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MEMORANDUM
Die Erde ist kein "Treibhaus"
Kohlendioxid wirkt nicht wie die Verglasung eines Gewächshauses
These:
Die Sonne ist sowohl der "Urquell" allen höheren
Lebens auf der Erde als auch "Motor" allen Wettergeschehens. Sie sendet
lebensspendende Energie in Form elektromagnetischer Wellen radial ins Weltall,
die sowohl für die Photosynthese der Pflanzen notwendig ist, aber auch die
Erdoberfläche direkt erwärmt.
Durch die Umlaufbahnen der Erde entsteht der Tag- und
Nachtrhythmus wie die Jahreszeiten. kommt die Erde nur zyklisch in den Genuss
der Sonneenergie. Die Kugelgestalt der Erde lässt warme Äquatorregionen und kalte Polarregionen entstehen, bestimmt die
Klimavielfalt der Erde.
Über
die berühmten Naturforscher Newton, Herrschel, Fraunhofer, Kirchhoff, Bunsen, Stefan, Boltzmann, Wien, Planck, Einstein und Bohr
gelang es, die Natur des "Lichts" zu erhellen und seine
Wechselwirkungen mit den Atomen und Molekülen zu verstehen.
"Licht" entsteht und vergeht durch Elektronensprünge
in den Atomen. Jedes Atom und Molekül hat einen eigenen spezifischen ,finger
print'. Es kann nur ganz selektiv Strahlung bestimmter Wellenlängen absorbieren
sowie emittieren und kann dadurch identifiziert werden. Dies gelingt jedoch
nur, wenn sich die Atome im gasförmigen Zustand befinden, sich gegenseitig
abstoßen.
Bei festen und flüssigen Körpern mit starken atomaren Adhäsionskräften
ist ein ,finger print' nicht möglich, da sie Strahlung kontinuierlich über ein
breites Wellenlängenspektrum emittieren. Diese "Temperatur- und Wärmestrahlung"
von Körpern beginnt bei Temperaturen oberhalb des absoluten Nullpunktes von 0
Kelvin oder –273,16° C und nimmt um so mehr zu. je wärmer der Körper ist. Die
Strahlung ist nach dem Stefan-Boltzmannschen Gesetz proportional der 4. Potenz
der absoluten Temperatur, wogegen sich nach dem Wienschen Verschiebungsgesetz
das Maximum der abgestrahlten Energie sich in de kurzwelligen Bereich
verschiebt.
Da die Erde selbst an ihrer Oberfläche permanent in Abhängigkeit von
der Temperatur Wärme abstrahlt, ist sie, wenn Leben und Wetter möglich sein
sollen, auf den ständigen Nachschub von energetisch hochwertiger solarer Energie
angewiesen. Dies ist deswegen notwendig, weil Energie als Wärme ständiger
Dissipation unterliegt, sich bei allen natürlichen und damit irreversiblen
Prozessen Exergie in Anergie verwandelt. Die rotierende Erde gibt
kontinuierlich Energie in Form von unsichtbarer Wärme- oder Infrarotstrahlung
ab, kann aber nur während der Tagesstunden Energie von der Sonne absorbieren,
um sich wieder aufzuwärmen. Dieses Wechselspiel zwischen Out- und Input von
Energie verursacht den Tagesgang der Bodentemperatur, lässt Bodeninversionen
entstehen. Die Bodentemperatur überträgt sich auf die aufliegende Luft, deren
Temperatur selbst adiabatisch mit der Höhe abnimmt. Mit zunehmender Höhe wird
die tägliche Temperaturamplitude zwischen Tag und Nacht immer kleiner als sicheres
Indiz dafür, dass die Atmosphäre selbst weitgehend "diatherman" ist und
wegen der geringfügigen Absorption der Solarstrahlung kaum selbst direkt erwärmt
wird.
Nimmt man gemäß der Kirchhoffschen Definition in guter Näherung an, dass
die Erde ein "Schwarzer Körper" ist, dann kann keine Lufthülle mit ihren
nur selektiv Strahlung absorbierenden "Treibhausgasen" die Erde an ihrer
Abkühlung hindern. Dies ist Inhalt des 'cooling law' von Newton. Eine Erwärmung
durch eine treibhausgasbedingte atmosphärische "Gegenstrahlung" ist
physikalisch prinzipiell ausgeschlossen. Daher ist ein "Treibhauseffekt" auch
noch nie beobachtet worden, ist seine Messung unmöglich.
Nur durch die Möglichkeit,
dass sich Körper bis unter die Lufttemperatur abkühlen können, kann Tau oder Raureif
an Gräser oder Zweigen oder auch Autos unter freiem Himmel entstehen. Nur so
kann in den ariden wie semiariden Wüsten oder Halbwüsten durch Abkühlung der
Taupunkt unterschritten werden und der für Pflanzen und Tiere lebensnotwendige
Tauniederschlag entstehen. Nur so kann man in "Bengalen", wo nie Frost
auftritt, unter freiem Himmel "Eis" erzeugen, wie Tyndall in "Heat as a
Mode of Motion" berichtet.
Antithese:
Bei dem Versuch, die Entstehung der Eis- und Warmzeiten zu
erklären, stellte Arrhenius 1896 die Hypothese auf, dass als Ursache hierfür
Schwankungen des Kohlendioxidgehaltes der Luft verantwortlich seien. Dies ist "Konsensmeinung"
des 1988 von den Vereinten Nationen gegründeten zwischenstaatlichen "Intergovernmental
Panel an Climate Change" (IPCC) und damit Grundlage der internationalen "Klimaschutzpolitik".
Schmidbauer,
der Vorsitzende der 1987 geschaffenen Enquete-Kommission des Deutschen
Bundestages "Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre": schreibt: "Der
derzeitige wissenschaftliche Sachstand lässt keine Zweifel, dass Spurengase wie
Kohlendioxid, Methan, das Ozon in der Troposphäre und Distickstoffoxid zusammen
mit den FCKW für die zunehmende Erwärmung der Erde verantwortlich sind. Sie
lassen die Sonnenstrahlung praktisch ungehindert die Atmosphäre passieren, während sie
einen großen Anteil der infraroten Wärmestrahlung, die von der Erdoberfläche
ausgeht, absorbieren und zu dieser zurückstrahlen." Dies bedeutet nach
Burschei: "Die Erde wäre ein eisiger Ort, hätte sie keine Atmosphäre oder bestünde
diese nur aus den beiden Elementen Stickstoff und Sauerstoff, aus denen sie
sich zu 99 % zusammensetzt. Bei –18° C läge die mittlere Temperatur, Leben gäbe
es nicht. Nun enthält die Luft aber auch Wasserdampf und in Spuren vorkommende
Gase wie Kohlendioxid, Methan und andere. Sie werden Treibhausgase genannt,
weil sie eine ähnliche Wirkung haben wie die Scheiben eines Gewächshauses: Die
kurzwellige Sonnenstrahlung dringt ein und wird, nachdem sie an der Erdoberfläche
in Wärme umgesetzt worden ist, als langwellige Strahlung wieder abgegeben."
Wie
seitens der "Klimaexperten" die Strahlungsbilanz der Erde berechnet wird,
ist im Ersten Zwischenbericht der Enquete-Kommission vom 01. November 1988 (BT-Drs.
11/3246) nachzulesen. Man geht von der Annahme aus, dass Sonne und Erde sich im
"Strahlungsgleichgewicht" befinden, die Erde ein "Schwarzer Körper" ist,
um dann mit Hilfe des Stefan-Boltzmannschen Gesetzes nach Abzug einer "Albedo"
von 30 % von der "Solarkonstanten" von 1368 W/m2 die "Strahlungsgleichgewichtstemperatur"
der Erde zu berechnen. Da das Stefan-Boltzmannsche Gesetz für die "Hohlraumstrahlung"
gilt, rechnet man die Erde sozusagen in die Sonne hinein, indem man die
Solarstrahlung mittels Division durch 4 gleichmäßig über die Kugel verteilt. Die
Strahlkraft der Sonne wird "global" auf 240 W/m2 heruntergerechnet, so
dass sich eine Temperatur von 255 K oder –18° C ergibt. Dabei wird
wirklichkeitswidrig angenommen, dass die Erde nicht als Halbkugel (2πr2),
sondern als "Querschnittsfläche π2", als "Scheibe", bestrahlt wird.
Die
unter unnatürlichen Annahmen "kalt" gerechnete Erde strahlt 240 W/m2 in
Form elektromagnetischer Wellen als "Wärmestrahlung" radial ins Weltall. In
einer fiktiven Höhe von 6 Kilometer soll nun diese Wärmestrahlung gänzlich
absorbiert und zur Erdoberfläche "re-emittiert" werden, um so mit Hilfe
der "Treibhausgase" die "Globaltemperatur" von +15° C zu erzeugen. Um
dieses zu bewerkstelligen, müsste aus der "Spiegelschicht" in 6 km Höhe
der Erde als "Schwarzem Körper" eine Energie von 390 W/m2 zugestrahlt
werden. Nimmt man einen mittleren "adiabatischen" Temperaturgradienten von
6,5° C pro 1000 m an, so herrschte bei einer Ausgangstemperatur von –18°C an
der Erdoberfläche in 6 km Höhe eine Temperatur von –57° C, bei +15^ wären es –24°
C. Dies ist über Radiosondenaufstiege nachprüfbar.
Aufgrund des 2. Hauptsatzes
der Wärmelehre oder des Entropiesatzes kann Wärme jedoch nur von Warm nach Kalt
fließen und nicht umgekehrt, so dass sich die Annahme eines "natürlichen
Treibhauseffektes" von 33° C als nicht haltbar erweist. Daher ist es nach
Raschke auch unmöglich, den "Treibhauseffekt" messtechnisch nachzuweisen. Es
gibt ihn nachweislich in der Natur nicht. Die Annahme der Erde als "Treibhaus"
ist rein fiktiver,
theoretischer "Natur" und ohne jeglichen Bezug zur
Wirklichkeit. Eine Gashülle ist nicht vergleichbar mit einer Glashülle! Synthese:
Im Jahre 1800 zerlegte Herrschel das Sonnenlicht in seine
Spektralfarben und maß die dazugehörigen Temperaturen. Dabei stellte er fest,
dass jenseits des Rot, im Ultra- oder Infrarot, die höchsten Temperaturen
auftraten. Herrschel entdeckte über 0,8 µm hinaus die unsichtbare "Wärmestrahlung"
der Sonne. Der Begriff "Temperatur- oder Wärmestrahlung" hat sich eingebürgert
nach dem Effekt, den diese unsichtbare elektromagnetische Strahlung in Körpern
hervorruft.
Mit Entwicklung der Infrarotthermographie und –photographie ist es
möglich geworden. diese unsichtbare elektromagnetische Strahlung "sichtbar"
zu machen und somit berührungslose Temperaturmessungen von strahlenden Körpern
zu machen. Seit Mitte der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts sind alle
Wettersatelliten neben den Tageslichtkameras zusätzlich mit Infrarotkameras
ausgerüstet, um auch nachts die Temperaturverteilung an der Erdoberfläche
messen zu können. Die berührungslose Temperaturmessung ist nicht nur möglich,
weil sich die IR-Strahlung auch mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, sondern
auch. weil sie als Signal beim Rezeptor in 400, 800 oder 36 000 km Höhe ankommt.
In
dem Fachbuch "Satellitenmeteorologie" (1987) schreibt Zwatz-Meise: "Feste
und flüssige Körper, z., B. die Erdoberfläche, emittieren ein sogenanntes
kontinuierliches Spektrum, das heißt, alle Wellenlängen des eben erwähnten
Spektrums. Gase, die in der Erdatmosphäre enthalten sind, können dies nicht;
sie senden elektromagnetische Strahlung nur schmaler Wellenlängenbereiche aus,
die jedoch für das jeweilige Gas typisch sind. Die Intensität der ausgesandten
Strahlung hängt von der Temperatur des emittierenden Körpers ab... Betrachtet
man einige wesentliche in der Atmosphäre vorhandene Gase bezüglich ihres
Absorptionsvermögens,... so erkennt man auch Wellenlängenbereiche, wo keines
der Gase eine Absorptionsbande hat,... Das ist z. B. zwischen 10 und 12 µm der
Fall... Anders ausgedrückt: der Satellit "sieht" durch die Atmosphäre zu
der strahlenden Oberfläche hindurch wie durch ein Fenster. Man spricht daher
auch von Fenstermessungen."
In dem Fachbuch "Bildverarbeitung und optische
Messtechnik in der industriellen Praxis" von 1993 schreibt Breuckmann, dass
es drei atmosphärische Fenster gibt: das I. Fenster im nahen Infrarot (1-2 µm),
das II. Fenster im mittleren Infrarot (3-5 µm) und das III. Fenster im fernen
Infrarot (8-14 µm). Auch die Enquete-Kommission stellt in ihrem Ersten
Zwischenbericht fest, dass es ein "stets offenes atmosphärisches
Strahlungsfenster" zwischen 7 und 13 µm gibt, durch das ständig 70 bis 90
% der Wärmestrahlung der Erde ins Weltall entweichen. Sie fügt zudem an, dass
dieses bei Oberflächentemperaturen von etwa –50° C bis über +100° C offene "Fenster"
weder durch eine Zunahme des Wasserdampf- noch des
Kohlendioxidgehaltes der Atmosphäre geschlossen werden kann,
schon gar nicht mit den CO2-Absorptionsbanden bei 15 µm.
Konzediert man als
Tatsache die Existenz der "Strahlungsfenster", dann ist es unmöglich
anzunehmen, die Erde sei ein im infraroten Spektralbereich "abgeschlossenes
System", das keine Wärmestrahlung ins Weltall passieren lässt. Alle
Annahmen von der Erde als sich selbst aufheizendes "Treibhaus" entbehren
jeglicher physikalischer Grundlage und sind daher pure Scheinannahmen oder
durch nichts bewiesene Hypothesen. Mit jeder Infrarotaufnahme der
Temperaturverteilung der Erdoberfläche widerlegt die Natur höchstpersönlich die
als wahr behauptete "Konsensmeinung" der IPCC-Experten.
Zusammenfassung für
politische Entscheidungsträger:
Die von den durch die beteiligten Staaten in das
IPCC entsandten "Klimaexperten" verbreitete "Konsensmeinung", dass
die Erde einem "Treibhaus" vergleichbar" sei, das sich selbst mittels
eines "natürlichen Treibhauseffektes" erwärmen könne und durch den zusätzlichen
anthropogenen Treibhauseffekt weiter aufgeheizt werden könne, - entbehrt
jeglicher naturwissenschaftlicher Grundlage. Der jeweils zum Sommer hin
abfallende und zum Winter hin ansteigende CO2-Gehalt hat nichts mit dem
chaotischen Wettergeschehen auf der Erde zu tun, übt keinerlei Einfluss auf das
Wetter aus, wie die mittlere Jahrestemperatur von etwa –30° C über der
Antarktis oder von circa +27° C über den Tropen zeigen möge.
Ist kein Einfluss
auf das Wetter gegeben, so ist auch kein Einfluss auf das vom Wetter
statistisch abgeleitete "Klima" als "mittlerem Wettergeschehen" an
einem Ort über eine 30jährige Periode gegeben. Wenn sich das "Klima" lokal
nicht schützen lässt, dann erst recht nicht global. Alle Bemühungen sind
umsonst, ja utopisch, weil unmöglich. Sinnvoller wäre ein verbesserter
Wetterschutz, als Schutz vor dem Wetter und seinen Extremen. Ob das "Kioto-Protokoll"
ratifiziert wird oder auch nicht, am Wetter und damit auch am "Klima" wird
sich nichts ändern.
Das UN-Vorhaben "Schutz des Globalklimas" mit dem
Ziel, den "Klimawandel" zu stoppen. sollte sofort eingestellt werden,
nicht aus Mangel an Beweisen, sondern wegen erwiesener Unmöglichkeit.
Oppenheim,
den 20. März 2003
Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne
WfW – Werkstatt für
Wetterkunde
(D-55276 Oppenheim, Bädergasse 67)
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