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Die Übersetzung biblischer Schriften des Alten und Neuen Testamentes ist nach wie vor unvollkommen, problematisch wie jede Übersetzung und sogar an manchen Stellen einfach falsch. Dies möchte ich an drei Beispielen aus dem Alten und dem Neuen Testament aufzeigen.

Das erste Beispiel ist dem Neuen Testament entnommen. Es handelt sich hier um die Seligpreisungen beim Evangelisten Matthäus. Sehr schnell wird einsehbar, daß die übliche Übersetzung "Selig die Armen im Geiste" nicht nur unverständlich, sondern sogar rein sprachlich, also vom Vokabular her und grammatisch, falsch ist. Wenn Sie das genauer wissen möchten, schauen Sie doch hier nach. Dann werden Sie auch begreifen, warum Juden den Juden Jesus leichter verstehen können als Fremde.

Als zweites Beispiel möchte ich Sie mit der Einheitsübersetzung des Psalm 73 konfrontieren. Hier geht das Unverständnis der Übersetzer so weit, daß sie sogar die überlieferte Reihenfolge der Verse abändern zu müssen glauben. Wenn Sie wissen möchten, warum das nicht nur unnötig, sondern sogar falsch ist, schauen Sie hier nach. Das Pikante an der Sache ist, daß auch der berühmte Kirchenvater Augustinus sich eine recht eigenwillige Deutung des Psalmkerns zu eigen macht, welcher dann der jetzige Papst, Benedikt XVI., begeistert folgt, obwohl dieselbe zu seiner Persönlichkeit überhaupt nicht paßt.

Das dritte betrifft den seltsamen Einzug Jesu in Jerusalem, der nach dem Evangelisten Matthäus auf
zwei Eseln gleichzeitig reitet.
Den Hinweis auf diese Seltsamkeit verdanke ich Ruth Lapide.


Nicht leicht zu deuten und zu verstehen ist das Bild vom "Gläsernen Meer" in der Offenbarung des Johannes, der letzten Schrift des Neuen Testamentes. Hier ein Deutungsversuch auf dem Hintergrund biblischer Vorstellungen und Erzählungen: Das Gläserne Meer

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