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UN-Weltklimarat in der Klimafalle Wolfgang Thüne Eine Angst geistert um die
Welt, die Angst vor der globalen Klimakatastrophe. Diese Angst ist so
übermächtig, daß der UN-Klimarat alle Welt eindringlich zum Kampf gegen die
Erderwärmung aufruft. „Es gibt keine Zeit mehr zu verschwenden“, so der
kategorische Imperativ des koreanischen UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon. Diese Mahnung aus dem
spanischen Valencia ist vor allem an die Politiker gerichtet, die sich im
Dezember auf der indonesischen Ferieninsel Bali zu einer Klimakonferenz
treffen, um über ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll von 1997 zu beraten.
Schon damals wurde gewarnt, daß die Klimakatastrophe kaum mehr aufgehalten,
bestenfalls abgemildert werden könne, wenn man sofort handele und die Emissionen
der klimakillenden Treibhausgase drastisch reduziere. Doch nichts ist seitdem geschehen,
im Gegenteil, die Emissionen haben sich dank des besseren wirtschaftlichen
Klimas in der Welt, vor allem in China und Indien, um etwa ein Drittel erhöht.
Dennoch ist das Klima nicht wütend explodiert und aus der Haut gefahren. Doch entscheidend ist nach
Karl Marx nicht die Wirklichkeit, die wir mit unseren Augen sehen. Entscheidend
ist, was unser Herz sieht! Und unser Herz sieht vor allem Bilder und Filme, wie
den Film „Die unbequeme Wahrheit“ des Oskar-Preisträgers Al Gore. Obgleich der
Film neun eklatante Unwahrheiten enthält und deswegen nach Weisung des obersten
königlichen Gerichts nicht in britischen Schulen ohne vorherige Aufklärung der
Schüler gezeigt werden darf, ist Al Gore für diesen exzellenten
Propagandastreifen von einer norwegischen Jury mit dem halben
Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Die andere Hälfte ging an den
UN-Klimarat, das 1988 installierte Klima-Schiedsgericht IPCC. Dessen Expertisen
und Prophezeiungen wurde von der Jury der Mantel wissenschaftlicher Exaktheit
und Wahrheit umgehängt, obgleich jeder weiß, daß darin die Regierungs- und
Nichtregierungsvertreter als Lobbyisten von Umweltverbänden die Zahl der
Wissenschaftler bei weitem überwiegen und bestimmen, was Konsens ist. Der
Friedensnobelpreis bestätigt das, was er immer war: er ist ein politischer
Preis, mit dem Visionen und Visionäre ausgestattet werden. Al Gore und der Weltklimarat
sollen also ausziehen, um als Friedensapostel den in der Menschheitsmythologie
unbekannten „Klimagott“ aufzusuchen und ihn zu ersuchen, seine Kriegserklärung
an den Klimasünder Mensch zurückzuziehen. Seine Waffen sind extreme
Wetterereignisse, mit denen er jeden Flecken der Erde plötzlich heimsuchen und
verwüsten kann. Doch die entscheidende Frage ist: gibt es diesen ominösen
gebieterischen „Klimagott“, der über den klassischen Wettergöttern wie Zeus,
Wotan, Jupiter oder den Apostel Petrus thront und ihnen Weisungen erteilt? Oder
ist diese Vorstellung nicht ein visionärer Irrtum, der auf der schlichten
Verkehrung von Ursache und Wirkung beruht? Ist das Wetter die Wirkung von Klima
oder nicht doch dessen Ursache? Diese Vermutung liegt nahe,
wenn man sich die international gültige und dem UN-Weltklimarat bekannte
Definition von Klima, die von der UN-Weltorganisation für Meteorologie in Genf
anschaut. Danach ist Klima ein Sammelbegriff für das mittlere Wettergeschehen
an einem bestimmten Ort über eine bestimmte Zeit von 30 Jahren. Bei logischer
Interpretation heißt dies: das Wetter bestimmt das jeweilige Klima! Es ist die
Wettervielfalt auf der Erde, die deren Klimamannigfaltigkeit bestimmt und nicht
umgekehrt. Und das ist auch gut so, denn wer dem trüben und nasskalten Wetter
im November in Europa entfliehen will und Licht, Sonne und Wärme sucht, der
wird irgendwo auf dem Globus immer fündig. Nichts wäre tödlicher als ein
globales Einheitsklima. Und damit ist man bei dem
entscheidenden Punkt: Alles Bemühen um den Schutz des Klimas scheitert, solange
der Mensch nicht Herr über das Wetter ist und ihm gebieten kann das zu tun, was
er will. Nur die totale Herrschaft über das Wetter würde uns der Vision einer
klimagerechten Welt näher bringen. Gerechtigkeit setzt gleiches Recht für alle
voraus und könnte es nur geben, wenn alle Menschen das gleiche Wetter und damit
das gleiche Klima hätten. Doch dies ist in der Schöpfung nicht vorgesehen.
Solange sich die Erde um sich und um die Sonne dreht und Kugelgestalt hat,
bleibt der visionäre Traum von dem „Einen Menschen“ mit dem „Einen Klima“ auf
der „Einen Welt“ pure atheistische Utopie. Den in Bali versammelten
Politikern sei empfohlen, den Weltklimarat IPCC sofort aufzulösen und das zu
beherzigen, was einst der Dichter Heinrich Heine geraten hat: Man muß immer die
klugen Leute um Rat fragen und dann das Gegenteil von dem tun, was sie raten.“ Oppenheim, am 21. November
2007 Dr. Wolfgang Thüne,
Werkstatt für Wetterkunde |
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