; schon gar nicht durch irgendwelche Gase, die selbst
Bestandteile eines nach oben hin völlig offenen Systems sind. Selbstverständlich
ist ein Glashaus auch eine Strahlenfalle: Die kurzwellige Sonnen-Strahlung
(sichtbares Licht) passiert Glas nahezu ungehindert, während die vom erwärmten
Boden ausgehende Infrarot-Strahlung ab etwa 5 μm absorbiert und vom Glas
nach draußen und drinnen wieder emittiert wird. b)
Zusätzliches ("anthropogenes") CO2 ist in der
Atmosphäre nur eine geringfügige "Strahlenfalle". Die
Treibhaus-Modellierer wissen und akzeptieren das : (1)
: " Es gibt bereits so viel CO2 in der Atmosphäre, daß in
vielen Spektralbereichen die Aufnahme durch CO2 fast
vollständig ist, und zusätzliches CO2 spielt keine große Rolle
mehr", (Quelle:
P.J.Crutzen (Nobelpreis Chemie);
T.E.Graedel: Chemie der Atmosphäre, Spektrum Akad.Vlg,, Berlin, 1993, S.414). (2)
: "In der Mitte des 15-μm-Absorptions-Bereiches hat zusätzliches
CO2 nahezu keinen Effekt..." (Quelle:
IPCC-Bericht 1994). (3)
: "Eine Verdoppelung der Kohlendioxidkonzentrationen in
der Atmosphäre allein (bewirkt) nur eine geringfügige Erhöhung der
mittleren bodennahen Temperatur um wenige Zehntelgrade (Quelle:
H.Hinzpeter,
MPI HH, promet, 15, Heft 2/3, 1985,
S.49). (4) : "New
calculations show that doubling of carbon dioxide (CO2) will (Richard J. Petschauer "Carbon Heat Trapping:
Merely A Bit Player in Also -
woher kommt denn nun die Erwärmung, wenn es das CO2 nicht ist
? c)
Die Treibhaus-Modellierer "entdecken" die Wasserdampf-Verstärkung
: Wasserdampf
ist physikalisch der gasförmige Aggregatzustand des Wassers, also ein Gas und
z.B. keine Wolke. Wasserdampf ist in der Atmosphäre von Natur aus seit
Millionen Jahren der "Hauptabsorber" von Infrarot-Strahlung (nahezu
70% der von allen Gasen absorbierten Strahlung). Nicht CO2, sondern der Wasserdampf soll nun die
Treibhaus-Modelle "retten". Dazu
sagte das MPI HH schon 1985: da "... die Verdoppelung (von CO2)
nur die von den Flanken der Kohlendioxidbanden herrührende Gegenstrahlung erhöhen
würde, führt diese Temperaturerhöhung jedoch in der Folge zu einer Vermehrung
der Wasserdampf-konzentration in der Atmosphäre, die zu einer wesentlich höheren
Zunahme der Gegenstrahlung und damit zu der bekannten angenommenen Erhöhung der
Mitteltemperatur um zwei bis drei Grad Celsius führen würde."
(Quelle: H.Hinzpeter,
MPI HH, promet, 15, Heft 2/3, 1985,
S.49). Und
IPCC (2001): "Der Wasserdampf-Feedback ist nach wie vor der durchweg
wichtigste Rückkopplungseffekt, der die von den allgemeinen
Zirkulationsmodellen als Reaktion auf eine CO2-Verdoppelung
vorhergesagte globale Erwärmung verursacht". (Quelle: IPCC, Climate Change 2001, Working Group I: The
Scientific Basis, Contr.Wok.Gr.I, 3rd Ass.Rep.IPCC, Ch.7.2.1.1). F a z i t :
Nicht CO2 ist "schuld", sondern der Wasserdampf. Jedoch
- dazu sagen Kritiker: (1)
"Das ist physikalisch vollkommen
absurd. In der Natur geht eine höhere Verdunstung immer mit mehr
Niederschlag einher. Zudem kann eine höhere Verdunstung niemals zu einem höheren
Wasserdampfgehalt in Lufthöhen von drei Kilometern führen. Und genau dort ist
die kiritische Grenze, da Wasserdampf zwischen 3 km und der Tropopause den
Treibhauseffekt dominiert." (Quelle:
Prof. Richard Lindzen, Bild der Wissenschaft, 11/1993, S.73).
(2)
"...daß sich der atmosphärische Wasserdampf überhaupt nicht am
CO2-Gehalt der Atmosphäre orientiert" (H.Hug,
Die Angsttrompeter, Signum-V., München, 2006, S.227). (3)
Ähnlich der Quanten-Physiker, TU Braunschweig:
"Die
riesigen Wassermassen (nicht nur der Wasserdampf) bestimmen die Klimate auf der
Erde. Die Wasserverdunstung ist vom Menschen nicht zu
beeinflussen. Schon allein deshalb
kann der Mensch nicht das Wetter und die Klimate auf der Erde beeinflussen"
(Prof. Dr.
Gerhard Gerlich
Zur Physik und Mathematik globaler Klimamodelle, Vortrag am 20.2.2005, Theodor-Heuss-Akademie Gummersbach, Manuskript). (4)
So sagen auch die Meteorologie-Professoren H. Kraus und U. Ebel
: "Mit
einer Erwärmung der Armosphäre kann auch der Wasserdampfgehalt
zunehmen, und man könnte erwarten, daß sich der hydrologische
Zyklus intensiviert...; ob sich Folgen wirklich einstellen,
läßt sich selbst durch sehr komplexe Modellrechnungen nicht zuverlässig
herausfinden." (Kraus,
H. u. Ebel, U.: Risiko Wetter, Springer-Verlag, 2007) Ohnehin ist es in der Meteorologie unstrittig, daß
z.B. über den Ozeanen die Verdunstung von der schwankenden Intensität der
(West-) Wind-Strömung (z.B. NAO), von Wolken und Einstrahlung, vom
Vertikal-Austausch (Konvektion), von der Wassertemperatur ... abhängt
- in komplizierter
Wechselwirkung, und nicht vom CO2-Gehalt der Atmosphäre. d.)
Wolken sind "flüssiges" Wasser Wolken
bestehen aus Wassertröpfchen (1 Mikrometer bis 1 mm). Sie reflektieren anteilig
Strahlung von Sonne und Erde. Wolken
sind i.S. der Strahlungsgesetze auch Absorber und Strahler, d.h. sie absorbieren
und emittieren ein Strahlungs-Kontinuum. Dagegen absobieren und emittieren
Gase nur einzelne Linien des Strahlungs-Spektrums, u.a. auch IR-Strahlung
entsprechend ihrer jeweiligen Temperatur. Jedoch : Wolken sind keine Gase, und schon gar keine
"Treibhaus-Gase". Die
Klimawirksamkeit der Wolken ist weitgehend unbekannt: "... die größten
Schwierigkeiten (sind) in der Klimaforschung bei der genauen Parametrisierung
... von Wolken zu sehen ..." und es "...hat sich in den letzten
Jahren herausgestellt, daß bei den Wolken die Reduktion der Sonneneinstrahlung
nicht ganz durch ihre Erhöhung der thermischen Strahlung zum Boden kompensiert
wird. Daher haben sie im Gegensatz zu den Treibhausgasen netto einen kühlenden
Einfluß auf das Klimasystem" (Quelle:
Bakan/ Raschke, Der natürliche Treibhauseffekt, in: promet, H.3/4 2002, S.91 u.
S.93). Neueste
Veröffentlichungen eines internationalen Wolkenprojektes (ISCCP) lassen weitere
Zweifel an der CO2-Treibhaus-Hypothese aufkommen: Die mittlere
weltweite Wolkenbedeckung hat zwischen 1986 und 2000 von 69% auf 65% abgenommen.
Infolgedessen wurde eine einstrahlungsbedingte (und von CO2 unabhängige!)
Erwärmung von 0,25°C errechnet, was weitgehend die beobachtete Erwärmung
(IPCC) für diesen Zeitraum erklärt. Seit 2000 nimmt die weltweite
Wolkenbedeckung wieder zu: 1998 bis 2004 um 1,4%, und die Temperaturen sind seit
1998 weltweit wieder etwas zurückgegangen (vgl.
IPCC-Kurve, sowie
Quelle:
"International
Satellite Cloud Climatology Project" (ISCCP),http://isccp.giss.nasa.gov/). Fazit: Wie denn nun: Die Wasserdampf-Verstärkung "soll" die Erde
"erwärmen", aber mehr Wasserdampf schafft zugleich mehr Wolken, und
die "kühlen" wieder ! Was bleibt ? e.)
"Die wärmende Gegenstrahlung" In
den Medien und leider z.T. auch in der (populär-)wissenschaftlichen Literatur
wird der THE so dargestellt, als ob die "Gegenstrahlung" der THG die
Erde aktiv aufheizt und die Erwärmung der letzten 100 Jahre verursacht hat. Zunächst:
Die Gegenstrahlung entsteht dadurch, daß einige Gase in der Atmosphäre Teile
derjenigen IR-Strahlung absorbieren (Linien-Spektren), die von der Erdoberfläche
ausgeht. Die Gase re-emittieren diese Strahlung (wiederum in einzelnen
Emissions-Linien), zum Teil in den Weltraum, zum Teil zur Erdoberfläche hin. Würde
sich dadurch nun die Erde ständig aufheizen, so wäre dieses das "perpetuum
mobile" der Strahlungs-Physik: Die Erde würde sich durch ihre eigene
abgestrahlte Energie ständig erwärmen. Das ist physikalisch unmöglich. Dazu
sagt der Strahlungs-Physiker Prof. Gerlich: 'Es
wird behauptet, ..."daß langwellige Infrarotstrahlung, emittiert von der
erwärmten Erdoberfläche, teilweise von CO2 und anderen Spurengasen in der Atmosphäre absorbiert
und reemittiert wird. Dieser Effekt führe zu einer Erwärmung der unteren
Atmosphäre ... (das) beschreibt ... ein Perpetuum Mobile 2.
Art, weil es von einer Erwärmung des wärmeren auf
Kosten eines kälteren Bereichs ohne Arbeitsaufwand ..." ausgeht' (Zur Physik und Mathematik globaler Klimamodelle", Vortrags-Manuskript
20.2.2005, S.4, Theodor-Heuss-Akademie, Gummersbach). Allerdings
- die THG verhindern
(insbesondere nachts), daß sich die Erdoberfläche schneller abkühlt als ohne
THG. Veranschaulichen kann man das vielleicht mit dem Effekt einer Wolldecke:
Diese ist keine selbstständige Energie-Quelle, sondern sie verlangsamt die Abkühlung
eines Körpers. Jedoch: Auch eine Wolldecke ist kein "Glasdach", sie
ist für Luft und somit für Konvektion durchlässig. Legt man sich in einer
Wolldecke nachts unter freien Himmel, so fängt man irgendwann an zu frieren! Das
Ausmaß des Treibhaus-Effektes und der sogenannten "Gegenstrahlung"
der THG ist umstritten. Offensichtlich wird bei den
Treibhaus-Modellen diejenige "Wärme-Energie" überschätzt, welche
THG-Moleküle mit einer Temperatur von -10....-50 °C als IR-Strahlung in
Richtung Erdoberfläche strahlen können (Peter
Dietze: http://uploader.wuerzburg.de/mm-physik/klima/cmodel.htm). Zu
diesem Ergebnis kommt auch eine Studie im Zusammenhang mit den alten mitteleuropäischen
Temperaturreihen: "Sowohl nach der Klimadiagnose über die Ursachen der
globalen Erwärmung seit 1850 als auch nach aktuellen strahlungsphysikalischen
Berechnungen wird der CO2-Effekt in den Klimamodellen überschätzt",
und weiter a.a.O.: "Auch in Bezug auf das Temoeraturverhalten der
letzten Jahrzehnte kann der anthropogene Einfluß als primäre treibende Kraft
nicht nachgewiesen werden" (H.Malberg,
El Nino, Vulkane und die globale Erwärmung seit 1980,
Beitr.Inst.f.Met.FU.Berlin, SO 34/07, 06.11.2007, S.6). Auch
die Messung der Gegenstrahlung ist umstritten. Die
am Erdboden ankommende langwellige atmosphärische Strahlung
("Gegenstrahlung") stammt zu 65% aus Höhen bis zu nur 100 m über
Grund (F.Kasten, Strahlungsaustausch
zwischen Oberflächen und Atmosphäre, VDI-Ber. 712/1989, S.148),
bzw. zu mehr als 90% aus Höhen bis zu 1000 m über Grund (R.Philipona
et al., Greenhouse effect and altitude gradients over the Alps,
Theor.Appl.Climatol. 77, 1-7, 2004). Davon wiederum stammen ca. 70% vom Wasserdampf. CO2-Moleküle
aus Höhen über 1000 m sind folglich so gut wie gar nicht direkt am
Strahlungsfluß zur Erdoberfläche beteiligt; sie können allenfalls in
"Emissions-Absorptions-Kaskaden" nach unten hin wirken. Es
"...existiert für die Strahlungsübertragungsgleichung leider keine
einfache Lösung ... und es müssen geeignete Näherungsverfahren für diese
Aufgabe genutzt werden" (Quelle:
Bakan/ Raschke, Der natürliche Treibhauseffekt, in: promet, H.3/4 2002, S.93). In dem neuesten atmosphärischen Energie-Bilanz-Modell der
NASA-Forschungsinstitute kommt die "Gegenstrahlung" nicht mehr vor ! (Quelle:
http://eosweb.larc.nasa.gov/EDDOCS/images/Erb/components2.gif) 4.)
Haben wir heute den höchsten CO2 -Wert "aller
Zeiten" ? Nein!
Über die vergangenen 250 Millionen Jahre der Erdgeschichte hinweg bis vor etwa
zwei Millionen Jahren lag der CO2-Gehalt der Atmosphäre
durchgehend über dem heutigen Wert von 380 ppm, die meiste Zeit sogar beim
doppelten oder dreifachen Wert -
bis hin zu 1400 ppm! Quellen: 1.
U.Berner u. H.Streif, Klimafakten, Nägele, Stuttgart, 2001; 2. C.McElwain
et al., Nature, 435, 479, 2005) Selbst
an der stets vom IPCC und von den Klimaforschungs-Instituten beschworenen
vorindustriellen CO2-Konstanz der letzten Jahrtausende von 280 ppm
sind neuerdings erhebliche Zweifel angemerkt worden: "... konnte gezeigt
werden, daß es vor 1958 (Anm.: Beginn
der Mauna-Loa-Messungen) seit ca. 1812 mehr als 90.000 sehr präzise Messungen des CO2-Gehaltes
der Luft mit unter 3% Genauigkeit gab, deren Ergebnisse im Widerspruch zur veröffentlichten
Meinung der modernen Klimatologie stehen." .. und weiter "Auch
die vorindustrielle CO2-Konzentration der Nordhemisphäre im 19. Jh.
war genau so schwankend wie die des 20. Jahrhunderts mit einem großen Maximum
um 1825 mit vermutlich über 400 ppm, einem kleineren um 1857 von über 350 ppm
und im 20 Jh. um 1942 mit über 400 ppm. Ein konstanter, vorindustrieller CO2-Wert
von 285 ppm existiert nicht und resultiert aus einer selektiven und fehlerhaften
Betrachtung weniger, ungeeigneter historischer Daten ab 1880."
(E.G.Beck, 180 Jahre CO2-Gasanalyse der Luft mit chemischen Methoden,
Energy & Environment, Vol. 18, No. 2/2007; deutsche Übers. E.G.Beck). 5.) CO2
+ Temperatur in der Nacheiszeit (HOLOZÄN) In
der Nacheiszeit (10.000 Jahre) lag CO2 bis vor 150 Jahren ziemlich
konstant bei 280 ppm, trotzdem hat es Klima-Schwankungen gegeben, z.B. : o
"Optimum des Holozäns" (6000-4000 v.Chr. /"grüne
Sahara") o
"Optimum der antiken Hochkulturen" (3000-1000 v.Chr. / Sumer,
Babylon, Ägypten...) o
"Kälteperiode der Völkerwanderungen" (350-550 n.Chr.) o
"Mittelalterliches Klima-Optimum (900-1200 n.Chr. / Wikinger in
Grönland) o
"Die kleine Eiszeit" (ca. 1400-1800 n.Chr.) Es
gibt unzählige wissenschaftliche Literatur-Quellen, welche für die überlieferten
Ereignisse aus diesen Klimaphasen deutlich größere Temperatur-Schwankungen (in
den Warmzeiten bis zu 3°C "über heute") voraussetzen, als sie die
"derzeitigen Klima-Katastrophiker" bieten. So sagt z.B. Prof. Negendank (GFZ
Potsdam) : "Die Variabilitäten
(der Temperaturwerte) waren jedoch allein seit römischer
Zeit bis in die kleine Eiszeit größer"
als
heute
(Quelle: Die Geschichte des Klimas aus geobiowissenschaftlichen
Archiven", in: Klima im Wandel, UWV/BTU Cottbus, Eigenverlag, 2001,
S.32-38).
Chr. Monckton: "An
einigen Stellen war das Mittelalter bis zu 3°C wärmer als heute. Es gibt
Beweise in wissenschaftlichen Berichten weltweit, daß die MWP global
auftrat". (Quelle:
www.scienceandpolicy.org, Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07,
http://www.oekologismus.de/). Eine CO2-Treibhaus-Steuerung
entfällt, es gab keine CO2-Schwankungen! 6.) CO2
und Temperatur in der Klima-Geschichte: Wer
folgt wem ? In
der Öffentlichkeit wird suggeriert: 'Je
mehr CO2, je wärmer wird es -
einem CO2-Anstieg folgt zwangsläufig ein Temperaturanstieg'. Diese
Auffassung gilt seit einigen Jahren als überholt,
denn Forscher aus USA, Rußland und Deutschland/AWI
haben bei den Auswertungen der antarktischen Eisbohrkerne das genaue
Gegenteil festgestellt (Quelle:
Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven, AWI-Report, 2004/05, S.138ff) : "Eine
detaillierte Untersuchung der Phasenbeziehung zwischen Temperatur und CO2 zeigt,
daß die Glazial/Interglazial-Änderungen der CO2-Konzentration
primär von der Temperatur kontrolliert werden und CO2 nur sekundär
zu einer Treibhaus-Rückkopplung führt." Dabei ergab für die Warmzeiten der letzten 450.000 Jahre: "Zuerst wurde es wärmer, dann stieg die CO2-Konzentration! Die zeitliche Verzögerung beträgt zwischen 500 und 1500 Jahren" (Quellen: (1) http://www.wasserplanet.biokurs.de/otreibh2.htm,(2) Fischer et al. Science Vol 283, 1999 und Mudelsee, QSR 20 (2001) 583-589). Zu
dem gleichen Ergebnis kommen auch andere Wissenschaftler für den Zeitraum der
vergangenen 250 Mill. Jahre: "Rekonstruktionen der Klima-Vergangenheit
machen deutlich, daß CO2 nicht die treibende Kraft für die
Temperatur-Entwicklung in der Vergangenheit war"
(Quelle: U.Berner u.
H.Streif; Klimafakten, Nägele, Stuttgart 2001). Fazit : Diese neuen Forschungsergebnisse stellen die bisherige
Treibhaus-Hypothese in Frage ("...auf den Kopf ?"). 7.) Ist
unser Wetter extremer geworden ? Dazu
sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) eindeutig : "Bei extremen
Wetterereignissen sind in Deutschland hingegen bisher keine signifikanten Trends
zu beobachten gewesen. Auch solche Ereignisse wie die Hochwassersituation 2002
gehören zum normalen Repertoire unseres Klimas."(Quelle:
Mitteilungen der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft, 3/2002, S. 2). Und der DWD bestätigte alles dieses nochmals in seiner jüngsten großen Presse-Konferenz (24.04.2007, Berlin, http://metportal.dwd.de/bvbw/generator/Sites/DWDWWW/Content/Presse/ Pressekonferenzen/2007/PK__20070424/20070424b,templateId=raw,property=publicationFile.
pdf/20070424b.pdf, S.5, Abs.3,) mit umfangreichen Daten und Papieren: "Bislang (noch) keine
Zunahme von Extremereignissen: Bislang
sind jedoch - mit Ausnahme der bereits erwähnten sommerlichen Starkniederschläge
- keine systematischen Veränderungen oder Verschiebungen der Extremwerte
nachweisbar". Übereinstimmend
damit ist auch die Aussage der Meteorologie-Professoren H.Kraus und U.Ebel:
"Es gibt keine Beweise dafür, daß die extremen Wetterereignisse
- global betrachtet
- im 20. Jahrhundert
zugenommen haben" (Kraus H.; Ebel U.: Risiko Wetter, Springer Berlin, 2003). Zum
gleichen Ergebnis kamen drei "Extremwetter-Kongresse" 2006-2008 in
Hamburg - weltweit ! Dort wurden
zwar im Rahmen der Vorträge allerlei Spekulationen zu Klima-Trends geäußert,
aber keinerlei signifikante Daten und Beweise für bisher eingetretene
Extrem-Ereignisse vorgelegt (Quellen:
WETTERmagazin, 04/2006; DMG-Mitt. 2/2007, S.2-3; 3.ExtremWetterKongreß, Das
Programm, Vortr.-Zusammenfassungen, März 2008, HH). Damit
stimmt auch IPCC überein: "Das IPCC konnte auf globalem Niveau keinen
Trend bei den Extremwetterereignissen erkennen und zuordnen" (Quelle:
Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH,
Essen, 2006, S.137). Und
weiter a.a.O.: "Die Analysen der Langzeitdatenreihen der Naturkatastrophen-Schäden
zeigen, daß gesellschaftlicher Wandel und wirtschaftliche Entwicklung
hauptsächlich für die ansteigenden Schäden bis heute verantwortlich
sind." Diese
Aussage trifft auch immer wieder der weltweit größte Schadens-Rückversicherer:
"... der Hauptgrund für die markant steigenden Schadensummen durch
Naturkatastrophen (ist) in den sozio-ökonomischen Bedingungen
(Wertekonzentration und Besiedlung exponierter Regionen, Bevölkerungszunahme, höhere
Schadenanfälligkeit) zu suchen." (Quelle:
T.Grimm, Münchener Rückversicherung, 'Starke Zunahme der Schäden durch
Hurrikane'; in: WETTERmagazin 04/2006, S.31). 8.) KATRINA
... und andere Stürme KATRINA
(28.08.2005) war der Sturm, der "Den größten Schaden in der
amerikanischen Geschichte..." anrichtete "...mit geschätzten
100 Milliarden Dollar..."
(Quelle: L.Kins, Das Hurrikan-Rekordjahr 2005, Nat.Rdsch. 3/2006, S.129ff).
Soweit die gesicherten Fakten. Der
"stärkste Hurrikan aller Zeiten" war Katrina nicht, da wurde er am
19.10.2005 von "WILMA" übertroffen (Quelle
w.o.). Was in den Jahrzehnten und Jahrhunderten vor
1944 war, das weiß ohnehin niemand, denn wir verfügen erst seit 1944 über
Beobachtungen und Statistiken -
ganze 60 Jahre. So ist also auch bei Wirbelstürmen mit (Medien-)Aussagen
zu KATRINA wie "Jahrhundertsturm", "schlimmstes Sturm-Monster
aller Zeiten", "nie dagewesenes Ereignis..." äußerste
Vorsicht geboten! Daher
ist es denn folgerichtig, wenn die o.a. Kins-Studie zu dem Ergebnis kommt: "Die
meisten Klimaforscher sehen die Rekord-Saison 2005 noch im Rahmen der natürlichen
Schwankungen". "Die
NOAA -
der amerikanische Wetterdienst - hat
in einem Statement vom 29.12.2005 erklärt, daß die Hurrikan-Forscher und
Meteorologen der NOAA (aber nicht alle) davon ausgehen, daß die gegenwärtige
Verstärkung (bis 2005) der Hurrikan-Aktivitäten primär das Ergebnis einer natürlichen
Fluktuation im tropischen Klimasystem ist" (Quelle:
Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH,
Essen, 2006, S.124). Das sieht übrigens
IPCC genau so: "Es gibt keinen Trend in der Zahl der tropischen Zyklonen"
(Quelle:
www.scienceandpolicy.org, Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07,
http://www.oekologismus.de/). Eine
umfangreiche Betrachtung über atmosphärische Gefahren (H.Kraus,
U.Ebel: Risiko Wetter, Springer-Verlag 2003)
zeigt das gleiche Ergebnis: Phasen hoher Wirbelsturm-Aktivität gab es sowohl
1944-1970 als auch 1995-2005, dabei 1944-1995 einen insgesamt abnehmenden Trend,
der sich auch seit 2005 wieder abzeichnet (http://weather.unisys.com/hurricane/index.html,
13.12.07). Seit
KATRINA wird auch in deutschen Medien immer wieder behauptet, Stürme und
Sturmfluten hätten an der Nordsee seit Jahren zugenommen. Eine Untersuchung (K.E.Puls,
NR 11/2006, S.605)
beweist das Gegenteil: Seit einem relativen Maximum um 1990 haben im
Nordatlantik und in der Nordsee schwere Stürme, Sturmfluten und der Index der
Nordatlantischen Oszillation (NAO) bis 2006 kontinuierlich abgenommen. Seit
Winter 2006/07 gibt es allerdings wieder eine Zunahme. Das ist im Zusammenhang
mit der NAO-Schwankung normal. Bedenkt
man, daß die bisherige Erwärmung in der arktischen Region stärker war als südlich
davon, dann hat sich der Temperaturgradient und damit der Luftdruckgradient in
den gemäßigten Breiten abgschwächt -
Tendenz anhaltend, übergreifend über die NAO-Zyklen. Das führt zwangsläufig
zu einer Intensitätsabnahme der nordatlantischen Stürme, und genau das wird
seit 1990 beobachtet. So
ist es naturwissenschaftlich nur logisch, wenn der AWI-Forscher Dr. Eberhard
Fahrbach sagt: "Im Gegensatz zu dem, was häufig gesagt wird,
rechnet man allerdings damit, daß die Windgeschwindigkeiten in den mittleren
Breiten im Durchschnitt erst einmal abnehmen" (NZ,
21.09.07, S.10). Der
Deutsche Wetterdienst sagt: "Orkane der Größenordnung von "Kyrill"
(18.01.2007) sind alle 10-20 Jahre zu erwarten. Ein
direkter Bezug zum Klimawandel läßt sich aus solchen Einzelereignissen nicht
herstellen. Betrachtet man die Stürme und
Orkane der letzten 30 Jahre, so hat bislang weder deren Häufigkeit noch deren
Intensität zugenommen". (Pressemiteilung DWD vom
22.01.2007) Zum gleichen Ergebnis kommt die bereits o.a.
Untersuchung von Kraus/Ebel (H.Kraus,
U.Ebel: Risiko Wetter, Springer-Verlag 2003): In den letzten 200 Jahren hat es über dem Nordatlantik ein ständiges
Auf-und-Ab der Sturm-Aktivitäten gegeben. Selbst die extreme Orkan-Häufigkeit
um 1990 wurde schon deutlich früher um 1890 sowie um 1915 übertroffen. Ein
Klima-CO2-Signal ist dabei bis heute nicht erkennbar: "...daß
die Intensität der Stürme in der Deutschen Bucht einer natürlichen
Multidekadenschwankung unterliegt, aber in den letzten 120 Jahren keinerlei mit
einer Klimaänderung zusamenhängenden Trend zeigt". Vollkommen
übereinstimmend damit sagt das Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie in
Hamburg (BSH): "Es gibt in Norddeutschland
nicht mehr Sturmfluten als vor 50 Jahren. Ein
generell steigender Trend bei der Häufigkeit und Intensität von Sturmfluten
als Vorbote des globalen Klimawandels ist gegenwärtig nicht erkennbar. Schon
jetzt sind Küstenschutz und Deiche so ausgelegt, dass sie auch höheren
Sturmfluten Stand halten als den bisher eingetretenen "
(Pressemitteilung
BSH, 26.09.2007,
http://www.bsh.de/de/Das%20BSH/Presse/Pressearchiv/Pressemitteilungen2007/28-2007.jsp). Und
schließlich das MPI Hamburg: "In unserem Computermodell brauen sich weder
mehr Stürme noch stärkere Stürme über uns zusammen" (Jochem
Marotzke, Direktor MPI HH, in DER SPIEGEL, 7.5.2007, Abschied vom Weltuntergang,
S.145). 9.) Abgeschmolzene Pole - wie dramatisch ist es ? Zum
Nordpol werden dramatische Trends vermittelt. Das
sieht das Alfred-Wegener-Institut sehr viel zurückhaltender (AWI,
Beispiele aus unserer Forschung, 2002, Bremerhaven, S.25) : "Deutlich ist zu sehen, daß das Eisvolumen ...
starken dekadischen Schwankungen unterworfen ist. Insgesamt ergibt sich aber
eine sehr geringe Abnahme des Eisvolumens von 4%
pro Jahrzehnt. Die
Ursachen für die Schwankungen liegen hauptsächlich in der
Luftdruckverteilung und den damit vorherrschenden Winden (NAO). Die
Lufttemperatur spielt nur eine sehr geringe Rolle." "Die
hohe Komplexität des arktischen Klimasystems erschwert nach Ansicht des
Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven (AWI) verläßliche Prognosen,
insbesondere da natürliche Klimaschwankungen eine große Rolle bei den
Temperaturveränderungen in den letzten Jahrzehnten gespielt haben."
(Quelle: Beising, R.: Klimawandel und
Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.39-40). "Zwally
(2005) kommt an den Rändern Grönlands zu einem deutlichen Rückgang der
Eismassen, aber insgesamt zu einem leichten Zuwachs der gesamten
Eismassen in Grönland." (Quelle:
Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH,
Essen, 2006, S.131), und a.a.O.(S.132)
weiter "Die Messungen der Veränderungen der grönländischen Eis- und
Schneemassen haben bisher noch keinen eindeutigen Trend ergeben". Die
Antarktis zeigt einerseits regional größere Eisabbrüche, andererseits
aber insgesamt ein Anwachsen des Eisschildes über dem Inland - infolge
zunehmender Schneefälle : "Die Eismassen in
Grönland und der Antarktis haben in den letzten 30 Jahren
zugenommen, und überkompensieren bei weitem den Verlust
an Gletschereis". (Quelle:
http://www.oekologismus.de Klima, Klimaforscher,
der IPCC Vorbericht und die Wahrheit
, Februar 2007). In
dieser Hinsicht sieht der Vizepräsident des Alfred-Wegener-Instituts Prof.
Dr. Miller auch für die Zukunft kein Überflutungsproblem, indem er
feststellt, daß "...Grönland zwar sehr wahrscheinlich an Masse
verlieren wird, aber dieser Massenverlust durch verstärktes
Abschmelzen in Grönland wird kompensiert durch eine Eiszunahme in der Antarktis"
und weiter "... nach den von uns berechneten Szenarien kommen wir zu dem
Schluss, dass Veränderungen der großen Eismassen keinen Beitrag zu einem Meeresspiegelanstieg leisten
werden", und
weiter : "Wann und ob die Arktis eisfrei
sein wird, können wir nicht mit Sicherheit sagen" (Quelle:
http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/bild_film_ton/tonbeitraege/miller_3112007_klimawandel
; Okt. 2007)) Und weiter Prof.
Miller zum Gletschertourismus: "Das
Abschmelzen des Grönland-Eises taugt nicht für Endzeit-Szenarien" (Handelsblatt,
08.08.2007, "Wenn der Gletscher ruft - Politiker pilgern nach Grönland"), und weiter am a.O. "Auch
für den Sermeq Kujalleq sieht Miller nicht schwarz, der Rückgang der
Gletscherzunge werde in den nächsten Jahren zum Stillstand kommen". Mit
gleicher Sachlichkeit bemerkt die neue AWI-Direktorin
Dr. Karin Lochte in einem FAZ-Interview (FAZ
16.11.2007, S.46) auf die Frage, ob die starken
Meereisverluste im Sommer 2007 ein Indiz für die künstliche Erwärmung sei: "Das
müssen wir erst noch sehen. Wir wissen heute noch
nicht, ob das Teil eines Zyklus ist, ob wir in vielleicht fünf Jahren wieder
mehr Eis haben...". Die Antarktis wird seit 1979 kälter, mit Ausnahme von Teilen der Westantarktis, dem
sogn. Wilkins-Eis-Schelf, entsprechend weniger als 1% der Eis-Gesamtbedeckung.
(http://earthobservatory.nasa.gov/Newsroom/NewImages/images.php3?img_id=17257). "Die Sommertemperaturen
sind in Teilbereichen (der Antarktis) angestiegen, in anderen Südpolarregionen
ist die Temperatur in den letzten 50 Jahren konstant geblieben bzw. leicht
gefallen. Der teilweise Temperaturrückgang in der Antarktis, der von den
Modellen her nicht erwartet war, wird auf verschiedene Ursachen zurückgeführt." (Quelle:
Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH,
Essen, 2006, S.127). "In
den letzten 30 Jahren hat die Masse der antarktischen Eiskappe
zugenommen, einen 6000-jährigen langen Trend umgekehrt. Die Antarktis
enthält 90 % des Eises in der Welt und wächst." (Quelle:
www.scienceandpolicy.org, Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07,
http://www.oekologismus.de/). Übrigens
- Nicht jeder schmelzende und
rutschende Eisberg hat was mit der Klima-Katastrophe zu tun, wie der Leiter der
Deutschen Kommission des Internationalen Polarjahres 2007/08 folgendermaßen
erklärt: "Dort (in Grönland) wurde festgestellt, daß einer der größten
Gletscher derzeit in einer unglaublichen Geschwindigkeit abschmilzt. Er bewegt
sich gut 40 m pro Tag in Richtung Meer... Ob dies ein Indiz für den Klimawandel
ist, ist jedoch nicht sicher... Es ist auch durchaus denkbar, daß der Gletscher
durch die entstandene Eismenge und das Gewicht am Untergrund den
Druckschmelzpunkt erreicht hat. Dann würde sich bildlich gesehen unter dem Eis
eine Flüssigkeitsschicht bilden, auf der der Gletscher praktisch ausrutscht und
sich schneller vorwärts bewegt. Wir sprechen in dem Zusammenhang auch von
Ausflußzyklen. Nur weil ein Gletscher abschmilzt, muß
das nicht gleich etwas mit höheren Temperaturen zu tun haben."
(Dr. Reinhard Dietrich, in: Sonntags-Journal,
Bremerhaven, 16.03.2008, S.2). 10.) Abgeschmolzene
Alpen-Gletscher -
gab es das so noch nie ? Zum
Abschmelzen der Alpen-Gletscher sagen die Alpenexperten aus Österreich: (http://www.zamg.ac.at)
(Zitat): "Zu Beginn des Millenniums (9.-12. Jh.) waren die
Alpengletscher ähnlich klein, evtl. noch kleiner als
heute." Und
weiterhin wird von den österreichischen Alpen-Experten gesagt, daß sich die
Gletscher seit Beginn des 20. Jahrhunderts "... in Richtung des
Minimalstandes zu Beginn des Millenniums, zur Zeit des mittelalterlichen
Klimaoptimums, bewegen", -
also schon aufgrund natürlicher "üblicher" Klima-Schwankungen
ihr Minimum noch nicht erreicht haben. Nachhaltiger menschlicher Eingriffe in
die Atmosphäre (CO2-Debatte) oder direkt in die Alpenregion bedarf
es folglich gar nicht, um solche Veränderungen herbei zu führen. Die Natur führt
es auch alleine vor, früher wie heute! Die
gleiche Meinung vertritt z.B. auch Prof. Jörg Negendank (GFZ
Potsdam) : "In der Römerzeit muss zumindest im Alpenraum ein wärmeres
Klima als heute geherrscht haben, da der große Aletsch-Gletscher weiter zurückgezogen
war" (Quelle: Die
Geschichte des Klimas aus geobiowissenschaftlichen Archiven", in:
Klima im Wandel, UWV/BTU Cottbus, Eigenverlag, 2001, S.32-38). Die Gletscher
" ...schmelzen in den Alpen, aber ca. 100
andere wachsen in Skandinavien, Alaska, Canada, Südamerika,
Neuseeland und weiten Teilen der Antarktis"
(Quelle:
http://www.oekologismus.de Klima, Klimaforscher,
der IPCC Vorbericht und die Wahrheit
, Februar 2007). Eine entsprechende Auflistung mit Zuwachsraten
findet sich bei: (http://www.iceagenow.com/List_of_Expanding_Glaciers.htm). "Auch in Norwegen und Neuseeland wurden
wachsende Gletscher gefunden. Aussagen über globale Veränderungen lassen sich
daher nur begrenzt machen." (Quelle: Beising, R.:
Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006,
S.125). "In
den Southern Alps auf Neuseeland wachsen die Gletscher sogar kräftig an... Die
Entwicklung der Gletscher auf Neuseeland
zeigt eindrucksvoll, daß es kein "globales" Verhalten der Gletscher
gibt..." (S.Winkler, Univ. Würzburg,
02.05.2007, http://idw-online.de/pages/de/news206835). 11.) Der
Meeresspiegel -
dramatischer Anstieg ? Seit
30 Jahren verbreiten Forschungs-Institute und Medien Horror-Vorhersagen von
meterhoch ansteigenden Meeresfluten sowie überfluteten Küsten und Inseln. Nur
"leider" -
der Meeresspiegel folgt dem nicht! In
der Erdgeschichte ist der Meeresspiegel immer in Bewegung
- aufwärts und abwärts. Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit
(20-15.000 v.h.) lag der Meeresspiegel um ca. 120-140 Meter unter dem
heutigen Niveau (Quelle: C.D.Schönwiese,
Klimaschwankungen, Springer-V. Berlin, 1979).
Seither ist er im Wesentlichen angestiegen (Transgression), allerdings
insbesondere in den letzten 4000 Jahren immer wieder unterbrochen von Zurückweichen
(Regressionen). Dieses
ist z.B. für die deutsche Nordseeküste wissenschaftlich detailliert gesichert
(Quelle:
K.-E. BEHRE, Probleme der Küstenforschung, Bd.28, Isensee-Verlag,
Oldenburg, 2003).
Danach waren Meeresspiegel-Schwankungen von
1-2 Metern in wenigen Jahrhunderten nicht ungewöhnlich. Seit 1600 bis heute ist
die Nordsee um 135 cm gestiegen. Das sind im Mittel 34 cm/Jh. Somit
liegt der Anstieg des Cuxhavener Pegels von 1900-2000 mit 25 cm eher im unteren
Randbereich der naturgegebenen Schwankungen : (Quelle: http://www.zukunftelbe.de/Projektbuero/in_der_disk/hochwasserschutz/grundlagen/index.php). Außerdem
geht zumindest ein Teil davon auf Küstenabsenkung zurück: "An der
Nordsee wird für die Pegel Cuxhaven und Alte Weser zwar ein Anstieg um ca. 25
cm seit 1900 gemessen. Er wird aber nicht aus
einer Zunahme des Wasservolumens der Weltmeere, sondern aus einem noch nicht
beendeten Absinken des Festlandes erklärt..." (Quelle:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gunnar_heinson_meeresspiegelhoehe_und_weltbevoelkerung/ Das
kann auch künftig eine Rolle spielen: "Bis zur Jahrhundertmitte (2050)
werde der Boden etwa der Wesermündung um 15 cm absacken
- eine unabwendbare, auf
tektonische Ursachen beruhende "säkulare Senkung" (SPIEGEL Spezial, Nr.1/2007,
S.45). Geht
man davon aus, daß solche tektonischen Effekte in ähnlicher Größenordnung
auch in anderen Teilen des Erdballs vorhanden sind, dann bleibt von dem
mittleren Anstieg der Weltmeere um 17 cm im 20. Jahrhundert (Quelle: IPCC-Bericht 2007)
für die "Klima-Katastrophe" als Ursache nicht mehr viel übrig
- früher wie heute. Allerdings
- nach einer kritischen
wissenschaftlichen Sichtung von drei mehrjährigen Nordsee-Küsten-Nivellements
aus dem 20. Jh. kommt K.-E. BEHRE (Probleme
der Küstenforschung, Bd.28, Isensee-Verlag, Oldenburg, 2003, S.41)
zu sehr viel geringeren
Werten: "Danach erscheint für die Gegenwart ein tektonisch verursachtes
Absinken von <1 cm/Jh. wahrscheinlich...". Nach einer 2007 an der Universität Bremen vorgetragenen Quelle gibt es für 60 Pegel der USA an der Atlantik- und Pazifik-Küste einschließlich Alaska und pazifischer Inseln zwischen 1950 bis 1999 keinen mittleren Meeresspiegelanstieg. Außerdem: "Bei den Altpegeln von New York und San Francisco gibt es sogar seit 1850 keine Änderung". (Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gunnar_heinson_meeresspiegelhoehe_und_weltbevoelkerung) Nach
dem jüngsten IPCC-Bericht (2007) lag der Anstieg im 20. Jahrhundert weltweit im
Mittel bei 17 cm (IPCC 2007).
Von
"Flut-Katastrophen" also derzeit keine Spur! Dabei
hat sich der Anstieg sogar verlangsamt,
von 10 cm in der ersten Hälfte auf 7
cm in der 2. Hälfte des 20.Jh. ! (Quelle: http://www.agu.org/pubs/crossref/2007/2006GL028492.shtml, S. J.
Holgate vom Proudman Oceanographic Laboratory, Möglicherweise
hat diese "Verlangsamung" mit dazu beigetragen, daß IPCC seine
Prognosen für 2100 zurückgenommen (!) hat (wie auch bei den Temperaturen, à 15.): Von 9-88 cm (IPCC
2001) auf 18-59 cm (IPCC 2007)! Welche
Schlußfolgerungen können/"sollen" Deich-Bauern und Küsten-Schützer
aus 10...90 cm Nordsee-Anstieg ziehen
(Faktor 10!) ? Wie hoch denn nun sollen sie die Deiche bauen? Wer bezahlt den
"Sicherheits-Faktor" 10 oder gar 100 ? Immer
wieder behaupten die Modellierer, einen/den entscheidenden Beitrag zum
Meeresspiegel-Anstieg würde die thermische Ausdehnung des Wassers durch/nach
entsprechender Erwärmung liefern. Demgegenüber: Eine Anfang 2008 von
NASA-Wissenschaftler veröffentlichte Meß-Serie
von Ozean-Temperaturen (3.000
Bojen mit Sondierungenn bis 1.000 m Tiefe)
findet seit 2003 keinerlei Erwärmung der Meere, und damit auch keinerlei
thermische Ausdehnung: "… Willis
has been studying the ocean with a fleet of robotic instruments called the Argo
system. The buoys can dive 3.000 feet down and measure ocean temperature. Since
the system was fully deployed in 2003, it has recorded no
warming of the global oceans. There has been a very slight
cooling, but not anything really significant. Where is the extra heat all
going?" …und weiter a.a.O. "Kevin Trenberth
at the Zu
den IPCC-Meeresspiegel-Szenarien gibt es im web viele kritische Stimmen, z.B.: "Es
gibt keinen Grund, eine wesentliche Beschleunigung der Meeresspiegelanstiegsrate
zu erwarten. Die Projektionen beruhen auf dem Modellieren,
nicht auf Beweisen". (Quelle:
www.scienceandpolicy.org, Deutsche Übers.: M. Limburg, 8.2.07,
http://www.oekologismus.de/ ). "Je länger die Forscher ihre Supercomputer rechnen lassen,
desto mehr verflüchtigt sich die Sintflut"
(DER SPIEGEL, 07.05.07, Abschied vom
Weltuntergang, S. 146). Und
schließlich das vernichtende Urteil eines IPCC-Insiders zu allen Überflutungs-Szenarien: Dr. Nils-Axel Mörner (Leiter Geophys.Dptm.Univ.Stockholm) im Interview mit Economics:
"I have been the expert reviewer for the IPCC, both in 2000 and last
year (2007). The first time I read it, I was exceptionally surprised. First of
all, it had 22 authors, but none of them, none, were sea-level specialists. They
were given this mission, because they promised to answer the right thing. Again,
it was a computer issue" ..und weiter :"If
you go around the globe, you find no rise anywhere.
But they (IPCC) need the rise, because if there
is no rise, there is no death threat. They say there is nothing good to come
from a sea-level rise, only problems, coastal problems. If you have a
temperature rise, if it's a problem in one area, it's beneficial in another
area. But sea level is the real “bad guy,” and therefore they have talked
very much about it. But the real thing is, that it doesn't exist in
observational data, only in computer modeling" ( 12.) Die Wüste
lebt Immer
wieder gehen Meldungen durch die Medien, daß die Wüsten sich rasch ausbreiten.
Zumindest für die Sahara scheint das nicht zu stimmen: "Das Resultat ... ist eine Ausweitung der Grünfläche zu Lasten der Wüste Sahara. Diese schrumpfte in den letzten 20 Jahren um ca. 300.000 km2. D.h. ... ein Gebiet fast so groß wie Deutschland (357.000 km2)". (Quelle: http://www.oekologismus.de/, Argus, Februar 2007). Zu
einem ähnlichen Ergebnis kommt die ZDF-Doku "Abenteuer Wissen" : "Die
Erderwärmung schreitet voran, die Wüsten werden wachsen und die Menschen vor
dieser lebensfeindlichen Umwelt fliehen. Doch dieses Szenario stimmt nicht überall:
Die Sahara nämlich wird feuchter und damit grüner
werden als sie heute ist. Beweise dafür liefert die Wüste selbst -
mitten in Libyen." (Quelle:
ZDF, Abenteuer Wissen vom 13.06.2007,
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1020545_idDispatch:5236912,00.html). 13.) Umweltkatastrophen
= Wetter-/Klima-Katastrophen
? Bei
vielen Aussagen in den Medien wird suggeriert, daß (auch) Tsunamis, Erdbeben,
Vulkanausbrüche, ... etc. Signale
des CO2-Anstiegs und der sgn. "Klima-Katastrophe" seien. Dieses ist
naturwissenschaftlich Unfug. Im
Gegenteil -
bei Vulkan-Ausbrüchen gilt der Umkehrschluß: Die Millionen Tonnen von
Asche, Staub und Ruß bewirken in der Atmosphäre manchmal über Jahre eine
Abdunkelung der Erdoberfläche, und damit Abkühlung, Mißernten, Hungersnöte... 14.) Ist der "Anthropogene Treibhauseffekt" bewiesen ? Dazu
einige (wenige) Zitate: Jörg Negendank (GFZ Potsdam): "Es
ist fraglich, inwieweit der Mensch das Klima beeinflusst hat und
beeinflusst" (Quelle: Prof.
Dr. Jörg Negendank, GFZ Potsdam, Die Geschichte des Klimas aus geobiowissenschaftlichen
Archiven", in: Klima im Wandel, UWV/BTU Cottbus, Eigenverlag,
2001, S.32-38).
Michael
Crichton,
Wissenschafts-Autor (USA), schrieb (nachzitiert
nach SPIEGEL 45/2006, S.82,3.Sp.,4.Abs.): "Niemand weiß, inwieweit der
derzeitige Erwärmungstrend vom Menschen verursacht wird".
Klaus
Hasselmann (sz. Direktor des MPI für
Meteorologie in Hamburg) in Science (1997) "Die Frage, ob der Anstieg der Temperaturen
im letzten Jahrhundert tatsächlich vom Menschen verursacht wurde oder ob es
sich einfach um eine natürliche Variabilität des Klimas handelt, bleibt
kontrovers".
Benjamin Santer vom Lawrence Livermore National Laboratory
(USA) zur gleichen Frage "Die Zweifel sind
da" (Science).
Die Deutsche
Meteorologische Gesellschaft in der "Stellungnahme der DMG zu den
Grundlagen des Treibhauseffektes" ( Berlin, DMG-Selbstverlag, 1999):
"Es
ist unstrittig, daß der anthropogene Treibhauseffekt noch nicht unzweifelhaft
nachgewiesen werden konnte".
In der Überarbeitung (2001) ist die DMG dann allerdings
etwas "mutiger": "Auch wenn die Ursachen der beobachteten
Klimaänderungen kompliziert sind und die Rolle der natürlichen Klimaänderungen
noch keinesfalls ausreichend geklärt ist, geht die globale Erwärmung der
letzten 100-150 Jahre mit hoher Wahrscheinlichkeit auf menschliche Aktivitäten
zurück...". Ohne daß neue
Erkenntnisse genannt oder gar wissenschaftliche Beweise zitiert werden,
behauptet die DMG dann in einer neuerlichen Stellungsnahme (09.10.07) : "Es ist wissenschaftlich gesichert, daß
der Mensch in zunehmendem Maß das Klima beeinflußt". Dr. Karin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts : "Wenn
wir Anpassungs-Maßnahmen treffen wollen, müssen wir über genaueres Wissen als
bisher verfügen" (FAZ,
16.11.2007, S.46). 15.) Die Prognosen der Treibhaus-Modellierer - was sind sie wert ? Zunächst:
Um überhaupt Modell-Ergebnisse zu erhalten, die wenigstens halbwegs realistisch
das vergangene Klima rechnen, wird bei den Energie-Übergängen zwischen den
verschiedenen Klima-Komponenten (z.B. Ozean-Atmosphäre) mit sogn. "Flußparametern"
gearbeitet. Diese werden solange verändert, bis das Ergebnis plausibel
erscheint. Bereits bei
der Kopplung der Ozean-Oberflächen-Emission wird in die
Computermodelle ein Flußkorrekturfaktor von bis zu 100
W/m2 eingebaut. Dieser
Korrekturfaktor ist gut 25-mal so groß wie der gesamte potentielle anthropogene
TE (2 W/m2). Die Feuchtigkeit wird mit einem
Korrekturfaktor von ca. 20 W/m2 berücksichtigt und die Wolken kommen
auf ca. 24 W/m2 (Quelle: http://www.oism.org/pproject/s33p36.htm#Message44). Zu
diesem Verfahren sagt selbstkritisch der (eh.) Modellbauer am MPI HH, Ulrich
Cubasch: "Man
hat als Modellierer also die Wahl, entweder ohne Flußkorrektur mit einem
unrealistischen Klimazustand zu operieren, oder die Flußkorrektur mit ihren
Schwächen zu akzeptieren, dafür aber ein realistisches Klima zu erhalten.“ (Quelle:
Phys. Bl. 51,1995, S.269). "Wie kann man auf solch einer
hundsmiserablen Physik basierend die Wirtschaft an die Wand fahren?" (Zitat
Heinz Hug, Autor "Die Angsttrompeter"). Betrachtet
man die z.T. sehr hohen Schätzwerte der Temperatur für die nächsten 100
Jahre, so ist dabei längst in Vergessenheit geraten, daß wir zwischen etwa
1940-1970 eine rund 30-jährige globale Abkühlungsphase mit vielen kühlen
Sommern und etlichen sehr kalten Wintern auch in Europa hatten (1. Chr. Schönwiese,
Klimaschwankungen, Springer-V., Berlin, 1979+1995; 2. Rahmstorf /Schellnhuber,
Klimawandel, Beck 2006). Das
bewirkte bis um 1970 in den Überlegungen etlicher Wissenschaftler und in den
Schlagzeilen vieler Medien, daß eine neue Eiszeit
bevorstünde (Quellen:
Berichte und Medien der Jahre um 1970, Archive). Das
manchmal verwendete Argument der Treibhaus-Modellierer, ab den 40-er Jahren hätten
zunehmend anthropogene Sulfat-Einträge in die Atmosphäre zu dieser Abkühlung
geführt, wird durch Messungen in grönländischen Schnee-Ablagerungen
widerlegt: Die Sulfatgehalte zeigen zwischen 1940-1960 überhaupt keinen Trend.
Sie steigen erst ab Ende der 60-er Jahre, wobei auch die Temperaturen ab ca.
1970 wieder steigen -
ein Widerspruch in sich (Quelle:
L.Bengtsson, Natürliche und anthropogene Antriebe des Klimasystems, promet,
H.4, 2004, S.195, Abb.29-9). Andererseits
- seit Anfang der 70er Jahre
werden von Klima-Instituten, Wissenschaftlichen Verbänden und Gesellschaften
sowie internationalen Gremien Klima-Szenarien veröffentlicht,
die in der Öffentlichkeit als Prognosen dargestellt
werden (was von den Treibhaus-Modellierern meist unwidersprochen bleibt). Am
bekanntesten ist das IPCC. Im Mittelpunkt steht dabei überwiegend die
Lufttemperatur. Meist wird als Randbedingung eine Verdoppelung des heutigen CO2-Wertes
angenommen. Die
ersten Szenarien ab ca. 1970 gingen für die nächsten 100 Jahre von einer Erwärmung
von 1-2°C aus. 1977 wurden dann schon 2-3°C geboten (Augustson/Ramanathan,
A radiativ-convective model study of the
CO2 climate problem, J.Atm.Sc. 34, 448). Doch bald wurde tüchtig
drauf gesattelt. So wurde im Bericht einer Enquete-Kommission für die
Bundesregierung (Bonn, 1988, S.434)
schon ein Szenario plus 0,9-4,5°C bis 2100 präsentiert und medienwirksam veröffentlicht.
Bis 2001 waren die IPCC-Szenarien bei 1,4-5,8°C angelangt (IPCC,
Cambridge, 2001).
Die USA als 'Land der unbegrenzten Möglichkeiten' bieten gar bis zu +8°C für
die nächsten 100 Jahre (Berkeley-Univ.
Calif., nachzitiert nach aufbau 9/06, S.20). Seit 1998 wird es wieder kühler. (http://www.metoffice.gov.uk/research/hadleycentre/CR_data/Annual/HadCRUG.gif) Vielleicht hat das
dazu beigetragen, daß im neuesten IPCC Bericht 2007 die Temperaturen (wie auch
der Meeresspiegel, à 11.) zurückgenommen werden: "Die Gleichgewichts-temperatur - wenn
das CO2 sich bei 550 ppm stabilisiert hat - wird sehr wahrscheinlich
zwischen 1.5°C und 4.5°C liegen, und wahrscheinlich mindestens 2°C über den
1750er-Werten liegen. Die beste Schätzung ist 3°C." (Quelle:
IPCC-Berichtr 2007). Was sollen 'handelnde' Menschen mit solchen Lotto-Zahlen anfangen?
Temperaturen von 1...8 Grad - was
entnimmt der Bürger dem? Weniger als 2°, oder dürfen es doch eher 6,4 Grad
sein ?? Immerhin
- es mehren sich
besonnene und auch sehr kritische Stimmen, z.B.
: (1)
Das Alfred-Wegener-Institut, für Meeres- und Eis-Forschung
international renommiert: "In der Diskussion um einen Klimawandel auf
der Erde wird häufig von dramatischen Änderungen des Meeresspiegels
gesprochen. In den Medien findet man Berichte über abschmelzende Polkappen oder
zukünftige Eiszeiten. Unsere Forschung belegt, daß
diese Zukunfts-Szenarien häufig übertrieben dargestellt werden."
(AWI, Beispiele aus unserer Forschung, Bremerhaven, 2002, S.29) (2)
Prof. Dr. J. Negendank
(GFZ Potsdam) stellt die Klima-Modelle grundsätzlich in Frage: "
Das Klima ist zur Zeit unberechenbar und unkalkulierbar", und
weiter zu den Klima-Modellen : "dass man sich bewusst bleiben muss, dass
es sich um Szenarien handelt, die auf vereinfachten Annahmen beruhen. Das
Klimasystem ist aber bei weitem komplexer und wird auch in Zukunft Überraschungen
bereithalten" (Quelle: Die Geschichte
des Klimas aus geobiowissenschaftlichen Archiven, in: Klima im
Wandel, UWV/BTU Cottbus, Eigenverlag, 2001, S.32-38) (3)
Die VGB-Studie kommt zu dem Ergebnis "Neben den systeminhärenten
Unsicherheiten, dem Klimarauschen, das sich aus den Nichtlinearitäten und
Instabilitäten der Dynamik des Klimas ergibt, gibt es weitere Unsicherheiten
aufgrund der mangelnden Kenntnis des Systems. ... Es können immer nur
Teilaspekte des Klimasystems und ihre Änderungen aufgrund bestimmter Störungen
beschrieben werden." (Quelle:
Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH,
Essen, 2006, S.103). (4)
Bill Bryson kommt nach umfangreichen Literatur-Studien zu
dem Ergebnis: "Für das Klima sind so viele Faktoren verantwortlich,
.... daß die Aufklärung vergangener Vorgänge ebenso schwierig ist wie
Voraussagen..." und weiter "Erstaunlicherweise
haben wir keine Ahnung, was für die Zukunft wahrscheinlicher ist: Ein Zeitalter
der tödlichen Kälte oder ... der glühenden Hitze" (Quelle:
Bill Bryson, Eine kurze Geschichte von fast allem, Goldmann, München, 2005, S.
544 bzw. 546). (5)
Peter Dietze
berechnet globale Kohlenstoff-Kreisläufe mit verschiedenen Emissions-Raten, mit
dem Ergebnis: "Der (CO2-) Akkumulationshypothese (des
IPCC) muß entschieden widersprochen werden" und "...
Zukunftsprojektionen (z.B. das IPCC-Stabilisierungsszenario S550) werden auf
diese Weise grob falsch" und " ...beträgt der CO2-bedingte Temperaturanstieg (bei konstanter globaler
Emission) für die nächsten 100 Jahre nur etwa 0,15 ºC." (http://uploader.wuerzburg.de/mm-physik/klima/cmodel.htm). (6)
Hans von Storch
(GKSS-Forschungs-Zentrum HH):
"Wir Klimaforscher können nur mögliche Szenarien anbieten; es kann
also auch ganz anders kommen" (Quelle: DER SPIEGEL, 11/2007, S.56). (7)
Auch das IPCC
weiß natürlich, daß Klima auf mathematisch-chaotischen Prozessen beruht,
deren Differentialgleichungen bisher nur unvollständig bekannt und grundsätzlich
nicht nach einfachen Ursache-Wirkungs-Ketten lösbar sind:
"In der Klimaforschung und -modellierung
sollten wir beachten, daß wir es mit gekoppelten nichtlinearen chaotischen
Systemen zu tun haben, und deswegen sind Langzeitprognosen von zukünftigen
Klimazuständen nicht möglich"
(Quelle: IPCC, Third Assessment Report,
2001, Section 14.2.2.2). (8)
Der bekannte Mathematiker und Chaosforscher Heinz-Otto
Peitgen sagte in einem Spiegelgespräch 2005 zu der Frage "Läßt sich
denn das Klima modellieren?" : "Jetzt reden wir von Glaubenssachen. Es gibt
Leute, die glauben - und viele von denen sitzen in hoch bezahlten Positionen in
sehr bedeutenden Forschungszentren -, daß man das Klima modellieren kann. Ich zähle
zu denen, die das nicht glauben. Ich halte es für möglich, daß sich die
mittlere Erwärmung der Ozeane in 50 Jahren mit einem bestimmten Fehler
vorausberechnen lässt. Aber welche Wirkungen das auf das Klima hat, das ist
eine ganz andere Geschichte."
(9)
Nigel Calder (ehem.
Herausgeber von New Science, London) “You have to understand the
Intergovernmental Penal on Climate change was set precisely up to proof, that
human beings are offending the climate - Sie müssen wissen, dass der Gründungsauftrag
für den IPCC lautet zu beweisen, dass es der Mensch ist, der für die Klimaerwärmung
verantwortlich ist.“
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