Via Appia Forum Romanum

Translate from German to ...? zurück zur Hauptseite

Wenn man nicht auf jeden Klima-Wandel-Schwindel der Politiker und ihrer Hof-Meteorology hereinfallen will, die Wetter und Klima nach Gutdünken begrifflich auswechseln oder auch nur verwechseln, dann sind Fachleute gefragt, welche das Wettergeschehen so erklären, daß auch der Laie es versteht. Lassen wir uns hier die jeweils aktuelle Großwetterlage darstellen.

Dazu gehören auch Übersichten über besondere Wetterereignisse in einer Monatschronik des 20. Jahrhunderts.
Wolfram von Juterzcenka hat diese Daten für uns zusammengestellt und monatlich geordnet.

Der Klima-Marxist aus Berlin wird sicher jedes Wetter im Jahre 2007 für seine abstrusen Wandel-Theorien mißbrauchen, um der kapitalistischen Wirtschaft den Lebensfaden Energie abzuschneiden. Egal aber, wie auch immer das Wetter im Jahre 2007 sich entwickelt, jede Wetterkatastrophe war schon einmal da. Gehen Sie ruhig davon aus, daß das nächste Unwetter sicher nicht ausbleiben wird, auch dann nicht, wenn niemand sagen kann, wann und wo es wen trifft. Bleiben Sie gelassen und "genießen" Sie die Wetter-Katastrophen-Schau des vergangenen 20. Jahrhunderts allmonatlich aus sicherer Entfernung.

Zur Wetter-Chronik
Juni
Zur Wetter-Chronik
Juli
Zur Wetter-Chronik
August
Zur Wetter-Chronik
September
Zur Wetter-Chronik
Oktober
Zur Wetter-Chronik
November

Wo bleibt der Altweiber-Sommer ?
Der Fachmann schaut aus dem Fenster
Dipl.-Met. Klaus-Eckart Puls
03.10.2008
Habe jetzt auch mal einen Kommentar geschrieben:

Sehr geehrter Herr Prof. Rahmstorf,

ich gehöre zu den angesprochenen Laien. Ich habe nur 4 Semester Meteorologie studiert, ohne Abschluß, besitze aber einen Magister in Geschichte: Und das ist dann eben mein Spezialgebiet. Ich würde es niemals wagen, in der Physik etwas zu diskutieren, von dem ich keine Ahnung habe. Aber ich verlasse mich auf das, was ich sehe und selbst recherchiert habe. Und das ist Wettergeschichte.

Wer sich intensiv damit auseinandersetzt, wird, so denke ich, erkennen, dass das Wetter immer eine Katastrophe war. Wo ist denn die Klimakatastrophe, die schon vor 20 Jahren angekündigt wurde? Immer wieder wird von Zunahmen aller möglichen schlimmen Wetterereignisse gesprochen, jede Flut, jeder Sturm usw. wird immer gleich zum Anlass genommen als Beleg für eine Katastrophe. Ich sehe das einfach nicht. Nach dem, was ich recherchiert habe, hat sich im Grunde nichts geändert. Nur die Präsenz der Medien hat gewaltig zugenommen. Es gibt keine Zunahme der wetterbedingten Katastrophen.

Versicherungsschäden steigen, weil immer mehr Menschen wertvolleres Gut in gefährdeten Gebieten versichern. So schreibt C. Schönwiese in seinem 2007 erschienenen Klima-Atlas: “Die Aussage, das Klima in Europa sei generell extremer geworden, lässt sich nicht halten. Der Atlas offenbart, dass sich das Klima innerhalb Europas ganz unterschiedlich entwickelt hat.”

Die Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen und Taifunen unterliegt einem zyklischen Wechsel. Von einer Zunahme kann keine Rede sein. Selbst Fred Pearce schreibt 2008 in seinem Katastrophen- Buch “Das Wetter von morgen”: “Bislang konnte nichts Außergewöhnliches an den einzelnen Hurrikanen der letzten Zeit festgestellt werden. Der größte jemals beobachtete ist Taifun “TIP” von 1979 mit Windgeschwindigkeiten bis 300 km/h.”Die katastrophalen Auswirkungen von Hurrikan “Katrina” 2005 zum Beispiel hatten ihre Ursache in den maroden Deichen, und nicht im Hurrikan selbst.

Ebenso die verheerenden Schäden in Myanmar (Birma) nach dem Taifun 2008: Dieses Gebiet war bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gerade wegen der Gefährlichkeit nicht besiedelt. Erst die britischen Kolonialherren lockten Bauern in das Gebiet, um Reis für den eigenen Bedarf ernten zu können. Auch die intensive Hurrikan- Saison 2008 liegt innerhalb dieser zyklischen Wechsel.

Wolfram v. Juterczenka, 23.9.2008
Wetterlage am 18. September 2008

Die seit Tagen andauernde kühle Wetterlage für Mitteleuropa ist sehr beständig. Das kräftige Hoch über dem östlichen Nordskandinavien mit einem Keil bis in den Nordatlantik blockiert atlantische Tiefdruckgebiete und lenkt sie nach Norden ab. Auf der Südostseite dieses Hochs wird sehr kühle Luft nach Südwesten transportiert und sorgt für recht niedrige Temperaturen, vor allem nachts.
Gleichzeitig wird die atlantische Warmluft weit nach Norden abgedrängt, so dass es von Nord-Norwegen bis Spitzbergen zu übernormalen Temperaturwerten kommt.
Das eine steht also im Zusammenhang mit dem anderen. Irgendwelche Klima-Rückschlüsse (warmes Spitzbergen) sind daher Unsinn. Im Januar wäre diese Situation noch deutlich extremer: bei bis -20° in Mitteleuropa hätte Nord- Norwegen bis zu 10 Plusgrade (z.B. 1986) Auch hier ist es also wichtig, das großräumige Strömungsmuster zu beachten, wenn man über lokale Situationen spricht.
Ebenfalls hat diese Wetterlage zur Folge, dass es im Mittelmeerraum zunehmend unbeständig wird. Es ist durchaus möglich, dass sich das Grundmuster dieser Wetterlage auch in den nächsten 5 bis 10 Tagen nicht ändern wird.

Wolfram v. Juterczenka


Kopenhagen/Ilulissat (dpa) -

Die Berichte über das Wegschmelzen des arktischen Eises klingen immer bedrohlicher - zur Zeit aber erlebt die Polarinsel Grönland den kältesten Winter seit vielen Jahren. Wie Dänemarks größte Zeitung «Jyllands-Posten» (Århus) am Mittwoch berichtete, ist die Diskobucht an der grönlandischen Westküste erstmals seit 2004 bei Rekord-Kältegraden komplett zugefroren. Von der an der Bucht liegenden Stadt Ilulissat aus hatte sich im noch letzten Sommer auch Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich ein Bild über die Folgen der globalen Erwärmung in der Arktis gemacht, die hier die Eisberge immer schneller verschwinden lässt.

Derzeit aber notieren dänische Meteorologen das Gegenteil: «Wahnsinnskälte» und ein harter Nordwind hätten für eine 50 Zentimeter dicke Eisdecke gesorgt, hieß es in dem Bericht. Der Bürgermeister von Ilulissat, Anthon Frederiksen, sagte: «Mit 25-26 Minusgraden haben wir es jetzt so kalt wie seit zehn Jahren nicht mehr.» Deshalb müsse ein Teil der Schifffahrt vor der Küste eingestellt werden.

Für die örtlichen Fischer sei die Kältewelle aber wunderbar, weil sie endlich mal wieder mit Schlitten und Hunden vom Eis aus Fische fangen könnten. Frederiksen ließ keinen Zweifel daran, dass über die vergangenen zwei Jahrzehnte hinweg die Auswirkungen der Erwärmung nicht zu übersehen seien: «Der Gletscher bei uns hat sich schon sehr viel schneller zurückgezogen als früher.»

Neben Merkel waren immer wieder auch andere führende Politiker wie EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der republikanische US- Präsidentschaftskandidat John McCain und zahlreiche Umweltminister nach Ilulissat geflogen, um hier die in der Arktis besonders markanten Folgen des Klimawandels in Augenschein zu nehmen und sich in den Medien als betont umweltbewusst zu präsentieren. dpa tb xx n1 du

Kabul/Riad/Damaskus (dpa) -

Eine Kältewelle mit heftigen Schneefällen hat in Afghanistan mehr als 80 Todesopfer gefordert. Nach Regierungsangaben starben in den vergangenen Tagen allein in der westafghanischen Provinz Herat 52 Menschen. In den arabischen Golfstaaten blieben die meisten Menschen am Wochenende wegen heftiger Regenfälle und eisiger Temperaturen in ihren Häusern.

Bei den Todesopfern in Afghanistan handele es sich zumeist um Bewohner entlegener Bergregionen im Westen und Süden des Landes, die durch Unterkühlung oder Lawinen ums Leben gekommen seien, sagte die Sprecherin des Gouverneurs von Herat, Farzana Ahmadi, am Sonntag.

Die Internationale Schutztruppe ISAF ist nach eigenen Angaben gut auf Wetterverhältnisse jeder Art vorbereitet. «Mir ist nicht bekannt, dass es aufgrund des Schneefalls oder der niedrigen Temperaturen zu Problemen bei unseren Soldaten gekommen ist», sagte der Sprecher der NATO-geführten ISAF, Major Charles Anthony, in Kabul. Die Truppen seien so ausgerüstet, dass das Wetter keinerlei Einfluss auf die tägliche Arbeit habe.

In Herat hat die Provinzregierung unterdessen Rettungsmannschaften in die schwer zugänglichen Landesteile an der Grenze zum Iran entsandt. «Wir befürchten, dass die Opferzahlen weiter steigen», teilte Sprecherin Ahmadi mit. Auch internationale Hilfsorganisationen seien auf dem Weg in die Region. Aus den benachbarten Provinzen Ghor und Farah wurden bislang mehr als zwölf Tote gemeldet. In der südlichen Provinz Urusgan starben nach offiziellen Angaben mindestens 20 Menschen durch die Wetterkapriolen.

In Saudi-Arabien amüsierten sich die eher an Hitze gewöhnten Menschen damit, per Internet ihre privaten Schneefotos zu veröffentlichen. «Es ist so k-k-k-kalt, dass die Leute mit den Zähne klappern», schrieb die Zeitung «Arab News» am Sonntag über Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Pünktlich zum Besuch von US-Präsident George W. Bush in der Golfregion wurden die Vereinigten Arabischen Emirate von heftigen Regenfällen heimgesucht. Bei der Begrüßung des Präsidenten rutschte der örtliche US-Gesandte Martin Quinn auf dem regennassen, spiegelglatten Marmorfußboden im Flughafen aus, fiel auf die Nase und blutete stark.

Die niedrigen Temperaturen der vergangenen Tage haben zudem im Osten der arabischen Welt Schaden angerichtet. Der syrische Landwirtschaftsminister Adel Safar sagte der halbamtlichen Tageszeitung «Al-Baath» (Sonntagsausgabe), die Kälte und der viele Regen der vergangenen Tage hätten den Bauern im Norden und in Zentralsyrien zugesetzt. Die Weizenernte werde wegen des ungewöhnlich kalten Wetters geringer ausfallen als erwartet. dpa be xx z2 zi  Moskau, 16. Januar (AFP)

In Sibirien droht ein neuer Frost-Rekord.

Angesichts von Temperaturen von bis zu minus 55 Grad  Celsius in den kommenden Tagen warnte das Ministerium für  Katastrophenschutz in Moskau am Mittwoch vor erheblichen Gefahren  für Menschen und die Infrastruktur in ganz Sibirien. Die Behörde  rief die Bewohner der Region auf, sich an die örtlichen  Verwaltungen zu wenden, um sich gegen die Eiseskälte zu wappnen.  Meteorologen rechnen nicht vor Montag mit steigenden Temperaturen.

In der zentralsibirischen Region von Irkutsk starben nach  russischen Medienberichten bereits zwei Menschen wegen der Kälte,  mehr als 30 weitere wurden mit Erfrierungen in Krankenhäusern behandelt. Die Durchschnittswerte in Sibirien liegen im Winter  normalerweise zwischen minus 15 und minus 39 Grad Celsius. 

Wolfram v. Juterczenka

Emma - Klima - Klima - Emma

Das Ganze ist ein Witz! Jeder Sturm wird sofort wieder für die Klimathese benutzt, jeder Wechsel, jede scheinbare "Unregelmäßigket".
"Emma" ist die Folge eines großen Temperaturgegensatzes zwischen Polargebiet und Atlantik. Je größer der Temperaturgradient, desto mehr Sturm. Es hat also etwas mit der Kälte im Polargebiet zu tun, nicht mit irgend einer Erwärmung. Wenn es im letzten Herbst besonders wenige Stürme gegeben hat, und jetzt im Frühjahr mal wieder eine kräftige Westströmung auftritt, dann gleicht sich das doch aus! Das alles ist extrem normal!!!!!! Alles Gerede vom Klimawandel bei solchen Ereignissen ist absolut lächerlich. Man vergißt dann einfach, langfristig in die Geschichte zu schauen.

Zur Wetterlage am 15. Januar 2008

Da die jetzt eingespielte Westlage sich noch eine ganze Zeit halten wird,
wird es nicht mehr lange dauern, bis wieder die ersten Stimmen zum milden Winter
und Klimawandel auftauchen werden.
Zu bedenken ist

  • der Dezember war vor allem im Süden recht kalt mit teilweise sehr strengen Nachtfrösten.
  • winterliche milde Westlage ist im Mittel deutlich häufiger
  • das großräumige Strömungsmuster zeigt bei milder Westlage oft einen ständigen kräftigen Kaltluftausbruch über dem westlichen Atlantik, meist von Grönland aus. Dieser sorgt dafür, das die Tiefdrucktätigkeit über dem Atlantik sehr aktiv ist. Auf der östlichen Vorderseite des Atlantiktiefs wird großflächig milde Luft nach Mitteleuropa geführt, meist mit häufigen Regenfällen verbunden.
  • grundsätzlich muß man bei der Bewertung einer Temperatursituation in einem bestimmten Gebiet das
  • großräumige Strömumgsmuster beachten, eben über den eigen Tellerrand hinaus schauen. So ist die
  • Kaltluft aus Sibirien zu Beginn des Jahres nach Südosteuropa geflossen und hat zu der Kältewelle mit viel
  • Schnee in Rumänien und Bulgarien geführt.
  • eine Vorhersage des Restwinters ist auch in dieser Situation nicht möglich, auch wenn eine sich einmal eingespielte Strömungslage sich oft recht lange halten kann.
Wolfram v. Juterczenka

Wetterdaten und "Klimawandel"

Mitteltemperaturen Antaktis:

Georg v. Neumeyer (deutsche Antarktisstation):

Januar  1991 bis 2008

-3,8  -1,8  -4,2  -5,7  -4,6  -3,9  -4,5  -4,2  -3,8  -5,6  -4,8  -3,2  -5  -2,3  -2,4  -3,1  -3,5  -5,6

Februar 1991 bis 2008

-6,6  -6,8  -9,7  -7,3  -6,4  -6,1  -8,7  -6,2  -7,2  -10,8  -7,8  -8,1  -7,2  -6  -7,2  -7,3  -9,8  -8,6

 

Südpol

Januar 1999 bis 2008

-26,2  -31,1  -29,8  -26,7  -27,6  -27,7  -26,4  -28,3  -27,5  -30,1

Februar 1999 bis 2008

-39,7  -43,2  -39,9  -40,7  -40,8  -38,6  -39,5  -42,8  -42,4  -41,8

 

Casey (Antarktis – Rand)

Januar 1994 bis 2008

-0,1  -2  -1  0,0  -0,4  -1,5  -1,8  -0,3  0.5  0,0  -0,7  0,7  -0,5  0,1  -1,2

Februar 1994 bis 2008

-2,1  -4,2  -2,6  -2,4  -2,8  -3,5  -2,7  -4,6  -2,9  -2,3  -1,1  -2  -2,5  -2,1  -4,1

 

Niederschlagssummen Mittelmeerstationen (in mm)

Athen 1990 bis 2007

143, 404, 235, 337, 370, 315, 287, 314, 390, 346, 218, 228, 532, 445, 346, 454,363, 259

Neapel 1990 bis 2007

852, 766, 1172, 871, 938, 1306, 1328, 579, 559, 432, 494, 384, 527, 462, 872, 866, 689, 636

Lissabon 1991 bis 2007

566, 473, 710, 602, 776, 1100, 1085, 508, 717, 767, 645, 717, 823, 359, 424, 831, 391

Madrid 1990 bis 2007

185, 214, 185, 245, 200, 321, 415, 574, 432, 220, 384, 281, 419, 437, 462, 218, 422, 376

Malaga 1997 bis 2007

770, 385, 253, 436, 511, 445, 719, 735, 295, 512, 386

Palma/Mallorca 1997 bis 2007

399, 419, 223, 248, 343, 468, 401, 418, 326, 389, 541

Wolfram v. Juterczenka

14.04.2007 Omega Wetterlage, von Wolfram v. Juterczenka

Da können sich die Klimakatastrophler ja freuen, es wird ein warmes Wochenende!
Schon reden die Moderatoren in Morgenmagazinen oder wie gestern abend im WDR- TV darüber: "Jetzt bekommen wir ja immer das mediterrane Klima...." (O-Ton). Latif läßt grüßen....
Dabei ist es einfach eine klassische Omega-Wetterlage mit einem Hoch über dem nördlichen Mitteleuropa, und wer dann über den Teller-Rand hinausblickt, wird das Strömungsmuster erkennen. Östlich davon ist es dann eben deutlich kälter, und gerade am Mittelmeer ist es dann gerade nicht mediterran, sondern kühler mit vielen Niedeschlägen, wie auch im Moment in Spanien.
Aber das wird dann ja hübsch ausgelassen.
Übrigens an den Großen Seen Nordamerikas gab es vorgestern einen Schneesturm.
Da kann man sich ja auf die nächste Eiszeit einstellen......

Gruß und ein warmes Wochenende.......
Wolfram von Juterczenka
http://www.wetterklimafakten.eu

Zum Relativieren ein paar April-Daten

Mitteltemperaturen für April Station Flughafen Köln/Bonn seit 1950: wärmste:

12,9° 1952
11,7° 1961
11,6° 1993
11,4° 2000
11,1° 1987
10,9° 2005


kälteste:

6,6° 1973
6,7° 1958
6,8° 1970
7,0° 1977
7,2° 1956
7,6° 1997

wärmster Einzelwert: 30,8° 1968
kältester Einzelwert: -9,1° 1986

Meister Sonnenschein: 227 Stunden 1968
wenigster Sonnenschein: 82 Stunden 1998

meister Niederschlag: 115 mm 1966
wenigster Niederschlag: 12 mm 1976,1996

Erinnerung:
April 1960:
Trockenperiode in Nord- Deutschland, „folgenschwerste seit Menschengedenken“, kein Regen seit 3.März, seit Oktober 1958immer zuwenig Regen, ausgedörrte Ackerböden, wochenlanger Ostwind, bereits Waldbrände.
März 1972:
„Jahrhundertsommer“ im März lässt Flüsse versiegen. Nach langer Trockenheit sehr niedrige Pegelstände, Rheinfall von Schaffhausen fast ausgetrocknet (zuletzt 1913)


Wie geht es weiter?

Eine Antwort auf die Frage, wann und wie sich eine solche Großwetterlage ändert, ist nicht einfach zu beantworten. Ein stabiles Hoch ist oft recht beständig, so dass es dann zu einer recht langen Periode mit dem gleichen Witterungcharakter kommen kann. Im Moment geschieht ja gerade eine der Änderungsmöglichkeiten: Das Hoch zieht einen seine Schwerpunkte nach Westen zurück, so dass es an seine Ostflanke zu einem Kaltluftvorstoss kommt, der dann auch bei uns wetterwirksam wird. Wie lange das dann anhät, ist noch offen. Eine Wettervorhersage, die länger als 3 bis 5 Tage reicht, ist unseriös, und jeder, der einen ganzen Sommer oder einen ganzen
Winter vorhersagt, ist ein Scharlatan.

W. v. Juterczenka
Die derzeitige Wetterlage ist sehr beständig, aber hat nur etwas mit dem Strömungsmuster zu tun und nichts mit dem Klima
W. v. Juterczenka 30.4.2007


Und wieder ein paar Zeilen zur Wetterlage   Weiterhin ist das Omega-Nordseehoch für uns wetterbestimmend. Ein solches Hoch ist oft sehr beständig und verlagert sich innerhalb von Wochen nur geringfügig. Und wieder wird auf seine Ostseite arktische Kaltluft nach Süden geführt, die zu einem Kälteeinbruch in Finnland, dem Baltikum bis nach Russland führt. Der Osten Deutschlands spürt dies auch durch deutlich gesunkene Temperaturen und Nachtfröste. Westlich des Hochs hat die Gewitter- und Schauertätigkeit zugenommen,so heute (am 30.4.) im Raum Paris, wo es zum Teil heftige Regenfälle gab. Regen auch wieder in Spanien und jetzt auch im auch schon trockenen Italien. Der trockene April bei uns ist kein globales Phänomen, wie es manche Medien zu suggeriren scheinen, sondern ein lokales.

 

 

Zum Unwetter in Bonn am 22.5.

(Ich war gerade auf der Autobahn nach Köln und der Verkehr kam für fünf Minuten zum Erliegen, weil man absolut nichts mehr sehen konnte.)
O- Ton Lokalzeit WDR: "Sommergewitter im Frühling, darauf müssen wir uns wohl jetzt häufig einstellen" - so geht das dann.
Als ob es Ende Mai, Anfang Juni noch nie Unwetter gegeben hätte!
Nur ein Beispiel (von vielen):
2.6.1961 schwere Unwetter mit sintflutartigem Regen in Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz, schlimmste Hochwasser seit 100 Jahren, Leine bei Hannover 2,65 m., viele Überschwemmungen, Tote, Millionenschäden.

Gruß, v. Juterczenka

Trockener April 2007 - trotzdem seit 100 Jahren mehr Regen in Deutschland ! Hierzu schreibt top-aktuell
Dipl. Met. Klaus-Eckart Puls


Großwetterlage im Juli

Ein paar Anmerkungen zur derzeitigen Situation:   Flut in England. Ja, es ist die größte Flut seit 60 Jahren. Frage: warum gab es 60 Jahre lange keine große Flut?? Weil es eben nicht die "Klimakatastrophe" ist, sondern es natürliche Phasen gibt, in den auch mehr Niederschlag fällt. Und auch in England sind Flußläufe verbaut worden. Auch an der Oder gab es eine Flut-Phase, und was ist jetzt?? Am Rhein gab es seit 1993 keine große Flut mehr. Es ist doch alles immer relativ.   Hitzewelle in Südosteuropa. Ja, es sind besonders hohe Temperaturen, aber auch hier gilt es zu erkennen, dass das großräumige Strömungsmuster dafür verantwortlich ist und weiter östlich Ausgleich herrscht. Am Wochenede ändert sich das Muster und es fließt wahrscheinlich kühlere Luft nach Südosteuropa. Und: Mehr als 90% der Waldbrände sind auf Brandstiftung oder Unachtsamkeit zurück zu führen!   Gleichzeitig wird dann über das Wetter bei uns gestöhnt, auch das passt in diese Großwetterlage, bei einer Westwetterlage im Sommer, früher nannte man das "Monsunsommer", leben wir im ständigen Wechsel von wärmerer und kühlerer Luft, was dann auch zu häufigen Gewitter- Situationen führt. Oder in bestimmten Gebieten zu viel Niederschlag Dies ist bei uns eine eher "normale" Situation, die es in den letzten Jahren nicht ganz so häufig gab. Daher scheinen die Menschen verwöhnt zu sein. Da will man einerseits ständig Sonne und Sommer, und dann wird aber über die "Klimakatastrophe" gejammert.....   Und was ist mit Hurrikans? In diesem Jahr, genauso wie 2006 hat sich noch nicht viel getan.


W. v. Juterczenka

 

Der August 2007 war nicht "zu warm".
Das weiß WetterOnline, aber nicht der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Aussichten am 23.10.2008
Nächste Woche zunehmend winterlich?
Zum Samstag stabilisiert sich noch einmal kurz das mitteleuropäische Hoch mit einer milden Südwestströmumg. Aber zur nächsten Woche scheint ein Umschlag auf eine zunehmende Nordwest und später Nord- Srömung mit Schneefällen bis mindestens in Lagen um 200 bis 300 Meter möglich.
W. v. Juterczenka

Meridionale Wetterlage am ausgeprägtesten am 30.10.08: 

Das Azorenhoch bildete einen kräftigen Keil bis Grönland. Folge eine ausgeprägte Nord- Süd und Süd-Nord Ausrichtung des Strömungsmusters. Je nach Lage kommt es dann zu deutlichen Extremen sowohl der Temperatur- als auch der Niederschlagsverteilung. Am 30.10. war es in Barcelona mit Mittel 8° kälter als in Westgrönland mit Mittel 10°. Oslo- Mittel 0°, Spitzbergen Mittel -10°, dagegen warm in Südosteuropa bis 25°. Weit ins Mittelmeer transportierte Kaltluft führt dann dort zu intensiven Niederschlägen,die katastrophal sein können, wie gestern in Südfrankreich. Dies ist nicht neu, Katastrophen- Niederschläge in Südfrankreich gab es, um nur einige Beispiele zu nennen, am 16.10.1979, 28.08.1983, 01.10.1986. Im Gegenzug wird vorderseitig immer Warmluft nach Norden transportiert, die bei der derzeitigen Verteilung der Luftmassen dem nördlichen Mitteleuropa eine sehr milde erste Novemberwoche bescheren.

 

 

Bookmarks Klima


Via Appia Forum Romanum

zurück zur Hauptseite