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Dr. Rudolf Beinhauer Bad Oldesloe, den 17.03.2008

Kolberg-Körlin-Str. 93
23843 Bad Oldesloe


Deutsche Meteorologische Gesellschaft e.V.
Redaktion Mitteilungen
Kaiserleistr.42
63067 Offenbach  a. Main                    per redaktion@dmg-ev.de
 
Herrn Prof.
Herbert Fischer
V
ors. DMG
Institut f. Met.u. Klimafor.Zentrum Karlsruhe GmbH
Hermann von Helmholtzplatz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen         per herbert.fischer@imk.fzk.de
 
 
Re: Stellungnahme der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft zur Klimaproblematik
v. 09.10.2007, Mitteilungen DMG 4-2007
hier: Einige Anmerkungen dazu
Literatur in ( )
 
Meine Damen und Herren!
 
Die Meteorologie hat gegenwärtig eine erhebliche Bedeutung in unsere Gesellschaft und nimmt politischen und wirtschaftlichen Einfluß in nicht geringem Maße auf unser Leben. Daher gehört es sich, dass Verlautbarungen korrekt sind.
Daran habe ich in Ihrer Stellungnahme erheblichen Zweifel!
 
Anmerkungen besonders zu: Absatz 1,
                                            Absatz 2, letzter Satz
                                            Überschrift Empfehlungeen -1.Satz
                                           Tabelle: Temperatur, Lufttrübung , Aerosole
 
Mittelwerte aus Wetter machen Klima.
 
Kohlendioxid (CO2) - Temperaturerhöhung
 
Ergebnisse antarktischer Eisbohrkerne in 650 000 Jahren haben 5% CO2 Erhöhung  pro Kelvin Temperaturerhöhung ergeben. Dies entspricht etwa der CO2 –Ausgasung der Ozeane aufgrund vorheriger Temperaturerhöhung. Wir erleben z.Zt.eine 30%ige CO2 –Erhöhung (385 ppmv) seit 1900 ,was 6 Kelvin ausmachen müsste. Erreicht wurden 0,7 Kelvin (6).
Die Strahlungsabsorption des CO2-Moleküls ist praktisch erschöpft, zusätzliches CO2 spielt keine Rolle mehr (2).
Eine Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre bewirkt nur eine Erhöhung von wenigen Zehntel Grad C in der bodennahen Temperaturschicht (4).
Das CO2-Molekül ist also nur beschränkt resorptionsfähig  für Strahlung und seine Wirkung auf Temperaturerhöhung. Danach ist die Theorie - CO2 ist für die Temperaturerhöhung verantwortlich - cum grano salis - nicht haltbar. Vielleicht überdenkt man mal , warum z.Zt. auch auf anderen Planeten die Temperaturen steigen und ob das nicht mit Sonnenaktivitäten zu tun haben könnte.
 
Methan (CH4) - Temperaturerhöhung
 
Von 1980 bis 2000 ist die CH4 Erhöhung von 1.55 auf 1,75 ppmv gestiegen und verläuft dann etwa seitwärts oder geht zurück. Eine dadurch bewirkte globale Temperaturerhöhung ist belanglos (6).
 
Kohlendioxid (CO2)    Landnutzung  – Sauerstoff (O2)
 
Nach United Nations, Food and Agricultural Organization ist die agrarische Landnutzung zur Ernährung der Menschheit drastisch rückläufig. Einen gewissen Ersatz dafür leistet die zunehmende mineralische Düngung. Genaue Zahlen sind nicht verfügbar. Es erscheint, dass die Biomassenerhöhung durch Düngung den Verlust an Agrarflächen nicht wettmacht. Daher ist eine zusätzliche Aufnahme von CO2 aus der Atmosphäre ( sink) mittels Pflanze bestenfalls konstant.
Eine jährliche Anreicherung der Atmosphäre abzüglich Ozeanausgasung beträgt gegenwärtig ca 1 ppmv. Dies wird erreicht durch Oxidation von Carbonen, wie Oel, Gas, Kohle etc. Für jedes CO2-Molekül wird ein Sauerstoffmolekül verbraucht. Wenn keine Biomassenerhöhung stattfindet, wird auch kein zusätzliches O2 erstellt, da O2 nur aus der Photosynthese resultiert. Somit muß sich bei weiterer Förderung von Carbonen aus der Erde der konstante O2-Betrag in der Atmosphäre von ca 21% verringern. Sollte ein Atmosphärengehalt an O2 in die Nähe von 15% kommen, ist menschliche Atmung gefährdet. Dies hat es schon einmal auf dem Planeten Erde gegeben.
Wo liegen die laufenden O2-Messungen als Kontrolle zum CO2 ? M.E. ist ein Monitoring hier dringend erforderlich.
 
Kohlendioxid (CO2) - Evolution - Gesundheit des Menschen
 
Die menschlichen Atmungsorgane sind vor Jahrmillionen angelegt, als der CO2-Gehalt der Atmosphäre ca 6% (das 200 fache von heute) ausmachte. Durch die Konstanz der Genetik ist dieser CO2-Gehalt z.B. bei der Entwicklung des Menschen in der Plazenta der Frau und bei der Atmung - sprich dem Übergang des O2-Moleküls in den Atmungsorganen bei der Bindung des O2-Moleküls an die Blutpartikel erhalten geblieben und wird es auch bleiben. Der CO2-Pegel ist ausschließlich verantwortlich für diesen O2-Übergang! Eine Erhöhung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre würde menschliche Atmungsbeschwerden vermindern (3,7). Nach United Nations, World Health Organization sind Atmungsbeschwerden die stärkste zunehmende Krankheit der Menschen!
 
Kohlendioxid (CO2) - Erhöhung auf 600 ppmv - Biomassevergrößerung
 
Ein Erreichen von 600 ppmv CO2 in der Atmosphäre in der nahem Zukunft ist durchaus möglich. Dies würde zu einer signifikanten Biomasseerhöhung führen so z.B. beim Weizen von  30%, bei Nadelbäumen über 200 % (5). In meinen Vorlesungen während der 1980iger Jahre über Klimaänderung- nicht Klimakatastrophe- habe ich eine neue Generation von Landwirten und Biologen  vorbereitet. Viele Forschungen in dieser Richtung liegen heute vor.
Die menschliche Gesellschaft kann nur überleben-in der heutigen Menge-wenn die Biomasse zur menschlichen Ernährung stark erhöht wird. Hiervon profitiert auch die Gesundhaeit des Menschen (siehe oben).
Das CO2-Molekül ist kein Stoff, der die Menschheit belastet, sondern er ist  und wird immer bleiben der lebensnotwendige Grundstoff allen Lebens auf dieser Erde. Ohne CO2 keine Pflanzenernährung, keine Photosynthese, kein Sauerstoff, keine Atmung, keine Energie für den Menschen! CO2 ist heute sogar der limitierende Faktor bei der Pflanzenernährung. CO2 gehört nicht unter die Erde, sondern in die Atmosphäre! Aber genau das Gegenteil streben wir in Politik und Wirtschaft an!
 
Meine Damen und Herren. Als Mitglied der DMG bin ich verpflichtet, der Welt die Wahrheit zu sagen. Tun  Sie es auch. Ich möchte nicht, daß über uns gelacht wird. Das Ergebnis eines Rechners ist eine Funktion der richtigen Eingaben.
 
Am 13.Dez. 2007 hatten einhundert Wissenschaftler führender Institute auf diesem Gebiet einen offenen Brief an seine Exzellenz Ben-Ki-Moon, Secratary General, United Nations unterschrieben (1).
Auszug:
Contrary to the impression left by IPCC summary reports..
The UN climate conference in Bali has been planned to take the world along a path of severe CO2 restrictions, ignoring the lessons apparent from the failure of the Kyoto Protocol, the chaotic nature of the European CO2 traing market, and the ineffectiveness of other costly initiatives to curb greenhouse gas emmissions.  Balance/cost benefit analysis provide no support for the introduction of global measures to cap and reduce energy consumption for the purpose of restricting CO2 emissions. Furthermore, it is irrational to apply the “precautionary principle”because many scientist recognize that both climatic coolings and warmings are realistic possibilities over the medium future.
 
…Attemps to prevent global climate change from occuring are ultimately futile, and constitute a tragic misallocation of resources that would be better spent on humanity;s real and pressing problems.
 
Ich erwarte Ihre Reaktion.
 
Hochachtungsvoll
 

Beinhauer 
 
Literatur
 

(1)   Corcoran T.:A new call for reason,National Post,Dec.12,2007
Alliance for climate protection
See also:www.national post.com/news/story htlm?id=164002,Dec.13.to his Excellency  Ban-Ki-Moon

(2)   Crutzen P.J.: Chemie der Atmosphäre, Spektrum,Akad.Verlag,Berlin 1993,414

(3)   Haldane J.S.:The absorption and dissociation of  CO2 by human blood, 1905
The regulation of lung–ventilation, J.o.Philosophy V.32, 1905
            Organism and environment as illustrated by the physiology of breathing, 1917

(4)   Hinzpeter,H.: MPI Hamburg, Promet 15, 2/3 1985

(5)   Loza`n J.L. : Warnsignal Klima, Gesundheitsrisiken, Gefahr für Tiere und Pflanzen
Wissenschaftliche Auswertungen 2008
ISBN 978-3980 9668-4-9
Darin: Schultz, Jones: Veränderungen Landw.Weinbau.
           Weigel, Manderscheid et al: Mehr CO2 in Atmosphäre

(6)   Robinson A.B., Robinson N.E., Soon W. : Oregon Instit. o.Science and Medicine, 2251, Rd. Cavejunction, Oregon 97523 :
Environmental effects of increased atmosphere  carbon dioxide: Journ.o.Americ.physicians a.medicine, 2007, 12, 79-90

(7)  Stalmatski A.: Freedom fr.asthma, Hale Clinic Health Library, London 1997.                   
 

 

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