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10. 12. 2007 Bali und dann?
von Christian Bartsch Nun sind sie alle nach Bali gereist, die Hörigen der Klimakatastrophe. Es
werden nicht wenige sein, die unter vier Augen den ganzen Rummel als Quatsch
bezeichnen, den man nur wegen der schönen Reisen auf Steuerzahlers Kosten und
wegen der wunderbaren Verdienstmöglichkeiten mitmacht. So mancher wird wissen,
dass die Klimahysterie das wohl erfolgreichste Geschäftsmodell aller Zeiten
ist, eingefädelt von Geschäftemachern, denen Menschen und Klima gleichgültig
sind. Die Bundesregierung unter der "Klimakönigin" Merkel wird alles
daran setzen, Vorreiter beim ruinieren der eigenen Volkswirtschaft zu sein. Am
deutschen Wesen soll – wieder einmal – die Welt genesen, koste es was es
wolle. Es ist längst vergessen, dass Deutschland innerhalb der letzten 100
Jahre zwei Diktaturen überstanden hat und sich der dritten – der grünen –
buchstäblich in die Arme wirft. Die Planwirtschaft unseligen Angedenkens wurde
uns mit dem EEG, dem "Erneuerbare Energiengesetz", bereits übergestülpt
und hat zu einer drastischen Verteuerung der Energien geführt. Aber das reicht
längst noch nicht aus. Windparks auf dem Meer, extrem teure Erdkabel, noch mehr
unsinnige Sonnendächer, Wärmeisolierung selbst für Altbauten, in denen sich
der Schimmel tummeln wird, noch mehr minderwertiges Biodiesel der 1. Generation
und so weiter. Daß dieses Biodiesel den Motoren schadet, kümmert niemanden. Daß
der Verbrauch in die Höhe geht und die Motoren mehr Schadstoffe produzieren
wischt man beiseite. Selbstverständlich müßten nach Meinung unserer Weltretter auch unsere Großkraftwerke
abgeschaltet werden. Die Lücke in der Stromversorgung soll dann vor allem durch
die Biomasse geschlossen werden können. Schließlich ist rund ein Drittel
Deutschlands mit Wald bedeckt. Wenn wir den verheizt haben, holen wir uns das
Holz aus den tropischen Urwäldern. Bereits heute sorgen wir schließlich dafür,
dass sie abgeholzt werden, damit auf den Flächen Monokulturen für
Biokraftstoffe angebaut werden können. So schaffen wir auf perverse Weise
Arbeitsplätze in den Industrieländern und zerstören Lebensräume in den
unterentwickelten Regionen der Welt. Nicht eine der bereits verfügten und künftig zu erwartenden Maßnahmen ist
"nachhaltig", das heißt zukunftsfähig. Die Hausisolierungen sind
nicht bezahlbar und machen Häuser unbewohnbar. Zugleich muß die Automobilindustrie, der Klimafeind Nr. 1, die Produktion
hubraumstarker Automobile einstellen, weil sie zu viel "Treibhausgas"
in die Luft blasen. Der Zeitpunkt ist nicht mehr fern, zu dem alle
Automobilhersteller, wenn sie denn im Lande bleiben, nur noch ein
"Einheitsauto" produzieren dürfen. Auch das hatten wir schon, der
Trabi lässt grüßen. Ob sich dann allerdings noch ein normaler Bürger ein
Auto leisten kann, ist fraglich. Denn bereits heute werden weniger als 40
Prozent der in Deutschland verkauften Autos von Privatpersonen erworben. Kommt
erst die CO2- Steuer, wird der Verkauf an Private noch mehr schrumpfen. Wie jubeln unsere klugen Politiker doch, dass die "erneuerbaren
Energien" den Arbeitsmarkt beleben. Daß sie für den Fortfall anderer
Arbeitsplätze sorgen, wird erst dann zum Problem, wenn die Konjunktur der
Weltwirtschaft abflaut. Erste Anzeichen dafür werden von unseren Politikern großzügig
übersehen. Mit Mindestlöhnen und einem ganzen Bündel anderer Maßnahmen
bereiten sie einen Absturz unserer Volkswirtschaft vor, wie wir ihn seit 1945
nicht mehr erlebten. Aber die "Klimakatastrophe" heiligt alle
untauglichen bis schädlichen Mittel, die unsere herausragenden Politiker in
aufopfernder Weise aus dem Hut gezaubert haben. Daß dabei Rentner und Geringverdienende nicht mehr wissen, wie sie die
steigenden Kosten der
Klimahysterie bezahlen sollen, wird billigend in Kauf genommen. Keine Gnade also
für die sozial Schwachen, wenn es doch um die "Rettung der Welt"
geht. |
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