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Prof. Dr. Gerhard Gerlich                                              38124   Braunschweig, den 20. September 2007

                                                                                                  Lüdersstraße 8, Tel. 05341 268495

 

Prof. Dr. Gerhard Gerlich  Lüdersstraße 8   38124 Braunschweig

An den Herrn Präsidenten                                                                  
der Tschechischen Republik                                                       
Professor Dr. Václav Klaus
CZ – 11908 Praha - Hrad

 

 

             Sehr geehrter Herr Kollege Václav Klaus, sehr geehrter Herr Präsident,

ich habe Ihre Anschrift vom Fürsten Ferdinand zu Hohenlohe-Bartenstein erhalten, dem ich eine Kopie dieses Schreibens zuschicken werde. Bitte entschuldigen Sie, daß ich die deutsche Sprache benutze, da ich kein tschechisch kann, obwohl ich am 6. 4. 1942 in Prag geboren bin.

Ich hatte Ihnen im Mai d. J. per E-Mail und Post Manuskripte über die nicht existierenden atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte zugeschickt und Ihnen angekündigt, daß ich Ihnen in Kürze eine englische Fassung eines zur Veröffentlichung eingereichten Vorabdrucks schicken würde. Dieser Preprint mit dem Titel

"Falsification Of The Atmospheric CO2 Greenhouse Effects Within The Frame Of Physics"

kann inzwischen vom Preprint-Server der Cornell University über den Link

http://www.arxiv.org/abs/0707.1161

heruntergeladen werden. In der Anlage erhalten Sie einen Ausdruck der Version 3 dieses Preprints.

Mein Koautor ist Herr Dr. Ralf D. Tscheuschner aus Hamburg, auch ein theoretischer Physiker. Wir sind beide völlig unabhängige theoretische Physiker, die gelernt haben, die Relevanz möglicher physikalischer oder mathematischer Modelle einzuschätzen. Wir kennen uns insbesondere nicht nur mit der in der Physik verwendeten abstrakten Mathematik (Funktionalanalysis, Maßtheorie, Wahrscheinlichkeitstheorie, Stochastik) aus, sondern auch in der angewandten, praktischen, numerischen modernen Computermathematik.

Wir beide möchten Ihnen anbieten, Sie in bezug auf die Physik und Mathematik für die öffentlichen Klimadiskussionen zu beraten, insbesondere gegenüber der Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit ihren angeblich wissenschaftlichen Beratern.

Die Berater der Bundeskanzlerin stammen vor allem aus dem PIK, dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Dieses Institut ist so unwissenschaftlich wie sein Name. Wenn man weiß, daß es sich beim Klima um dreißigjährige Mittelwerte von Wetterparametern handelt, fragt man sich nicht nur als Laie, wie diese berechneten Zahlen Folgen haben sollen, die man "erforschen" kann. Selbst wenn man in dem Namen des Instituts Klimafolgenforschung in Klimaänderungsfolgenforschung umwandelt, ändert das nichts an den durch den Namen gekennzeichneten "astrologischen" Aufgaben (Prophezeiungen) des Instituts. Ähnlich wie das IPCC ist das Potsdam-Institut gegründet worden, um den angeblichen menschlichen Einfluß auf das Wetter und Klima herbeizureden und die Leute zu diffamieren, die diesen Unsinn nicht akzeptieren können. Wir machen kein Hehl daraus, daß wir ein anderes Verständnis von Wissenschaft haben als das, was in dem Potsdam-Institut praktiziert wird.

Bekanntlich kommt das Wort "Wissenschaft" von dem Wort "Wissen". Wie man den Verlautbarungen des IPCC entnehmen kann, gibt es beim Klimatheater kein "Wissen", sondern nur Wahrscheinlichkeiten für die Wahrscheinlichkeit von Vermutungen. Die Aussage der Frau Bundeskanzlerin, daß sie den Präsidenten Busch dazu gebracht habe, die wissenschaftlichen Erkenntnisse anzuerkennen, erinnert doch sehr stark an die Prophezeiungen im früheren Ostblock, den Sie ja sehr gut kennen und erlebt haben. Die wirtschaftlichen Maßnahmen waren alle "wissenschaftlich" abgesichert, wie z. B. der Untergang des Kapi­talismus. Statt nur Fünfjahrespläne macht man heutzutage Fünfzig- und Hundertjahrespläne, um die Menschen an eine totalitäre Diktatur zu gewöhnen.

In der Öffentlichkeit wird suggeriert, daß die Aussagen der Computerklimatologie die Sicherheit von physikalischen Aussagen haben. Dies ist falsch. Es wird übersehen, daß physikalische (und mathematische) Aussagen von den Kollegen nachvollziehbar und überprüfbar sein müssen, was in der Computerklimatologie nicht der Fall ist. Modelle aus der Geophysik und Astrophysik haben nicht den Wahrheitswert physikalischer Gesetzmäßigkeiten, sie bleiben Hypothesen.

Ich nehme an, daß Sie mir erlauben, diesen Brief in Kopie an Frau Dr. Angela Merkel und andere an der Klimahysterie interessierte Bürger zu schicken.

                                                                                     Mit kollegialen Grüßen!

 

                                                                                  gez.: Ihr Dr. Gerhard Gerlich

 

 

 

Anlage

 

 

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