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Dipl.-Phys. Günter Jurksch                                                     66538 Neunkirchen, 31.03.2008

                                                                                                          Max-Planck-Str.8

 

Deutsche Meteorologische Gesellschaft e.V.

Carl-Heinrich-Becker-Weg 6 bis 10

12165 Berlin

 

DMG-Mitteilungen

Mein Schreiben vom 03.03.2008

Dortiges Schreiben vom 12.03.2008

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor einiger Zeit referierten zwei Meteorologieprofessoren – zugleich Mitglieder der DMG - vor einem Bürgerforum einer kleinen saarländischen Gemeinde zum Thema „Klimakatastrophe“. Als Résumé entnahm ich danach einer saarländischen Tageszeitung sinngemäß: „Das Saarland wird von der Klimakatastrophe am stärksten betroffen; in den Tallagen wird es wärmer als auf den Höhen.“

In einem ähnlich unsinnigen Tenor äußerte sich bekanntlich in den letzten Tagen auch das Deutsche Institut für Wirtschaft und verbreitete wohldosiert und auf der Basis sog. Klimamodelle regionale Horrorzenarien zum Klimawandel in Deutschland.

Ich sehe in derartigen Äußerungen unter dem Deckmantel der Klimatologie eine gezielte und wichtigtuerische Täuschung bzw. Verdummung der Öffentlichkeit, um im politischen Raum letztendlich Steuerabzockerei vorzubereiten.

Solange die DMG in ihren Mitteilungen derartigem Unsinn nicht entgegen tritt, sondern ihn unterschwellig vielleicht sogar noch unterstützt, halte ich meine Behauptung aufrecht, dass sie dem Zeitgeist huldigen, Objektivität unterdrücken und Anbiederei nach außen betreiben.

In dieser Auffassung fühle ich mich durch ihr eigenes Eingeständnis bestärkt, wonach es innerhalb der DMG auch „Klimaskeptiker“ gibt. Warum man diesem Mitgliederkreis aber noch nicht einmal per Fußnote die Chance eröffnet, seine Ansichten darzulegen, ist mir rätselhaft. Ihre Behauptung , dass ihm wissenschaftliche Grundlagen abgehen, ist arrogant und infam. Natürlich kann man damit auch von bekannten Unzulänglichkeiten vieler sog. Klimamodelle und deren Parametrisierungen ablenken.

Ich will damit noch keinesfalls unterstellen, dass die DMG derzeit säuberlich und subjektiv zwischen Mitgliedern 1. und 2. Klasse differenziert. Ein gewisses „Geschmäckle“ bleibt aber zurück. Ohne mich von DMG-Idolen wie Pachauri, Schellnhuber, Al Gore in eine extremistische Ecke stellen zu lassen, zitiere ich süffisant zum Abschluss den letztgenannten „Klimaforscher“: „Die Debatte ist beendet“

 

Mit freundlichen Grüssen

 

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